Halbiertes Wirtschaftswachstum, ein Kursrutsch bei der Telekom und gleichzeitig Rekordstände bei Siemens Energy — der DAX sendete am Mittwoch widersprüchliche Signale. Am Ende überwog die Skepsis.
Der deutsche Leitindex schloss bei 24.194,90 Punkten, ein Minus von 0,31 Prozent. Das klingt nach wenig, verdeckt aber eine tiefe Spaltung im Markt. Während Energietitel feierten, zogen Konjunktursorgen und Telekommunikations-Spekulationen den Index nach unten.
Konjunkturschock als Stimmungskiller
Der eigentliche Belastungsfaktor kam aus Berlin. Die Bundesregierung halbierte ihre BIP-Prognose für 2026 auf 0,5 Prozent — und hob die Inflationserwartung auf 2,7 Prozent an. Stagnierendes Wachstum bei hartnäckiger Teuerung: Diese Kombination traf vor allem zyklische Industriewerte hart.
Hinzu kommt die geopolitische Lage. Die USA verlängerten zwar einseitig die Waffenruhe mit dem Iran, doch die Seeblockade iranischer Häfen bleibt bestehen — mit direkten Folgen für Öl-, Gas- und Düngemittelpreise.
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Telekom bremst, Siemens Energy fliegt
Das Tagesbild war zweigeteilt. Siemens Energy legte 6,88 Prozent zu und markierte ein neues Rekordhoch bei 178,42 Euro. Auslöser: Konkurrent ABB meldete einen Rekordauftragseingang, getrieben von dreistelligem Wachstum im Rechenzentrumsgeschäft. RWE folgte mit einem Plus von 4,15 Prozent, Infineon legte 3,47 Prozent zu.
Auf der Gegenseite sackte Deutsche Telekom um 4,76 Prozent auf 27,42 Euro ab. Berichte über eine mögliche Fusion mit T-Mobile US spalteten die Analysten — Bloomberg schätzte das potenzielle Dealvolumen auf 380 Milliarden US-Dollar, Deutsche Bank Research dämpfte die Erwartungen an die strategische Umsetzung. Institutionelle Anleger nutzten die Unsicherheit für Gewinnmitnahmen. MTU Aero Engines verlor 4,09 Prozent, Airbus 3,32 Prozent.
Technisches Bild bleibt fragil
Der DAX notiert mit einem Abstand von rund 0,33 Prozent über seiner 200-Tage-Linie bei 24.115 Punkten — die Unterstützung hält, aber knapp. Der RSI liegt bei 46, im neutralen Bereich, ohne klares Momentum in eine Richtung.
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Während der S&P 500 am Abend um gut ein Prozent zulegte und der Nasdaq 100 ein neues Rekordhoch markierte, koppelte sich der DAX von dieser Erholung weitgehend ab. Nachbörslich zeigte der XDAX bei rund 24.199 Punkten kaum Bewegung.
Frische Impulse könnten die europäischen Einkaufsmanagerindizes liefern, die am Donnerstag veröffentlicht werden. Zeigen sie eine weitere Eintrübung, dürfte die Unterstützung bei 24.100 Punkten rasch zum Prüfstein werden.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.144,06 - | 24.194,9 - | -50,84 - | -0,21% | 01.01./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.508 - | 21.723 - | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24.163,01 | -0,20% | 09:54 |
| Xetra | 24.141,87 - | -0,22% | 09:39 |
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