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Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von "Aktienservice Research" empfehlen derzeit die Aktien von adidas (ISIN DE0005003404 / WKN 500340) zum Kauf.
Der künftige Erfolg von adidas sei am Anfang des Jahres seitens der Analysten teilweise stark bezweifelt worden. Schleppende Umsätze bei Reebok und der Streit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) über die Ausrüstung der deutschen Fußballnationalmannschaft hätten sich hingezogen und das Sentiment belastet. Die Aufregung habe sich nun wieder gelegt. Der DFB-Streit solle im August von einem Schiedsgericht entschieden werden. Zudem gebe es optimistische Töne aus dem Unternehmen. Konzernchef Herbert Hainer sehe im Jahr 2008 ein Mega-Jahr für das Unternehmen.
Die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele seien seinen Worten nach willkommene Anlässe für adidas, der Welt wieder zu zeigen, wie man mit dem Verkauf von Trikots, Bällen und Fanartikeln den Umsatz in die Höhe schnellen lassen könne. In einem Interview habe Hainer jüngst gesagt, dass dabei vor allem die Olympischen Spiele langfristig eine größere Wirkung für den Ertrag haben würden. Darum wolle adidas auch 2008 um die 13 Prozent des Umsatzes in Marketing investieren, also genauso viel wie 2007. Lediglich die Schwerpunkte seien anders verteilt. In diesem Jahr konzentriere sich adidas auf Produktkonzepte und Innovationen. 2008 stünden wiederum die beiden großen Events im Vordergrund.
Auch für 2007 sei adidas weiter optimistisch. Das Unternehmen habe die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt. So wolle adidas im laufenden Jahr ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine Gewinnsteigerung von etwa 15 Prozent erreichen. 2006 habe adidas einen Umsatz von 10,08 Milliarden Euro erwirtschaftet, während Weltmarktführer Nike umgerechnet knapp 11 Milliarden Euro erreicht habe. Für Analysten sei es auf lange Sicht klar: Mit der Übernahme von Reebok seien die Herzogenauracher den Amerikanern näher auf die Fersen gerückt. Das Wachstumspotenzial von Reebok werde vom Vorstand vor allem in Europa und Asien sehr positiv gesehen. Das Ziel des Unternehmens sei es, die Marke adidas in erster Linie für den Leistungs- und Teamsport zu positionieren und Reebok eher im Individualsport und Freizeitbereich zu platzieren.
Die nächsten Quartalszahlen werde adidas Anfang August veröffentlichen. Die Zahlen für das erste Quartal seien für den Markt noch etwas enttäuschend gewesen. In den ersten drei Monaten sei der Konzernumsatz währungsbereinigt zwar gewachsen, das Ergebnis sei jedoch gesunken. Dennoch sei eines ganz wichtig gewesen: adidas habe ein Jahr nach der Konsolidierung von Reebok das Geschäft des bis dato schwächelnden US-Zukaufs gedreht. Erstmals seit der Einbeziehung in den Konzern habe Reebok im ersten Quartal 2007 ein währungsbereinigtes Plus von drei Prozent bei den Auftragsbeständen erzielt.
Der Erfolg dürfte weitergehen. Dementsprechend sei für den Vorstand auch das Thema Großinvestor nicht aktuell. adidas brauche angesichts der Branchenkonsolidierung und der Käufe von Finanzinvestoren keinen schützenden Großaktionär, habe es geheißen. Das Unternehmen habe damit Stellung zu den Gerüchten der vergangenen Wochen bezogen, wonach ein Finanzinvestor oder sogar Nike den deutschen Konzern schlucken könnte. Die Übernahme von adidas durch Nike halte Hainer allerdings für völlig unmöglich. Beide Unternehmen zusammen würden in Deutschland auf einen Marktanteil von 60 Prozent, in den USA auf mehr als 50 Prozent kommen. So etwas würde nie genehmigt, habe Hainer gesagt.
Die adidas-Aktie stehe aktuell wieder im Startblock für einen neuen Kursanstieg. Neben den guten Branchennachrichten (unter anderem die letzten Quartalszahlen von Nike und die Übernahmestory Puma seitens PPR) könne auch die Charttechnik der Aktie dem Anleger gute Kaufargumente liefern. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 15 sei das adidas-Papier günstig bewertet und verfüge noch über jede Menge Luft nach oben. In der vergangenen Woche habe die Aktie bei 48,16 Euro ein neues Rekordhoch markiert, sei dann aber wieder etwas zurückgekommen. Sollte ein erneuter und dann nachhaltiger Ausbruch gelingen, könnten neue Long-Positionen in Erwägung gezogen werden. Notierungen im Bereich von 60 Euro seien dann auf Sicht der nächsten zwölf bis 18 Monate nicht ausgeschlossen.
