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Börsen in Europa: Durchweg fester, FirstGroup und Alcatel-Lucent im Blick
09.02.07 14:11
aktiencheck.de
Paris (aktiencheck.de AG) - Unterstützt von deutlichen Gewinnen in Tokio tendieren die europäischen Börsen am letzten Handelstag der Woche fester. Wichtige Konjunktur- und Unternehmensdaten stehen heute nicht mehr auf dem Terminplan. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt aktuell 0,50 Prozent und notiert bei 4.247,22 Punkten. Der auch britische und schweizerische Werte umfassenden Dow Jones STOXX 50 rückt um 0,39 Prozent auf 3.819,49 Zähler vor. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 wiederum klettert um 0,45 Prozent auf 990,01 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen schließen sich dem Trend an und liegen allesamt im positiven Terrain.
Im London sorgt das Busunternehmen FirstGroup für Gesprächsstoff. Zuvor kündigte der Konzern an, Laidlaw International, den Betreiber der US-Buslinie Greyhound, für 3,6 Mrd. Dollar einschließlich Schulden zu übernehmen. Am Markt wird die Meldung positiv aufgenommen, der Wert zieht aktuell um mehr als 5 Prozent an. GlaxoSmithKline profitieren am Tag nach den Zahlen von positiven Analystenkommentaren und legen momentan 2,3 Prozent zu.
In Paris steht die Aktie von Alcatel-Lucent im Blick. Der Telekommunikationsausrüster gab heute bekannt, dass er im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat. Zudem wurde der Abbau von rund 12.500 Stellen über drei Jahre angekündigt. Der Wert gewinnt aktuell 2 Prozent hinzu und zählt neben Thomson, Peugeot und LVMH mit zu den größten Gewinnern im CAC40. Lagardère stehen nach der Vorlage von Umsatzzahlen leicht unter Druck und fallen um 0,4 Prozent zurück. EADS liegen ebenfalls im negativen Terrain und büßen ein knappes Prozent ein. Der Großaktionär DaimlerChrysler hat mit einem Konsortium von privaten und öffentlichen Investoren eine Vereinbarung getroffen, nach der man seine Beteiligung am Luft- und Raumfahrtkonzern bei Beibehaltung der Stimmrechte wie geplant von 22,5 Prozent auf 15 Prozent reduziert.
Die Aktie des Sicherheitsdienstleisters Securitas, der im vierten Quartal unter Sonderbelastungen litt und einen Verlust erwirtschaftet hat, büßt in Stockholm mehr als 2 Prozent ein. Anteilsscheine der Großbank SEB ziehen nach der Vorlage von Geschäftszahlen hingegen um 1,3 Prozent an.
Indexstände (14:03 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 4.247,22 (+0,50 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 3.819,49 (+0,39 Prozent)
EURONEXT 100: 990,01 (+0,45 Prozent)
FTSE 100 (London): 6.381,40 (+0,55 Prozent)
CAC40 (Paris): 5.693,55 (+0,50 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 42.738,00 (+0,59 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 14.890,40(+0,43 Prozent)
SMI (Zürich): 9.269,40 (+0,43 Prozent)
ATX (Wien): 4.548,37 (+0,02 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die FirstGroup plc, das größte Busunternehmen in Großbritannien, meldete heute, dass sie die Laidlaw International Inc. (ISIN US50730R1023 / WKN 813197), den Betreiber der US-Buslinie Greyhound, für 3,6 Mrd. Dollar (einschließlich Schulden) übernehmen wird. Im Rahmen der Transaktion zahlt FirstGroup für jede Laidlaw-Aktie 35,25 Dollar, was einer Prämie von 11 Prozent auf deren gestrigen Schlusskurs entspricht. Mit der Akquisition, durch die jährliche Kosteneinsparungen von rund 70 Mio. Dollar vor Steuern realisiert werden sollen, wird FirstGroup zum größten Betreiber von gelben Schulbussen in den USA. FirstGroup ist bereits zu einem der größten Betreiber von Schulbussen in den USA aufgestiegen, als man 1999 die Ryder Public Transportation Services für 940 Mio. Dollar übernommen hat. Die nun geplante Transaktion könnte vor diesem Hintergrund wettbewerbsrechtliche Schwierigkeiten nach sich ziehen. Greyhound beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter und war im vergangenen Geschäftsjahr für ca. 40 Prozent des Konzernumsatzes von Laidlaw verantwortlich.
