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Axel Springer-Aktie: solides Print-Geschäft und Wachstumsmotor für Internetgeschäftsmodelle
08.06.12 09:52
Warburg Research
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Jochen Reichert, Analyst von Warburg Research, bewertet die Aktie von Axel Springer weiterhin mit dem Votum "kaufen".
Axel Springer sei ein internationaler cross-medial integrierter Medien- und Internetkonzern mit der Kernkompetenz der Publikation von Inhalten. Als Reaktion auf die strukturellen Herausforderungen der Printmedien habe Axel Springer eine Drei-Säulen-Strategie eingeleitet: Sicherung und Ausbau der Marktführerschaft in Deutschland, internationale Expansion sowie digitale Transformation.
Mit einem Vertriebs-Marktanteil von 19% bei allen in Deutschland veröffentlichten Zeitungen und Zeitschriften sowie von 17% bei den Bruttowerbeausgaben (Print) sei Axel Springer klarer Marktführer in Deutschland. Flaggschiff, Cash Cow und zentraler Anker des Print-Bereichs mit einer täglichen Auflage von ca. 2,8 Mio. und einer Reichweite von ca. 12 Mio. Lesern sei die "BILD"-Zeitung. Die Reichweite sei damit höher als diejenige der beliebtesten deutschen TV-Show und deutlich höher als vergleichbare Reichweiten der größten Tageszeitungen in Ländern wie UK, die USA und Frankreich.
Die Ertragsstabilität des Print-Bereichs sei essenziell für die Strategie des Konzerns, da auch 2012 ein hoher Anteil des bereinigten Konzern-EBITDA mit dem nationalen Print-Geschäft erwirtschaftet werden solle. Unterstützend wirke dabei die Möglichkeit zu Copy-Preiserhöhungen, um die erwarteten Auflagenrückgänge zu kompensieren sowie die herausragende Stellung von Axel Springer auf dem deutschen Print-Markt.
Um langfristig das hohe Ergebnisniveau des Konzerns zu sichern, transferiere Axel Springer bestehende und etablierte Print-Marken in digitale Geschäftsmodelle. Sowohl bei "Bild.de" als auch bei den Portalen in den Bereichen Sport, Frauen und Autos habe Axel Springer nun im Internet in Deutschland die Marktführerschaft erlangt. Darüber hinaus sei der Konzern eine optimale Plattform für das akquisitionsgetriebene Wachstum der Internet-Geschäftsmodelle. Axel Springer übernehme mit hohem Tempo Beteiligungen an Unternehmen mit internetbasierten Geschäftsmodellen.
Zwischen 2006 und 2012 habe Axel Springer (ohne Dogan-TV) mehr als EUR 1,6 Mrd. in Internet-Beteiligungen investiert. Mit dieser Akquisitionsstrategie seien z.B. führende Marktpositionen im Bereich Performance Marketing (Zanox Gruppe), Lifestyle-Frauenportale (aufeminin), Online-Immobilienmarktplätze (Seloger), Online-Jobbörsen (stepstone) und Preissuchmaschinen (idealo.de) in Europa aufgebaut worden. Damit komme der M&A-Qualität von Axel Springer eine hohe Bedeutung in der Beurteilung der Ergebnisperformance zu. Aus diesem Grund würden Risiken, Möglichkeiten und Expansionsstrategien im Bereich der klassifizierten Marktplätze mit General Atlantic und mit der Schweizer Mediengruppe Ringier in Mittel- und Osteuropa geteilt.
In Q1/12 hätten die Internetumsätze bei 33% des Konzernumsatzes gelegen und das EBITDA des internetbasierten Geschäfts habe 34% vom Konzern-EBITDA generiert. Zudem sei der Online-Werbeumsatz höher als der Werbeumsatz der deutschen Print-Bereiche gewesen.