Vor diesem Hintergrund lautet das Rating der Analysten von "Aktienservice Research" für die Aktien von adidas auf "kaufen". Der Stoppkurs sollte bei 42,50 Euro platziert werden. (Aktien Ausgabe 423 vom 11.07.07) (12.07.2007/ac/a/d)
Der künftige Erfolg von adidas sei am Anfang des Jahres seitens der Analysten teilweise stark bezweifelt worden. Schleppende Umsätze bei Reebok und der Streit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) über die Ausrüstung der deutschen Fußballnationalmannschaft hätten sich hingezogen und das Sentiment belastet. Die Aufregung habe sich nun wieder gelegt. Der DFB-Streit solle im August von einem Schiedsgericht entschieden werden. Zudem gebe es optimistische Töne aus dem Unternehmen. Konzernchef Herbert Hainer sehe im Jahr 2008 ein Mega-Jahr für das Unternehmen.
Die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele seien seinen Worten nach willkommene Anlässe für adidas, der Welt wieder zu zeigen, wie man mit dem Verkauf von Trikots, Bällen und Fanartikeln den Umsatz in die Höhe schnellen lassen könne. In einem Interview habe Hainer jüngst gesagt, dass dabei vor allem die Olympischen Spiele langfristig eine größere Wirkung für den Ertrag haben würden. Darum wolle adidas auch 2008 um die 13 Prozent des Umsatzes in Marketing investieren, also genauso viel wie 2007. Lediglich die Schwerpunkte seien anders verteilt. In diesem Jahr konzentriere sich adidas auf Produktkonzepte und Innovationen. 2008 stünden wiederum die beiden großen Events im Vordergrund.
Die nächsten Quartalszahlen werde adidas Anfang August veröffentlichen. Die Zahlen für das erste Quartal seien für den Markt noch etwas enttäuschend gewesen. In den ersten drei Monaten sei der Konzernumsatz währungsbereinigt zwar gewachsen, das Ergebnis sei jedoch gesunken. Dennoch sei eines ganz wichtig gewesen: adidas habe ein Jahr nach der Konsolidierung von Reebok das Geschäft des bis dato schwächelnden US-Zukaufs gedreht. Erstmals seit der Einbeziehung in den Konzern habe Reebok im ersten Quartal 2007 ein währungsbereinigtes Plus von drei Prozent bei den Auftragsbeständen erzielt.
Der Erfolg dürfte weitergehen. Dementsprechend sei für den Vorstand auch das Thema Großinvestor nicht aktuell. adidas brauche angesichts der Branchenkonsolidierung und der Käufe von Finanzinvestoren keinen schützenden Großaktionär, habe es geheißen. Das Unternehmen habe damit Stellung zu den Gerüchten der vergangenen Wochen bezogen, wonach ein Finanzinvestor oder sogar Nike den deutschen Konzern schlucken könnte. Die Übernahme von adidas durch Nike halte Hainer allerdings für völlig unmöglich. Beide Unternehmen zusammen würden in Deutschland auf einen Marktanteil von 60 Prozent, in den USA auf mehr als 50 Prozent kommen. So etwas würde nie genehmigt, habe Hainer gesagt.
Die adidas-Aktie stehe aktuell wieder im Startblock für einen neuen Kursanstieg. Neben den guten Branchennachrichten (unter anderem die letzten Quartalszahlen von Nike und die Übernahmestory Puma seitens PPR) könne auch die Charttechnik der Aktie dem Anleger gute Kaufargumente liefern. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 15 sei das adidas-Papier günstig bewertet und verfüge noch über jede Menge Luft nach oben. In der vergangenen Woche habe die Aktie bei 48,16 Euro ein neues Rekordhoch markiert, sei dann aber wieder etwas zurückgekommen. Sollte ein erneuter und dann nachhaltiger Ausbruch gelingen, könnten neue Long-Positionen in Erwägung gezogen werden. Notierungen im Bereich von 60 Euro seien dann auf Sicht der nächsten zwölf bis 18 Monate nicht ausgeschlossen.
Vor diesem Hintergrund lautet das Rating der Analysten von "Aktienservice Research" für die Aktien von adidas auf "kaufen". Der Stoppkurs sollte bei 42,50 Euro platziert werden. (Aktien Ausgabe 423 vom 11.07.07) (12.07.2007/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 136,25 € | 138,10 € | -1,85 € | -1,34% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1EWWW0 | A1EWWW | 227,70 € | 129,95 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
137,55 € | -0,25% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 137,50 € | +0,33% | 24.04.26 |
| Hamburg | 138,15 € | -0,04% | 24.04.26 |
| Hannover | 136,20 € | -0,22% | 24.04.26 |
| München | 137,35 € | -0,25% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 137,30 € | -0,40% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 137,40 € | -0,58% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 162,705 $ | -1,10% | 23.04.26 |
| Xetra | 136,25 € | -1,34% | 24.04.26 |
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