Der französische Telekommunikationsausrüster Alcatel-Lucent gab heute bekannt, dass er im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat. Zudem wurde der Abbau von rund 12.500 Stellen über drei Jahre angekündigt. Der Nettoverlust belief sich demnach auf 618 Mio. Euro, gegenüber einem Nettogewinn von 381 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz ging um 16 Prozent auf 4,42 Mrd. Euro zurück. Der operative Gewinn lag bei 21 Mio. Euro, nach 566 Mio. Euro im Vorjahr. Bei den Zahlen handelt es sich um angepasste Pro-Forma-Werte, nach denen die Kombination der Geschäfte von Alcatel und Lucent zum 1. Januar 2006 zugrunde gelegt wurde. Im Gesamtjahr betrug der Nettogewinn 522 Mio. Euro (Vorjahr: 1,67 Mrd. Euro), während der operative Gewinn 1,03 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,41 Mrd. Euro) erreichte. Die Erlöse sanken von 18,57 Mrd. Euro in 2005 auf 18,25 Mrd. Euro in 2006. Auch hier handelt es sich um angepasste Pro-Forma-Werte. Mit dem nun geplanten Stellenabbau sollen in drei Jahren 1,7 Mrd. Euro vor Steuern eingespart werden. Bis zuletzt hatte Alcatel-Lucent mit dem Verlust von 9.000 Arbeitsplätzen und Einsparungen von insgesamt 1,4 Mrd. Euro gerechnet. Im Zusammenhang mit den Kürzungen haben Mitarbeiter für den 15. Februar zu einem Streik aufgerufen. Für das erste Quartal geht der Konzern indes von einem Umsatzrückgang aus, wobei über das Ausmaß des Rückgangs keine Angaben gemacht wurden.
Der Automobilkonzern DaimlerChrysler AG (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) hat heute mit einem Konsortium von privaten und öffentlichen Investoren eine Vereinbarung getroffen, nach der das Unternehmen bei Beibehaltung des Stimmrechtsgleichgewichts zwischen Deutschland und den französischen Aktionären seine Beteiligung am Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) wirtschaftlich wie geplant von 22,5 Prozent auf 15 Prozent reduziert. Der Stuttgarter Automobilkonzern hat in diesem Zusammenhang seinen gesamten Anteil von 22,5 Prozent an der EADS in einer Gesellschaft gebündelt, an der sich das Investorenkonsortium über eine Zweckgesellschaft zu einem Drittel beteiligen wird. Im Ergebnis entspricht dies einem Anteil an der EADS in Höhe von 7,5 Prozent. Die Gegenleistung für die mittelbare Beteiligung an EADS beträgt rund 1,5 Mrd. Euro und führt bei DaimlerChrysler zu einem entsprechenden Liquiditätszufluss. Die Transaktion wird im ersten Quartal 2007 abgewickelt. Als Ausgleich für die mittelbare Beteiligung an den EADS-Aktien erhalten die Investoren von DaimlerChrysler eine Vorzugsdividende in Höhe von 175 Prozent der normalen EADS-Dividende, bezogen auf die 7,5-prozentige mittelbare Beteiligung. DaimlerChrysler wird unverändert die Stimmrechte des gesamten EADS-Anteils kontrollieren.
Der französische Medienkonzern Lagardère S.C.A. (ISIN FR0000130213 / WKN 866786) veröffentlichte am Donnerstag die Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2006. Dabei konnte der Konzern die Umsätze um 7,6 Prozent auf 13,999 Mrd. Euro steigern. Im Vorjahreszeitraum hatten die Umsätze bei 13,013 Mrd. Euro gelegen. Auslöser für den Anstieg war die Umsatzverbesserung bei der Beteiligung am Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190 / WKN 938914). Der Umsatzanteil der Beteiligung stieg von 5,113 Mrd. Euro um 15,5 Prozent auf 5,907 Mrd. Euro. Dagegen verzeichnet das Mediengeschäft lediglich einen Umsatzanstieg von 7,901 Mrd. Euro um 2,4 Prozent auf 8,092 Mrd. Euro. Dabei konnte besonders das Buchsegment mit einem Umsatzplus von 20 Prozent überzeugen.
