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Steinhoff International Holdings: Sell on facts bietet Kaufgelegenheit!




07.06.17 17:05
Finanztrends

Lieber Leser,


mit einem Minus von mehr als 5% gehört die Aktie des südafrikanisch-niederländischen Konzerns Steinhoff International Holdings zu den größten Verlierern im MDAX. Dies erstaunt, hat die Gesellschaft doch heute Morgen erstklassige Geschäftszahlen vorlegen können.


Steinhoff International Holdings mutiert zum größten Möbelhändler Europas


So meldete Steinhoff International für das erste Halbjahr seines laufenden Geschäftsjahres ein Umsatzwachstum von +48% auf rund 10,2 Mrd. Euro. Selbst ohne die Zukäufe hätte der Mutterkonzern von Poco Domäne und den XXXL-Möbelhäusern hier aber ein Plus von +9% geschafft. Zugleich stieg der operative Gewinn um +13% auf 903 Mio. Euro. Damit trafen alle genannten Zahlen die Erwartungen von Anlegern und Analysten bzw. übertrafen diese zum Teil sogar leicht. Umso unverständlicher, dass die Aktie in Reaktion auf diese Zahlen fällt.


Ein Grund für den Rücksetzer könnte dabei sein, dass viele Anleger bereits vorher auf gute Zahlen gesetzt hatten. Nun erhalten sie mit deren Vorlage ihre Bestätigung und verkaufen die Aktie mit Gewinn. Der typische „buy on rumors, sell on facts“-Effekt. Doch da die Fakten nun auf dem Tisch liegen und sie überwiegend positiv ausgefallen sind, gibt es eigentlich keinen Grund für einen weiteren Absturz der Aktie.


Problem der komplizierten Firmenstruktur, aber Aktie fundamental günstig!


Schaut man sich die Aktie näher an, kommt man tatsächlich zu dem Schluss, dass sie deutlich unterbewertet erscheint. Aus den genannten Gründen ist die heutige Schwäche erklärbar. Warum die Aktie jedoch schon länger schwächelt, ist schwierig nachzuvollziehen. Ein berechtigter Kritikpunkt dabei ist sicherlich die sehr undurchsichtige Firmenstruktur mit Hauptsitz in Südafrika, Rechtssitz in den Niederlanden (Amsterdam) und einer operativen Geschäftstätigkeit in Deutschland. Hier kann man sicherlich die Strukturen zukünftig deutlich verbessern und vereinfachen.


Trotz dieser berechtigten Kritikpunkte sehe ich die Aktie als fundamental günstig und somit unterbewertet an. Dies haben die heutigen Halbjahreszahlen auch noch einmal untermauert, auch wenn es anschließend zu besagtem „sell on facts“ kam. Entsprechend könnte der Kursrücksetzer auch als Chance zum Einstieg bzw. Nachkauf betrachtet werden. Davon abgesehen kann die Aktie mit einer hübschen Dividendenrendite in Höhe von knapp 3% punkten. Das erste Kursziel auf Sicht von 6-12 Monaten liegt aus charttechnischer Sicht in Höhe des bisherigen Allzeithochs und damit oberhalb von 6 Euro, was einem Kurspotenzial von mehr als +20% entsprechen würde.


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Ein Beitrag von Sascha Huber.


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