Der Goldpreis kämpft am Freitag mit mehreren Gegenströmungen zugleich. Das Edelmetall rutschte auf ein Intraday-Tief von 4.663 Dollar je Unze — und die Ursachen liegen nicht in einem einzelnen Auslöser, sondern in einem ungünstigen Zusammenspiel aus Währung, Energie und Zinspolitik.
Ein stärkerer US-Dollar macht Gold für internationale Käufer teurer. Der Dollar-Index notiert nahe 99 Punkte und steuert auf ein Wochenplus von 0,4 Prozent zu. Parallel dazu klettern die Ölpreise: Brent erreichte 106,3 Dollar je Barrel, WTI stieg auf knapp 97 Dollar. Treiber sind eskalierende Spannungen im Nahen Osten und Sorgen um die Versorgung durch die Straße von Hormus.
Das Problem für Gold: Hohe Ölpreise heizen die Inflation an. Das wiederum erhöht den Druck auf Zentralbanken, die Zinsen hoch zu halten — oder weiter anzuheben. Steigende Zinsen erhöhen die Opportunitätskosten für das Halten von Gold. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg am Freitag leicht auf 4,34 Prozent. Kein Wunder, dass der klassische Inflationsschutz gerade unter Druck gerät.
Chinas Zentralbank kauft weiter
Ein struktureller Gegenwind bleibt: Die People's Bank of China kaufte im März 2026 weitere 5 Tonnen Gold. Damit läuft die Kaufserie seit 17 aufeinanderfolgenden Monaten. Die offiziellen Goldreserven der PBoC erreichten damit einen Rekordwert von 2.313 Tonnen. Ähnliche Akkumulationstrends zeigen sich bei anderen Zentralbanken in Schwellenländern. Diese Nachfrage bildet eine strukturelle Untergrenze für den Preis — kurzfristig ändert das aber wenig.
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Technisches Bild bleibt trüb
Der Goldpreis handelt unter seinen kurzfristigen gleitenden Durchschnitten. Die 21-Tage-Linie liegt bei rund 4.701 Dollar, die 100-Tage-Linie bei 4.741 Dollar — beide wirken als unmittelbare Widerstände. Der RSI bewegt sich zwischen 44 und 47. Das signalisiert weder überkauft noch überverkauft, sondern schlicht: Orientierungslosigkeit.
Das MACD-Signal bleibt negativ, flacht aber ab. Das deutet auf nachlassendes Abwärtsmomentum hin. Erste Unterstützung liegt bei 4.660 Dollar, darunter bei 4.601 Dollar.
Auf der Oberseite wäre ein Anstieg über 4.750 Dollar ein klares bullisches Signal. Hält diese Marke nicht, rückt die Zone um 4.601 Dollar in den Fokus.
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Auffällig ist das regionale Auseinanderdriften der Anlegerstimmung: Nordamerikanische Gold-ETFs verzeichneten im März deutliche Abflüsse, während indische Gold-ETFs im ersten Quartal 2026 starke Zuflüsse meldeten. Der Goldmarkt ist derzeit kein homogenes Gebilde — sondern ein Spiegel sehr unterschiedlicher Erwartungen weltweit.
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| 4.707,86 $ | 4.692,89 $ | 14,97 $ | +0,32% | 24.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
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4.707,86 $ | +0,32% | 24.04.26 |
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