Die schwedische Securitas AB, der größte Sicherheitsdienstleister der Welt, meldete heute, dass sie im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was mit Sonderbelastungen aus Bilanzunregelmäßigkeiten und dem Verkauf einer deutschen Sparte zusammenhängt. Demnach belief sich der Nettoverlust auf 549,6 Mio. Schwedische Kronen (SEK), gegenüber einem Nettogewinn von 754,5 Mio. SEK im Vorjahr. Dabei sind im jüngsten Ergebnis Sonderbelastungen in Höhe von 1,5 Mrd. SEK enthalten. Der Gewinn vor Steuern und Einmaleffekten sank um 4 Prozent auf 844 Mio. SEK. Der Umsatz ging im Berichtszeitraum um 1,6 Prozent auf 15,2 Mrd. SEK zurück. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn vor Steuern von 897 Mio. SEK und Erlösen von 15,4 Mrd. SEK ausgegangen. Die Sonderbelastungen sind einerseits durch Bilanzunregelmäßigkeiten bei der britischen Sparte Securitas Cash Management Ltd. (Bilanzlücke von 61 Mio. Britischen Pfund) entstanden, andererseits durch den Ende 2005 erfolgten Verkauf der Sparte Geld- und Wertdienste Deutschland an die Heros-Unternehmensgruppe, die daraufhin im Februar 2006 Insolvenz beantragt hat und Securitas damit für bestimmte Forderungen aufkommen muss.
Die schwedische Großbank Skandinaviska Enskilda Banken AB (SEB) (ISIN SE0000148884 / WKN 859768) verbuchte im vierten Quartal aufgrund einer deutlich verbesserten Entwicklung im Privatkundengeschäft als auch aufgrund der positiven Rahmenbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten einen Ergebnisanstieg. Wie die Bankgesellschaft heute erklärte, lag der operative Gewinn im Schlussquartal bei 4,12 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK), nach 3,86 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft verbesserte sich aufgrund einer deutlich gesunkenen Steuerquote von 3,06 Mrd. SEK auf 3,79 Mrd. SEK. Die Umsatzerlöse kletterten in der Berichtsperiode von 9,44 Mrd. SEK auf 10,00 Mrd. SEK. Dabei verbesserten sich die Gebühreneinnahmen im Vorjahresvergleich von 3,77 Mrd. SEK auf 4,27 Mrd. SEK, während die Zinseinnahmen von 3,50 Mrd. SEK auf 3,60 Mrd. SEK zulegen konnten. Neben einer deutlich verringerten Steuerbelastung konnte die SEB im vergangenen Quartal vor allem durch die starke Entwicklung auf den osteuropäischen Märkten punkten, wo man insbesondere im Privatkundensegment sowie bei Lebensversicherungen deutliche Zuwachsraten zu verzeichnen hatte. In Skandinavien profitierte der Finanzkonzern insbesondere durch eine Anhebung der Gebühren im Brokerage-Bereich sowie einem weiterhin positiven Kreditgeschäft. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Bankkonzern eine weiterhin positive operative Entwicklung und geht in Zusammenhang mit einer weiterhin stabilen Kostenbasis von einem erneuten Ergebnisplus aus. Die Dividende für das abgelaufene Fiskaljahr wurde von 4,75 SEK auf 6,00 SEK je Anteilsschein erhöht. (09.02.2007/ac/n/m)
Im London sorgt das Busunternehmen FirstGroup für Gesprächsstoff. Zuvor kündigte der Konzern an, Laidlaw International, den Betreiber der US-Buslinie Greyhound, für 3,6 Mrd. Dollar einschließlich Schulden zu übernehmen. Am Markt wird die Meldung positiv aufgenommen, der Wert zieht aktuell um mehr als 5 Prozent an. GlaxoSmithKline profitieren am Tag nach den Zahlen von positiven Analystenkommentaren und legen momentan 2,3 Prozent zu.
In Paris steht die Aktie von Alcatel-Lucent im Blick. Der Telekommunikationsausrüster gab heute bekannt, dass er im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat. Zudem wurde der Abbau von rund 12.500 Stellen über drei Jahre angekündigt. Der Wert gewinnt aktuell 2 Prozent hinzu und zählt neben Thomson, Peugeot und LVMH mit zu den größten Gewinnern im CAC40. Lagardère stehen nach der Vorlage von Umsatzzahlen leicht unter Druck und fallen um 0,4 Prozent zurück. EADS liegen ebenfalls im negativen Terrain und büßen ein knappes Prozent ein. Der Großaktionär DaimlerChrysler hat mit einem Konsortium von privaten und öffentlichen Investoren eine Vereinbarung getroffen, nach der man seine Beteiligung am Luft- und Raumfahrtkonzern bei Beibehaltung der Stimmrechte wie geplant von 22,5 Prozent auf 15 Prozent reduziert.
Die Aktie des Sicherheitsdienstleisters Securitas, der im vierten Quartal unter Sonderbelastungen litt und einen Verlust erwirtschaftet hat, büßt in Stockholm mehr als 2 Prozent ein. Anteilsscheine der Großbank SEB ziehen nach der Vorlage von Geschäftszahlen hingegen um 1,3 Prozent an.
