Shell schließt in diesen Tagen sein milliardenschweres Rückkaufprogramm ab. Morgan Stanley erwirbt im Auftrag des Ölkonzerns die letzten Tranchen über europäische Handelsplätze, bevor Anfang Mai die Bücher für das erste Quartal öffnen. Hinter den Kulissen zeichnet sich ein gemischtes Bild ab. Starke Handelsgewinne treffen auf geopolitische Gegenwinde und einen massiven Abfluss beim Betriebskapital.
Das aktuelle Rückkaufprogramm umfasst ein Volumen von 3,5 Milliarden US-Dollar. Es markiert das siebzehnte Quartal in Folge, in dem der Energiekonzern eigene Papiere im Wert von mindestens drei Milliarden Dollar vom Markt nimmt. Alle erworbenen Aktien werden anschließend eingezogen.
Teures Betriebskapital bremst
Das Management rechnet für das abgelaufene Jahresviertel mit negativen Effekten beim Working Capital. Zwischen 10 und 15 Milliarden US-Dollar binden die schwankenden Rohstoffpreise in den Lagerbeständen und Forderungen. Parallel dazu dämpft der Nahostkonflikt die Visibilität. Die Öl- und Gasproduktion fällt voraussichtlich leicht unter das Niveau des Vorquartals.
Auf der Ertragsseite steuern andere Sparten gegen. Das Marketing-Geschäft dürfte deutlich über dem Vorjahreswert liegen. Der Energiehandel bewegt sich auf dem starken Niveau des Vorquartals, während die Bereiche Chemie und Erneuerbare Energien spürbar zulegen.
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Am Aktienmarkt honorierten Investoren den Kurs der letzten Monate. Die Papiere notieren aktuell bei 37,97 Euro und verzeichnen damit seit Jahresbeginn ein Plus von rund 18 Prozent. Der Abstand zum jüngsten 52-Wochen-Hoch bleibt mit knapp sieben Prozent überschaubar.
Hauptversammlung mit Konfliktpotenzial
Auf der Kostenseite liefert der Vorstand bereits Ergebnisse. Die strukturellen Ausgaben sanken um gut fünf Milliarden US-Dollar. Damit erreichte das Unternehmen frühzeitig das untere Ende seines langfristigen Einsparziels. Die Investitionen für das laufende Jahr veranschlagt das Management auf rund 21 Milliarden Dollar.
Am 19. Mai treffen sich die Aktionäre zur Hauptversammlung in London. Neben der Ermächtigung für künftige Aktienrückkäufe steht eine brisante Klimaresolution auf der Agenda. Eine Aktionärsgruppe fordert detailliertere Strategieberichte für Szenarien mit sinkender Öl- und Gasnachfrage. Die Führungsetage lehnt den Antrag ab und verweist auf ausreichende bestehende Offenlegungspflichten.
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Zuvor richtet sich der Blick auf den 7. Mai. An diesem Tag präsentiert Shell die finalen Zahlen für das erste Quartal. Aktionäre erwarten dann nicht nur Details zur operativen Entwicklung, sondern auch den Vorschlag für eine geplante Dividendenanhebung um vier Prozent.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 38,12 € | 38,25 € | -0,13 € | -0,34% | 24.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| GB00BP6MXD84 | A3C99G | 41,32 € | 28,24 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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38,12 € | -0,34% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 45,062 $ | +0,93% | 20.04.26 |
| Xetra | 38,11 € | +0,24% | 24.04.26 |
| Hamburg | 38,14 € | +0,16% | 24.04.26 |
| Hannover | 38,14 € | +0,16% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 37,845 € | -0,30% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 37,845 € | -0,41% | 24.04.26 |
| München | 38,105 € | -0,43% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 37,92 € | -0,63% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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