Lufthansa 2012-2015: wohin geht die Reise...

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neuester Beitrag:  12.05.21 00:59
eröffnet am: 18.04.12 19:02 von: sir_rolando Anzahl Beiträge: 50969
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18.04.12 19:02 #1 Lufthansa 2012-2015: wohin geht die Reise...
Ich dachte mir langsam wirds Zeit für einen neuen Thread wo einerseits Chart-Diskussionen nicht erwünscht sind (es gibt ja bereits ein Eigenen) und andererseits auf die Zukunfts-Chancen der LH näher eingegangen werden soll.

Ich sehe im Moment folgende Risken:

* weltweiter wirtschaftlicher Abschwung
* möglicherweise dramatische Ölpreissteigerung Richtung 150$ (obwohl es im Moment eher umgekehrt aussieht)
* AUA-Umstrukturierung
* diverse Streiks
* EU-co2-Steuer mit gefahr, daß China&Co europäische Luftlinien mit Strafzöllen belegen
* Vielleicht kommt wieder ein Vulkanausbruch mit Flugverboten usw.....


...und andererseits große Chancen, da:

* die Aktie nahe des absoluten Tiefstkurs notiert
* weit unter Buchwert
* Verlustbringer wie BMI oder Jade (Cargo) verkauft/geschlossen wurden
* die Umstruktierung der AUA/Germangwings im vollen Gange ist
* bereits ein neues 1,5Milliarden Sparprogramm veröffentlicht wurde
* Konkurrenten wie AirBerlin oder AirFrance straucheln und massiv Flüge kürzen
* der eindeutige Trend zur besseren Auslastung voranschreitet
* niedrigere Dividende bedeutet gleichzeitig Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich
* mit dem neuen CEO Franz jetzt ein Profi am Steuer ist, der es auch bei der Swiss eindrucksvoll geschafft hat den Turnaround zu erzielen
* sinkender Ölpreis (ist ja nicht nur Risiko sondern auch Chance) - bei erwarteten Kerosinaufwände in 2012 von >7milliarden Euro zählt jedes Prozent


persönliches Fazit: ich erwarte mir spätestens in 2014 eine Gewinnrentabilität von mindestens 3% -> bei 30miliarden Umsatz wären das 900-1000mio. was weiters einen Gewinn/Aktie von ca. 2€ bedeutet -> bei einem fairen 10er KGV würde das einen Kurs von 20€ bedeuten...  
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50943 Postings ausgeblendet.
09.05.21 23:34 #50945 Die Impfungen schreiten voran
(RKI meldet wieder über 4 Millionen Impfungen der letzten Woche), sowie die Zurücknahme der Restriktionen werden in den nächsten Wochen spürbarere werden, zum Leidwesen von einigen Usern hier im Lufthansa Forum.
 
10.05.21 09:01 #50946 Und weiter geht's,
I Love the smell of nervous shorts in the morning.  
10.05.21 10:37 #50947 Jetzt macht auch noch Herr Drosten Hoffnu.
10:13 Uhr
Drosten macht Hoffnung für einen "guten Sommer" in Deutschland
Morgen Nachmittag wird sich der Virologe Christian Drosten in der neuen Folge des NDR Info Podcasts "Coronavirus-Update" zur aktuellen Entwicklung in der Corona-Pandemie und zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen äußern. Ein Thema könnte dabei auch die Debatte über Lockerungen und Öffnungen für Handel, Tourismus, Gastrononomie und Kultur werden. Im ZDF machte Drosten gestern Abend angesichts der sinkenden Corona-Zahlen den Bundesbürgern bereits Hoffnung für den Sommer: "Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland. Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmalig Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind." Sobald eine Impfquote wie in Großbritannien erreicht werde, könne gerade im Außenbereich wieder vieles zugelassen werden.
https://www.ndr.de/nachrichten/info/...geln,coronaliveticker1016.html
 

Bewertung:

10.05.21 12:37 #50948 Da dachten einige
das der Kurs abknickt nach der HV, Pech gehabt, Geld verloren, BigBoys haben sich gefreut.  
10.05.21 12:58 #50949 Neuer Wochenrekord beim Impfen,
4 820 602 Millionen in KW 18. Ich geh schon mal einen Flug buchen.  
10.05.21 13:51 #50950 Immenze Kosten und Schulden der Lufthansa
Sommer 2021: Lufthansa plant mit 40 Prozent Kapazität