Indexstände (14:03 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 4.247,22 (+0,50 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 3.819,49 (+0,39 Prozent)
EURONEXT 100: 990,01 (+0,45 Prozent)
FTSE 100 (London): 6.381,40 (+0,55 Prozent)
CAC40 (Paris): 5.693,55 (+0,50 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 14.890,40(+0,43 Prozent)
SMI (Zürich): 9.269,40 (+0,43 Prozent)
ATX (Wien): 4.548,37 (+0,02 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die FirstGroup plc, das größte Busunternehmen in Großbritannien, meldete heute, dass sie die Laidlaw International Inc. (ISIN US50730R1023 / WKN 813197), den Betreiber der US-Buslinie Greyhound, für 3,6 Mrd. Dollar (einschließlich Schulden) übernehmen wird. Im Rahmen der Transaktion zahlt FirstGroup für jede Laidlaw-Aktie 35,25 Dollar, was einer Prämie von 11 Prozent auf deren gestrigen Schlusskurs entspricht. Mit der Akquisition, durch die jährliche Kosteneinsparungen von rund 70 Mio. Dollar vor Steuern realisiert werden sollen, wird FirstGroup zum größten Betreiber von gelben Schulbussen in den USA. FirstGroup ist bereits zu einem der größten Betreiber von Schulbussen in den USA aufgestiegen, als man 1999 die Ryder Public Transportation Services für 940 Mio. Dollar übernommen hat. Die nun geplante Transaktion könnte vor diesem Hintergrund wettbewerbsrechtliche Schwierigkeiten nach sich ziehen. Greyhound beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter und war im vergangenen Geschäftsjahr für ca. 40 Prozent des Konzernumsatzes von Laidlaw verantwortlich.
Der französische Telekommunikationsausrüster Alcatel-Lucent gab heute bekannt, dass er im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat. Zudem wurde der Abbau von rund 12.500 Stellen über drei Jahre angekündigt. Der Nettoverlust belief sich demnach auf 618 Mio. Euro, gegenüber einem Nettogewinn von 381 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz ging um 16 Prozent auf 4,42 Mrd. Euro zurück. Der operative Gewinn lag bei 21 Mio. Euro, nach 566 Mio. Euro im Vorjahr. Bei den Zahlen handelt es sich um angepasste Pro-Forma-Werte, nach denen die Kombination der Geschäfte von Alcatel und Lucent zum 1. Januar 2006 zugrunde gelegt wurde. Im Gesamtjahr betrug der Nettogewinn 522 Mio. Euro (Vorjahr: 1,67 Mrd. Euro), während der operative Gewinn 1,03 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,41 Mrd. Euro) erreichte. Die Erlöse sanken von 18,57 Mrd. Euro in 2005 auf 18,25 Mrd. Euro in 2006. Auch hier handelt es sich um angepasste Pro-Forma-Werte. Mit dem nun geplanten Stellenabbau sollen in drei Jahren 1,7 Mrd. Euro vor Steuern eingespart werden. Bis zuletzt hatte Alcatel-Lucent mit dem Verlust von 9.000 Arbeitsplätzen und Einsparungen von insgesamt 1,4 Mrd. Euro gerechnet. Im Zusammenhang mit den Kürzungen haben Mitarbeiter für den 15. Februar zu einem Streik aufgerufen. Für das erste Quartal geht der Konzern indes von einem Umsatzrückgang aus, wobei über das Ausmaß des Rückgangs keine Angaben gemacht wurden.
Der Automobilkonzern DaimlerChrysler AG (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) hat heute mit einem Konsortium von privaten und öffentlichen Investoren eine Vereinbarung getroffen, nach der das Unternehmen bei Beibehaltung des Stimmrechtsgleichgewichts zwischen Deutschland und den französischen Aktionären seine Beteiligung am Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) wirtschaftlich wie geplant von 22,5 Prozent auf 15 Prozent reduziert. Der Stuttgarter Automobilkonzern hat in diesem Zusammenhang seinen gesamten Anteil von 22,5 Prozent an der EADS in einer Gesellschaft gebündelt, an der sich das Investorenkonsortium über eine Zweckgesellschaft zu einem Drittel beteiligen wird. Im Ergebnis entspricht dies einem Anteil an der EADS in Höhe von 7,5 Prozent. Die Gegenleistung für die mittelbare Beteiligung an EADS beträgt rund 1,5 Mrd. Euro und führt bei DaimlerChrysler zu einem entsprechenden Liquiditätszufluss. Die Transaktion wird im ersten Quartal 2007 abgewickelt. Als Ausgleich für die mittelbare Beteiligung an den EADS-Aktien erhalten die Investoren von DaimlerChrysler eine Vorzugsdividende in Höhe von 175 Prozent der normalen EADS-Dividende, bezogen auf die 7,5-prozentige mittelbare Beteiligung. DaimlerChrysler wird unverändert die Stimmrechte des gesamten EADS-Anteils kontrollieren.
