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Analyst rechnet nach: Fünf Gold-Mythen im Check




18.06.25 13:49
FONDS professionell

Wien (www.aktiencheck.de) - Mehr Schein als Sein? Oder essenziell für jedes Portfolio? An der Rolle von Gold bei der Geldanlage scheiden sich bekanntlich die Geister, so die Experten von "FONDS profesionell".

Die Privatbank M.M. Warburg habe auf Basis historischer Daten einige Argumente von Kritikern und Befürwortern des Edelmetalls hinterfragt.

Gold spalte die Anlegergemeinde in zwei Lager: "Für die einen ist das Edelmetall ein Symbol für Wohlstand und Sicherheit. Für die anderen ist Gold nur ein überbewertetes Edelmetall ohne laufende Erträge", meine Simon Landt, Analyst bei der Hamburger Privatbank M.M. Warburg.

Da Emotionen und gefühlte Wahrheiten an der Börse bekanntlich aber kein guter Ratgeber seien, sei es ratsam, einen "nüchternen und datenbasierten Blick" auf die Frage zu werfen, ob Gold in ein Portfolio gehöre oder nicht. Dazu habe Landt in einer Kurzstudie fünf Mythen rund um Gold als Anlageklasse hinterfragt.

Tauge Gold als Inflationsschutz und Krisenwährung? Oder sei es als Investment unbrauchbar, weil es keine Zinsen abwerfe? Gängige Pro- und Contra-Argumente im Check:

Mythos 1: "Gold wirft keine Rendite ab und ist daher nutzlos"

"In der Tat wirft Gold anders als Aktien oder Anleihen keine Dividenden oder Zinsen ab", räume Simon Landt, Analyst bei M.M. Warburg, ein. Allerdings seien Anleger in der Vergangenheit durch eine attraktive Wertsteigerung des Edelmetalls kompensiert worden. Eine Grafik zeige alle möglichen Renditen eines Anlegers aus Euro-Sicht mit einem Anlagehorizont von zehn Jahren seit 1996 als Boxplot. Demnach komme die durchschnittliche Jahresrendite von Gold (8,5 Prozent) fast an die des US-Aktienindex S&P 500 inklusive Dividenden (8,9 Prozent) heran. Der STOXX Europe 600 (6,4 Prozent) und Staatsanleihen aus der Eurozone (4,7 Prozent) würden hinterherhinken.

Landts Fazit: "Auch wenn Gold keine laufenden Erträge wie Dividenden oder Zinsen auszahlt, hat Gold historisch betrachtet attraktive Wertsteigerungen verzeichnet."
Mythos 2: "Gold ist eine sichere Anlage"

Der Goldpreis schwanke, daher sei das Edelmetall im Gegensatz zu einem Sparbuch nicht "sicher", so Landt. Doch schon der Blick auf die Boxplots aus der vorherigen Grafik zeige, dass die Jahresrenditen bei einem Anlagehorizont von zehn Jahren weniger stark gestreut hätten als die des S&P 500. "Der Abstand zwischen der besten und schlechtesten Jahresrendite fällt bei Gold mit 15 Prozentpunkten geringer aus als beim S&P 500 (knapp 26 Prozentpunkte)", erläutere der Warburg-Analyst. Für eine Risikoabschätzung ziehe er zudem den Unterwasserchart sowie den maximalen Drawdown heran. "Letzterer misst den maximalen hypothetischen Verlust, den ein Anleger beim denkbar schlechtesten Timing erzielt", so Landt. Der Goldpreis sei zwar ab 2012 deutlich unter Druck geraten, der maximale Drawdown mit 37 Prozent jedoch geringer ausgefallen als am Aktienmarkt. Ausschlaggebend für die Korrektur seien seinerzeit die abnehmende Krisenangst - die Unsicherheit aufgrund der Euro-Krise wich - sowie die steigenden Realzinsen gewesen, die Gold als Anlageklasse ohne laufende Erträge relativ unattraktiver gemacht hätten.