Ein Tropfen auf den heißen Stein bringt nicht so viel zur Lufthansa. Damit kann man das Geld verdienen?
Gewinn erwirtschaften?

https://aviation.direct/...-lufthansa-plant-mit-40-prozent-kapazitaet



Die Fakten sind folgende;

---------------------------------------------
Lha verbrennt 235 mio jeder Monat
Mitarbeiter Anzahl:110.000

Quelle:

https://www.zeit.de/news/2021-04/29/...ttps%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Er lag im Startquartal 2021 laut Bericht bei 235 Millionen Euro monatlich und damit unter der Prognose von 300 Millionen Euro. Im zweiten Quartal soll der Wert des «Cash-Burn» auf 200 Millionen Euro im Monat sinken
-------------------------------------------------
Die Verschuldung lag zuletzt bei 10,9 Milliarden Euro,

Quelle:
https://www.dw.com/de/...iarden-verlust-f%C3%BCr-lufthansa/a-57370168

Hohe Verschuldung
Die Verschuldung lag zuletzt bei 10,9 Milliarden Euro, die verfügbaren Mittel waren fast genauso hoch.



Ganz einfache mathematische Rechung:
Ganze Quelle und Links sind da oben!!!

Ab 2022: 1-1,2 mrd Personalkosten Jedes Qurtal

Durchschnittsgehalt in Deutschland
Quelle:
https://de.statista.com/themen/293/durchschnittseinkommen/

3500-3900 euro
Lufthansa hat derzeit noch von den Kurzarbeiterregelungen profitiert, diese laufen aber Ende 2021 aus, was die Kosten wieder immens nach oben treiben.
.

Siehe unten:

Durchschnittlicher Brutto Lohn ist 3500-3900 euro in Deutschland. Lufthansa hat 100.000 Mitarbeiter anzahl

D.h 3500-3900 euro x100.000: 350-390 mio euro Personalkosten wird jeder Monat von der Lufthansa selber übertragen

Ein Quartal ( 3 monaten) : 3 monaten X 350-390 mio: 1-1,2 mrd ist extra zusätzliche kosten für die Lufthansa.
Die folgen Kosten muss man auch hinzufügen.

-Lha verbrennt immer noch jeder monat 240 mio euro

-Plus %3,5- 4 Zinskosten von 10,9 mrd Verbindlichkeiten: 350-400 mio

-%0,8 Von 8 mrd Renten:80 mio

Jedes Jahr fällig 400+80:480 Mio Kreditzinsen und Anleihen kupon aus.

Bei den Kosten hat Lufthansa noch vieles abzuarbeiten. Denn während es mit den Kabinenbesatzungen eine längerfristige Einigung gibt, steht diese für die Piloten noch aus.

https://www.austrianwings.info/2021/05/...ritisiert-lufthansa-scharf/


Wie und aus welchem mittel wird die Lufthansa die Kosten abdecken?
Die Zinsen zurückzahlen?
Die Schulden abbauen?

Gibt es dafür eine Antwort!  

Bewertung:

10.05.21 14:19 #50951 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 10.05.21 15:16
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - unbelegte Aussage

 

 
10.05.21 14:22 #50952 @SARASOTA
Zitat :
leopard: Immenze Kosten und Schulden der Lufthansa 13:51#50950
Sommer 2021: Lufthansa plant mit 40 Prozent Kapazität

Ist es wirklich so schwer zu verstehen?
Wann hat die Lufthansa diese Prognosen veröffentlicht?
Was ist zwischenzeitlich alles passiert?
Ist es absolut unmöglich, dass der Sommer vielleicht besser wird als Gedacht?  

Bewertung:

10.05.21 17:00 #50953 @123456a:vielleicht meint er ,
wenn er 25 mal das selbe postet sinkt der Kurs, Lufthansa +1,9%  
10.05.21 17:03 #50954 @Andreas: schrieb:
"Ganz einfache mathematische Rechung:"

Gibt's denn ein ganz schwere mathematische Rechnung?

Ich habe mir erlaubt Rechnung richtig zu schreiben.  
10.05.21 18:53 #50955 @SARASOTA
Sehr richtig erkannt.

