Rekordhochs auf der einen Seite, plötzliche Kursverluste auf der anderen. Beim Goldpreis prallen aktuell geopolitische Hoffnungen und geldpolitische Realitäten aufeinander. Nach drei Gewinnwochen in Folge endete der Handelstag am Freitag bei 382,68 Euro. Auf Wochensicht verbucht das Edelmetall damit ein Minus von knapp sieben Prozent.
Der Grund für den Rücksetzer liegt in Washington und im Nahen Osten. Die USA und der Iran verlängerten ihren Waffenstillstand. Parallel dazu stellte das US-Justizministerium überraschend seine Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell ein. Das weckt leise Hoffnungen auf Zinssenkungen im Jahr 2026. Am Freitag sorgte das für eine leichte Erholung von 1,57 Prozent. Der Abstand zum jüngsten 52-Wochen-Hoch bei 410,91 Euro bleibt dennoch deutlich.
Das wichtigste Daten-Trio des Jahres
Die kommende Woche dürfte extrem volatil werden. Händler blicken auf drei entscheidende Termine. Am Dienstag veröffentlicht das Conference Board das Verbrauchervertrauen. Der private Konsum treibt rund 70 Prozent der US-Wirtschaft an.
Am Mittwoch folgt der Zinsentscheid der US-Notenbank. Der Markt rechnet fest mit einer Nullrunde. Laut CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit für unveränderte Zinsen bei über 99 Prozent. Das begrenzt kurzfristige Kurssprünge beim Gold.
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Am Donnerstag liefert die Regierung erste Daten zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal. Zeitgleich erscheint der wichtige PCE-Inflationsindikator. Fällt das Wachstum schwach aus und die Inflation bleibt hoch, steckt die Notenbank in der Zwickmühle.
Ost kauft, West verkauft
Abseits der Notenbanken zeigt der Markt eine klare geografische Spaltung. Westliche Investoren stoßen Gold-ETFs massiv ab. Die Folge: historisch einmalige Abflüsse in Milliardenhöhe im März.
Asiatische Käufer fangen diesen Druck teilweise auf. Allein in China investierten Anleger im ersten Quartal rund acht Milliarden US-Dollar in physisch hinterlegte Fonds. Sie suchen Schutz vor fallenden heimischen Aktienmärkten und einer schwachen Währung. Dieses gezielte Kaufen bei Kursrücksetzern stützt den globalen Preis.
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Analysten bleiben optimistisch
Große Investmentbanken halten an ihren hohen Prognosen fest. UBS hob das Kursziel für die Feinunze auf 6.200 US-Dollar an. Goldman Sachs erwartet bis Jahresende einen Preis von 5.400 Dollar. Die Deutsche Bank ruft glatte 6.000 Dollar auf.
Die Weichen für diese langfristigen Ziele stellt der Markt in den nächsten Tagen. Die Kombination aus Fed-Entscheid, US-BIP und PCE-Deflator zwingt Investoren zur Positionierung. Ein starkes US-Wachstum bei hartnäckiger Inflation dürfte den Goldpreis weiter belasten. Schwache Wirtschaftsdaten könnten hingegen den nächsten Aufwärtstrend auslösen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4.682,55 $ | 4.707,86 $ | -25,31 $ | -0,54% | 27.04./19:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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4.682,55 $ | -0,54% | 19:59 |
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