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Gold: … und plötzlich verkaufen sie




27.04.26 08:51
DER AKTIONÄR

Seit Jahren sind die Zentralbanken der Welt und auch andere Einrichtungen Nettokäufer auf dem Goldmarkt. Es sind nicht mehr nur China und Indien, die Gold kaufen. Auch europäische Länder sind als Käufer aktiv. Doch durch den Iran-Krieg sind einige Zentralbanken gezwungen, Gold zu verkaufen. So hat etwa die Türkei aufgrund von Liquiditäts- und Währungsdruck im ersten Quartal Gold abgestoßen.Ein weiteres prominentes Beispiel ist der Staatsfonds Aserbaidschans (SOFAZ). Er hat im ersten Quartal 2026 rund 21,9 Tonnen Gold veräußert. Damit sanken die Bestände von etwa 200 auf 178,1 Tonnen. Gleichzeitig reduzierte sich der Goldanteil im Portfolio von 38,2 auf 35,6 Prozent.Der Schritt ist vor allem strategisch bedingt: Laut internen Richtlinien darf der Goldanteil maximal 35 Prozent betragen, mit einer Toleranz von bis zu vier Prozentpunkten. Trotz der Verkäufe liegt der Bestand weiterhin deutlich über dem Niveau vor einem Jahr, als SOFAZ rund 165,3 Tonnen hielt, was 25,8 Prozent des Portfolios entsprach.Finanziell musste der Fonds im ersten Quartal einen Rückgang seiner Vermögenswerte um 25,5 Millionen US-Dollar verbuchen. Dennoch gehörte Gold zu den stärksten Performern. Während Aktien- und Anleihemärkte unter geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten litten, lieferte Gold einen positiven Beitrag.





 
 
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