Oh oh oh.
Selbst der Aktionär schwenkt um ;-)
Zitat:
Lufthansa: Sentiment hellt sich weiter auf - Aktienanalyse

 

Bewertung:

10.05.21 19:01 #50956 Das könnten Lufthansas Dreamliner-Ziele....
werden.
Die deutschte Fluglinie bereitet sich auf den Start ihrer ersten Boeing 787-9 vor. Welche Ziele sie mit dem Dreamliner ansteuern könnte, zeigt der Blick auf ein anderes Modell.
 

Bewertung:

10.05.21 20:00 #50957 Das sind ja Immenze Kosten,
ne Quatsch immense Nachrichten.  
10.05.21 20:35 #50958 Schauen wir mal ob es so kommt...
Kreisen zufolge will die Lufthansa eine Kapitalerhöhung von drei Milliarden Euro, unter Vorbehalt der Marktbedingungen, durchführen, um einen Teild er Staatshilfen abzulösen.vor 22 Min
Deutsche Lufthansa AG11,282 +0,39% / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

Bewertung:
1

10.05.21 21:40 #50959 @123456a: stell Dir vor
Du hättest jetzt einen Put auf Lufthansa bei 11.-€ gekauft, dann hast einen Verlust von 30% mittlerweile. Das ist doch gut, für den PUT meine ich.  
10.05.21 21:55 #50960 @Sarasota, nä
Du hättest jetzt einen Put auf Lufthansa bei 11.-? gekauft, dann hast einen Verlust von 30% mittlerweile. Das ist doch gut, für den PUT meine ich.  


Ich bin der gleiche Meinung Sarasota.

 

Bewertung:

10.05.21 22:00 #50961 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 11.05.21 10:53
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Marktmanipulation vermutet

 

 

Bewertung:

10.05.21 22:54 #50962 @leo: schrieb:
"Ich bin der gleiche Meinung Sarasota."

Ich würde Dich bitten mich nicht mehr anzuschreiben, auch Deine Meinung ist mir wurscht,
wer  " Immenze" statt immense schreibt sollte erst mal deutsch lernen und dann hier wieder kommen.
 
10.05.21 23:14 #50963 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 11.05.21 10:57
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Off-Topic

 

 
10.05.21 23:33 #50964 @Sarasota, Es geht um die Lufthansa

Trotzdem sagen wir mal, vielen dank an unseren neuen Deutschlehrer.
Weil Sie wiederum unsere Fehler korrigiert haben

Haben Sie ein neuer Beruf als Deutsch Lehre. Herr Sara?

Was meinen Sie uber KE von der Lufthansa?

Lass uns uber Lufthansa,ihre Schulden und Ihre KE reden.



 

Bewertung:

10.05.21 23:47 #50965 Banken unterstützen die Lufthansa...
Die Deutsche Lufthansa AG arbeitet mit Banken an einem Plan, um rund 3 Milliarden Euro Eigenkapital aufzubringen, um die Rückzahlung des staatlichen Rettungspakets aus dem letzten Jahr zu unterstützen, so die mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

Der Zeitpunkt und die Größe der Kapitalerhöhung werden von den Marktbedingungen abhängen und das Unternehmen könnte das Geld bereits im Juni sammeln, sagten die Leute. Ein Sprecher der Lufthansa lehnte eine Stellungnahme ab.

Der Schritt würde Europas größter Fluggesellschaft genug Geld geben, um den größten Teil einer stillen Beteiligung der Bundesregierung in Höhe von 5,5 Milliarden Euro zurückzuzahlen - der größte verbleibende Teil ihrer Rettungsaktion in Höhe von 9 Milliarden Euro. Die Zinssätze für das Instrument, einen Schulden-Eigenkapital-Hybrid, der das Stimmrecht der Aktionäre nicht verwässert, werden in den kommenden Jahren voraussichtlich steigen.

Die Aktionäre der Lufthansa genehmigten letzte Woche eine potenzielle Kapitalerhöhung von 5,5 Milliarden Euro, obwohl das Unternehmen zuvor angekündigt hatte, nicht den gesamten verfügbaren Betrag zu nutzen, sondern stattdessen eine „kleinstmögliche“ Erhöhung anzustreben.