Der französische Medienkonzern Lagardère S.C.A. (ISIN FR0000130213 / WKN 866786) veröffentlichte am Donnerstag die Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2006. Dabei konnte der Konzern die Umsätze um 7,6 Prozent auf 13,999 Mrd. Euro steigern. Im Vorjahreszeitraum hatten die Umsätze bei 13,013 Mrd. Euro gelegen. Auslöser für den Anstieg war die Umsatzverbesserung bei der Beteiligung am Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190 / WKN 938914). Der Umsatzanteil der Beteiligung stieg von 5,113 Mrd. Euro um 15,5 Prozent auf 5,907 Mrd. Euro. Dagegen verzeichnet das Mediengeschäft lediglich einen Umsatzanstieg von 7,901 Mrd. Euro um 2,4 Prozent auf 8,092 Mrd. Euro. Dabei konnte besonders das Buchsegment mit einem Umsatzplus von 20 Prozent überzeugen.
Die schwedische Securitas AB, der größte Sicherheitsdienstleister der Welt, meldete heute, dass sie im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was mit Sonderbelastungen aus Bilanzunregelmäßigkeiten und dem Verkauf einer deutschen Sparte zusammenhängt. Demnach belief sich der Nettoverlust auf 549,6 Mio. Schwedische Kronen (SEK), gegenüber einem Nettogewinn von 754,5 Mio. SEK im Vorjahr. Dabei sind im jüngsten Ergebnis Sonderbelastungen in Höhe von 1,5 Mrd. SEK enthalten. Der Gewinn vor Steuern und Einmaleffekten sank um 4 Prozent auf 844 Mio. SEK. Der Umsatz ging im Berichtszeitraum um 1,6 Prozent auf 15,2 Mrd. SEK zurück. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn vor Steuern von 897 Mio. SEK und Erlösen von 15,4 Mrd. SEK ausgegangen. Die Sonderbelastungen sind einerseits durch Bilanzunregelmäßigkeiten bei der britischen Sparte Securitas Cash Management Ltd. (Bilanzlücke von 61 Mio. Britischen Pfund) entstanden, andererseits durch den Ende 2005 erfolgten Verkauf der Sparte Geld- und Wertdienste Deutschland an die Heros-Unternehmensgruppe, die daraufhin im Februar 2006 Insolvenz beantragt hat und Securitas damit für bestimmte Forderungen aufkommen muss.
Die schwedische Großbank Skandinaviska Enskilda Banken AB (SEB) (ISIN SE0000148884 / WKN 859768) verbuchte im vierten Quartal aufgrund einer deutlich verbesserten Entwicklung im Privatkundengeschäft als auch aufgrund der positiven Rahmenbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten einen Ergebnisanstieg. Wie die Bankgesellschaft heute erklärte, lag der operative Gewinn im Schlussquartal bei 4,12 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK), nach 3,86 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft verbesserte sich aufgrund einer deutlich gesunkenen Steuerquote von 3,06 Mrd. SEK auf 3,79 Mrd. SEK. Die Umsatzerlöse kletterten in der Berichtsperiode von 9,44 Mrd. SEK auf 10,00 Mrd. SEK. Dabei verbesserten sich die Gebühreneinnahmen im Vorjahresvergleich von 3,77 Mrd. SEK auf 4,27 Mrd. SEK, während die Zinseinnahmen von 3,50 Mrd. SEK auf 3,60 Mrd. SEK zulegen konnten. Neben einer deutlich verringerten Steuerbelastung konnte die SEB im vergangenen Quartal vor allem durch die starke Entwicklung auf den osteuropäischen Märkten punkten, wo man insbesondere im Privatkundensegment sowie bei Lebensversicherungen deutliche Zuwachsraten zu verzeichnen hatte. In Skandinavien profitierte der Finanzkonzern insbesondere durch eine Anhebung der Gebühren im Brokerage-Bereich sowie einem weiterhin positiven Kreditgeschäft. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Bankkonzern eine weiterhin positive operative Entwicklung und geht in Zusammenhang mit einer weiterhin stabilen Kostenbasis von einem erneuten Ergebnisplus aus. Die Dividende für das abgelaufene Fiskaljahr wurde von 4,75 SEK auf 6,00 SEK je Anteilsschein erhöht. (09.02.2007/ac/n/m)
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