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Goldpreis - technische Analyse




17.01.13 16:25
WGZ BANK

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Seit Anfang Oktober gab der Goldpreis nach und fiel in dieser Zeit von 1.800 USD bis auf etwa 1.300 USD für die Feinunze, so die Analysten der WGZ BANK.

Mit dem vorläufigen Tiefpunkt zu Jahresbeginn könnte sich aber ein Wendepunkt etabliert haben, der nun für einen Anstieg über etwa ein halbes Jahr sorgen könnte. Auf den ersten Blick scheine der Abwärtstrend des Preises weiterhin intakt zu sein, denn die zyklischen Kursspitzen und -Täler würden weiter abfallen. Seit mehreren Wochen hätten sich die Analysten aber auf die sehr massive Unterstützung bei 1.630 USD/Unze als Ziel fokussiert. Sie müsse nun halten und könne somit als Scheideweg gesehen werden: Sollten die Notierungen signifikant unter diesen Stützpunkt fallen, werde ein Niveau von gut 1.400 USD/Unze wahrscheinlich.

Aktuell stünden die Chancen, dass die Marke halten werde, aber recht gut, denn die zwischenzeitliche Verletzung zu Beginn des Jahres könne ignoriert werden und anschließend hätten die Notierungen angezogen. Die Struktur deute vielmehr einen Doppelboden an, der eine neue Aufwärtswelle starten werde. Das daraus resultierende kurzfristige Kaufsignal, das generiert werde, wenn die Kurse die Marke von 1.700 USD/Unze übertreffen würden und das anschließend ein Ziel von 1.770 USD/Unze verspreche, spiele dabei sicherlich nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger würden die Analysten da schon die mögliche Bodenbildung unter elliott-technischen Gesichtspunkten empfinden: Hier hätte sich dann ein nahezu idealtypisches Muster herauskristallisiert.

So scheine der Goldpreis eine abschließende "c-Korrektur-Welle" mit einer fünfteiligen Bewegung beendet zu haben. Die Folge wäre ein Impuls Richtung Norden, der bei Betrachtung der übergeordneten Struktur wiederum eine "3" darstellen würde. Sollte sich diese Sichtweise bewahrheiten, läge das Ziel bei mindestens 1.950 USD/Unze im Juni. Ein solches Signal würde aber auch noch darüber hinausgehendes Potenzial für Kurs und Dauer bieten.

Ein Scheitern dieses Szenarios werde vermutlich nicht von den Indikatoren initiiert, denn der RSI und das MACD-Histogramm würden durch die positiven Divergenzen die allerbesten Voraussetzungen für einen kräftigen und nachhaltigen Anstieg bieten.

Sollte der Goldpreis zeitnah den Sprung über die 1.700-USD-Marke schaffen, deute das Bild auf den Beginn einer übergeordneten Aufwärtswelle, die bis zum Sommer anhalten und den Goldpreis bis knapp 2.000 USD/Unze treiben könne. (17.01.2013/ac/a/m)







 
 
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