 

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11.05.21 20:57 #50967 Buchungen steigen
11.05.21 23:56 #50968 Kritik an Lufthansa-Chef Carsten Spohr
„ Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) zeigt sich empört über aktuelle Aussagen des Lufthansa-Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr. In der neuesten Ausgabe des internen Formats „Offen gesagt“, in dem er das Wort an 100.000 Konzernbeschäftigte richtet, hatte er unter anderem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Germanwings Wankelmütigkeit vorgeworfen und eine hohe Streikquote mit der Abwicklung des Flugbetriebs in 2020 in direkten Zusammenhang gestellt. Des Weiteren zweifelte er den grundsätzlichen Nutzen von Tarifierung als Sicherungsmechanismus zum Erhalt von Arbeitsplätzen an, schreibt UFO in einer Mitteilung. Und weiter heißt es: Ebenfalls zeigte er Unverständnis für ein Schreiben von Personalvertretern aus verschiedenen deutschen Airlines an politische Entscheidungsträger, in dem diese Kritik daran äußerten, dass die Bundesregierung ihren Einfluss auf das Lufthansa-Management nicht so geltend mache, wie es nach staatlicher Rettung des Unternehmens aus Sicht der Personalvertretungen angemessen wäre.

„Spohrs Aussage zur Tarifierung von Arbeitsplätzen und zur Rolle von Arbeitnehmervertretungen stellt eine Torpedierung der Grundpfeiler unserer sozialen Marktwirtschaft dar. Die Gesellschaft finanziert Kurzarbeitergeld in Milliardenhöhe, das Herr Spohr gerne einnimmt, um seinen Konzern liquide zu halten – aber bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Löhnen hätte er gerne freie Hand und redet die Schaffung neuer prekärer Arbeitsplätze schön. Das alles, nachdem zuvor tausende Arbeitsplätze abgebaut wurden. Das passt nicht zusammen und steht im Widerspruch zum aktuellen politischen Diskurs in Berlin, in dem z. B. unser Arbeitsminister eine Tarifierung für alle in der Pflege arbeitenden Menschen plant. Wie der Lufthansa-Konzern mit solchen Aussagen seines Vorstandsvorsitzenden in Berlin für mehr Unterstützung für die deutsche Airline-Industrie werben will, erschließt sich uns nicht”, so UFO-Tarifvorstand Stefan Schwerthelm.

“Spätestens mit dem Bundestagswahlkampf wird sich die Airline-Industrie insgesamt einer verschärften Nachhaltigkeitsdebatte stellen müssen. Lufthansa wäre gut beraten, angesichts dieser Debatte nicht noch weitere neo-liberale Mantras zu bemühen, möchte sie weitere politische Unterstützung erhalten”, führt Schwerthelm weiter aus.

Für die Beschäftigten der Lufthansa läuft das Kurzarbeitergeld noch bis zum Jahresende. Für die LH-Töchter Germanwings und Sunexpress Deutschland war von vornherein kein Kurzarbeitergeld bei der Agentur für Arbeit beantragt worden; der Aufbau einer günstigeren “Produktionsplattform” war bereits lange vor Pandemiebeginn geplant.

“Für die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Germanwings sind die Aussagen von Carsten Spohr ein Schlag ins Gesicht. Neben der Tatsache, dass es sich bei seinem angeführten Verweis auf die höchste Streikquote bei Germanwings nur um Geschichtsklitterung handeln kann, denn, wie wir wissen, rief das Cockpit allein zu 14 Streiks und die Kabine zum längsten Streik der Firmengeschichte bei der Lufthansa auf, will er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier den schwarzen Peter zuschieben. Die Schließungen der Flugbetriebe von Germanwings und Sunexpress wurden durch Missmanagement bereits vor der Corona-Krise vorbereitet und dann just unter dem Deckmantel der Krise der bereits geplante Konzernumbau eingeleitet. Der Lufthansa-Konzern hat sich längst aus der sozialen Verantwortung gezogen”, ergänzt UFO-Vorsitzender Daniel Kassa Mbuambi.“
https://www.airportzentrale.de/...lufthansa-chef-carsten-spohr/70490/

 
12.05.21 00:59 #50969 Kaum 14 Tage im Amt und schon...
auf dicke Hose machen.
Vor allem bei dieser Uneinigkeit in diesem Laden wie man lesen kann!

Die zuletzt zerstrittene Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO hat einen neuen Vorsitzenden. Der vor zwei Wochen gewählte siebenköpfige Vorstand setzte den Lufthanseaten Daniel Kassa Mbuambi an die Spitze der Spartengewerkschaft.
 

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