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Lufthansa Aktie: Cityline am Boden




16.04.26 21:55
Börse Global

Lufthansa Aktie: Cityline am Boden

Die vierte Streikwelle trifft den Konzern mit voller Wucht. Piloten und Kabinenpersonal legen abwechselnd die Arbeit nieder — und Lufthansa zieht nun die Konsequenzen.


Regionaltochter vorläufig eingestellt

Der härteste Schritt kam in der Nacht: Der Betrieb von Lufthansa Cityline wird bis auf Weiteres vollständig eingestellt. Alle Beschäftigten im Cockpit und in der Kabine wurden freigestellt. Hintergrund ist die Entscheidung der Kernmarke, auf die Dienste der Zubringer-Airline zu verzichten — nach wochenlangen, sich abwechselnden Streiks, die einen geregelten Flugbetrieb unmöglich gemacht hatten.


Gleichzeitig kündigte der Konzern ein breiteres Sparpaket an. Die 27 Flugzeuge der Cityline werden endgültig aus dem Programm genommen. Mit Ablauf des Sommerflugplans folgen weitere sechs Interkont-Maschinen auf der Langstrecke, darunter die letzten vier Airbus A340-600. Zwei Boeing 747-400 werden über den kommenden Winter stillgelegt. Im Winter 2026/27 schrumpft zudem das Kurz- und Mittelstreckenprogramm der Kernmarke um weitere fünf Flugzeuge.

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Kerosin und Streiks als Doppelbelastung

Der Konzern nennt zwei Treiber für den Umbau: gestiegene Kerosinpreise und die anhaltenden Arbeitskämpfe. Durch das frühzeitige Herausnehmen besonders verbrauchsintensiver Maschinen soll der nicht abgesicherte Teil des Treibstoffbedarfs sinken — ein überproportionaler Einspareffekt, wie es intern heißt. Zusätzlich wurden neue Vorgaben für Stellenbesetzungen, interne Veranstaltungen und externe Beratungsleistungen beschlossen, die das bestehende Abbauziel von 4.000 Verwaltungsstellen bis 2030 flankieren sollen.


Am Flughafen München wurden heute von 900 geplanten Bewegungen rund 420 gestrichen. Bei Eurowings fiel etwa die Hälfte aller Verbindungen aus. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hatten rund 20.000 Beschäftigte bei Lufthansa, Cityline und Eurowings zum Ausstand aufgerufen.


An der Börse hält sich die Reaktion in Grenzen. Die Aktie gibt auf XETRA rund ein Prozent nach und notiert bei etwa 7,72 Euro — ein Niveau, das die anhaltende Skepsis der Investoren widerspiegelt. In diesem Jahr hat der MDAX-Titel bereits rund sieben Prozent verloren. Das Jubiläumsjahr zum 100. Geburtstag der Airline entwickelt sich für Aktionäre bislang alles andere als festlich.


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