Die Kombination aus einer ausgezeichneten Stellung im klassischen Print-Geschäft mit hohen und stabilen Ergebnissen und dem hohen Expansionstempo bei internetbasierten Geschäftsmodellen zeuge von einer herausragenden Qualität des Unternehmens. Das DCF-basierte unveränderte Kursziel von EUR 41 biete ein Kurspotenzial von mehr als 28%.
Die Analysten von Warburg Research vergeben für die Axel Springer-Aktie nach wie vor das Rating "kaufen". (Analyse vom 08.06.2012) (08.06.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Axel Springer sei ein internationaler cross-medial integrierter Medien- und Internetkonzern mit der Kernkompetenz der Publikation von Inhalten. Als Reaktion auf die strukturellen Herausforderungen der Printmedien habe Axel Springer eine Drei-Säulen-Strategie eingeleitet: Sicherung und Ausbau der Marktführerschaft in Deutschland, internationale Expansion sowie digitale Transformation.
Mit einem Vertriebs-Marktanteil von 19% bei allen in Deutschland veröffentlichten Zeitungen und Zeitschriften sowie von 17% bei den Bruttowerbeausgaben (Print) sei Axel Springer klarer Marktführer in Deutschland. Flaggschiff, Cash Cow und zentraler Anker des Print-Bereichs mit einer täglichen Auflage von ca. 2,8 Mio. und einer Reichweite von ca. 12 Mio. Lesern sei die "BILD"-Zeitung. Die Reichweite sei damit höher als diejenige der beliebtesten deutschen TV-Show und deutlich höher als vergleichbare Reichweiten der größten Tageszeitungen in Ländern wie UK, die USA und Frankreich.
Die Ertragsstabilität des Print-Bereichs sei essenziell für die Strategie des Konzerns, da auch 2012 ein hoher Anteil des bereinigten Konzern-EBITDA mit dem nationalen Print-Geschäft erwirtschaftet werden solle. Unterstützend wirke dabei die Möglichkeit zu Copy-Preiserhöhungen, um die erwarteten Auflagenrückgänge zu kompensieren sowie die herausragende Stellung von Axel Springer auf dem deutschen Print-Markt.
Zwischen 2006 und 2012 habe Axel Springer (ohne Dogan-TV) mehr als EUR 1,6 Mrd. in Internet-Beteiligungen investiert. Mit dieser Akquisitionsstrategie seien z.B. führende Marktpositionen im Bereich Performance Marketing (Zanox Gruppe), Lifestyle-Frauenportale (aufeminin), Online-Immobilienmarktplätze (Seloger), Online-Jobbörsen (stepstone) und Preissuchmaschinen (idealo.de) in Europa aufgebaut worden. Damit komme der M&A-Qualität von Axel Springer eine hohe Bedeutung in der Beurteilung der Ergebnisperformance zu. Aus diesem Grund würden Risiken, Möglichkeiten und Expansionsstrategien im Bereich der klassifizierten Marktplätze mit General Atlantic und mit der Schweizer Mediengruppe Ringier in Mittel- und Osteuropa geteilt.
In Q1/12 hätten die Internetumsätze bei 33% des Konzernumsatzes gelegen und das EBITDA des internetbasierten Geschäfts habe 34% vom Konzern-EBITDA generiert. Zudem sei der Online-Werbeumsatz höher als der Werbeumsatz der deutschen Print-Bereiche gewesen.
Die Kombination aus einer ausgezeichneten Stellung im klassischen Print-Geschäft mit hohen und stabilen Ergebnissen und dem hohen Expansionstempo bei internetbasierten Geschäftsmodellen zeuge von einer herausragenden Qualität des Unternehmens. Das DCF-basierte unveränderte Kursziel von EUR 41 biete ein Kurspotenzial von mehr als 28%.
Die Analysten von Warburg Research vergeben für die Axel Springer-Aktie nach wie vor das Rating "kaufen". (Analyse vom 08.06.2012) (08.06.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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