Landts Fazit: "Gold unterliegt genau wie Aktien oder Anleihen Wertschwankungen. Zu den Haupteinflussfaktoren zählen die Realzinsen und das Maß an wirtschaftlicher sowie (geo-)politischer Unsicherheit."

Mythos 3: "Gold schützt vor Inflation"

Um eine belastbare Aussage über den Inflationsschutz von Gold zu treffen, sei das Inflationsbeta von Gold berechnet worden, heiße es in der Kurzstudie. "Diese weit verbreitete Kennzahl misst die Sensitivität des Goldpreises gegenüber Inflationsveränderungen. Beispielsweise bedeutet ein Inflationsbeta von zwei, dass bei einem Anstieg der Inflation um ein Prozent der Goldpreis durchschnittlich um zwei Prozent steigt." Im Idealfall liege das Inflationsbeta von Gold über eins - dann biete das Edelmetall im Umfeld steigender Preise einen Schutz vor realen Wertverlusten. "Ein Blick in die Vergangenheit zeigt allerdings, dass das rollierende Inflationsbeta von Gold teils stark schwankte und daher das Edelmetall nicht in jeder Phase einen Inflationsschutz bot", so Landt. Andere Ansätze zur Abschätzung des Inflationsschutzes, etwa eine Betrachtung der inflationsbereinigten Renditen, kämen zu einem ähnlichen Ergebnis.

Landts Fazit: "Es gab Phasen, in denen der Goldpreis stärker als das Preisniveau gestiegen ist. Dieser Zusammenhang galt historisch betrachtet jedoch nicht immer oder war teilweise nur schwach ausgeprägt."

Mythos 4: "Gold ist eine Krisenwährung"

"In der Tat erfreute sich das Edelmetall in Zeiten von wirtschaftlichen oder (geo-)politischen Krisen einer erhöhten Nachfrage und verzeichnete Wertsteigerungen", analysiere Landt. Dieser Krisenschutz lasse sich sehr gut im laufenden Jahr beobachten: "Während Aktienmarktindizes wie der S&P 500 im Zuge von Donald Trumps Ankündigung reziproker Zölle drastisch an Wert verloren, gewann Gold deutlich an Wert."

Landts Fazit: "Gold hat seine Funktion als 'sicherer Hafen' erfüllt. In diesem Zusammenhang entfaltet Gold eine stabilisierende Wirkung auf das Portfolio und verbessert das Rendite-Risiko-Profil."

Mythos 5: "Gold ist nur für wohlhabende Anleger zugänglich"

"Wer an Gold denkt, stellt sich häufig Goldbarren in Schließfächern vor", meine Landt. "Damit einher gehen Lager- und Versicherungskosten, die bei kleinen Anlagevolumina das Renditepotenzial mindern und Gold nur für wohlhabendere Anleger interessant machen." Mittlerweile könnten Anleger aber auch über Gold-ETCs direkt an der Preisentwicklung des Edelmetalls teilhaben. "Indirekt lässt sich die Wertentwicklung von Gold zudem über Goldminenaktien abbilden", so der Analyst. Wer lieber in physisches Gold investiere, aber nur über ein geringes Budget verfüge, könne bei spezialisierten Anbietern kleine Losgrößen erwerben, oft sogar per Sparplan.

Landts Fazit: "Der Zugang zu Gold ist nicht nur über einen physischen Kauf möglich, sondern auch über Finanzinstrumente. Der Kauf von Bruchstücken ist ebenfalls denkbar."

"Gold hat im Vergleich zu anderen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen historisch betrachtet nicht nur ein attraktives Rendite- und Risiko-Profil, sondern beweist seine Stärken als Stabilisator im Portfolio insbesondere in Zeiten hoher Unsicherheit", meine Landt. "Gold dem Portfolio beizumischen, ist also durchaus sinnvoll." Die Frage, wie hoch der Anteil des Edelmetalls im Portfolio ausfallen sollte, sei jedoch nicht pauschal zu beantworten, sondern müsse individuell geklärt werden. (News vom 17.06.2025)

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(18.06.2025/ac/a/m)







 
 
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