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Wochenrückblick KW 3




21.01.11 18:21
aktiencheck.de

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der abgelaufenen Woche haben sich die Weltbörsen uneinheitlich entwickelt. Der DAX verlor knapp 0,2 Prozent Der Dow Jones STOXX 50 zeigt in der Wochenbilanz ein Minus von 0,3 Prozent. Der japanische Nikkei-Index hat die Woche mit einem Minus von rund 2,1 Prozent abgeschlossen. In den USA konnte der Dow Jones seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 1,1 Prozent zulegen.

In Deutschland schloss der DAX am Montag nahezu unverändert. Die deutsche Wirtschaft befreite sich nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) mit dem stärksten Wachstum seit der Wiedervereinigung aus der Krise. Im Gesamtjahr 2010 erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um preisbereinigt 3,6 Prozent. Wie indes aus dem heute vorgestellten Monatsbericht der Bundesbank hervorgeht, hat sich die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft im letzten Quartal des Jahres 2010 fortgesetzt. So expandierte insbesondere die industrielle Produktion erneut kräftig. Der private Verbrauch könnte weiter gestiegen sein. Schließlich wiesen die Betriebe des deutschen Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten im November 2010 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen weiteren Beschäftigungsrückgang aus. Auf der Unternehmensseite will der zum Autobauer Volkswagen (-1,2 Prozent) gehörende Sportwagenhersteller Porsche (-2,5 Prozent) seinen Fahrzeugabsatz mittelfristig deutlich steigern. Wurden im abgelaufenen Jahr rund 90.000 Fahrzeuge abgesetzt, so sollen es nach den Vorstellungen des neuen Porsche-Chefs Matthias Müller bis 2018 wenigstens 200.000 Autos werden. Daneben intensiviert der Versicherungskonzern Allianz (-0,1 Prozent) sein Vorsorgegeschäft mit Großkunden. So haben die Allianz SE, Allianz Global Investors und die Allianz Lebensversicherungs-AG zum 1. Januar 2011 unter dem Namen Allianz Corporate Pension Advisors (ACPA) ein Joint Venture gegründet, um noch gezielter auf die Anforderungen und Bedürfnisse ihrer 200 Top-Kunden in Deutschland eingehen zu können. EADS (+1,2 Prozent) verlautbarte, dass Airbus seine Auslieferungen bereits zum neunten Mal in Folge gesteigert und einen neuen Unternehmensrekord aufgestellt hat. Den Angaben zufolge wurden im Jahr 2010 insgesamt 510 Flugzeuge (2009: 498) an 94 Kunden (darunter 19 Neukunden) ausgeliefert. Zudem gab Airbus einen weiteren Großauftrag bekannt. Demnach hat die US-Billigfluglinie Virgin Atlantic insgesamt 60 Maschinen vom Typ A320, darunter 30 A320neo, geordert. Am Dienstag teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit, dass die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland um 11,1 Punkte gestiegen sind und nun bei 15,4 Punkten liegen, nach 4,3 Punkten im Vormonat. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland fällt geringfügig besser aus. Der entsprechende Indikator steigt um 0,2 Punkte auf 82,8 Punkte. Die gesetzliche Sozialversicherung verzeichnete indes im ersten bis dritten Quartal 2010 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein geringeres kassenmäßiges Finanzierungsdefizit. So lag das Finanzierungsdefizit mit 3,9 Mrd. Euro um 12,8 Mrd. Euro unter dem Defizit des ersten bis dritten Quartals 2009. Die Deutsche Lufthansa (+0,2 Prozent) meldete, dass sie und Germanwings ab 20. Januar 2011 in einem weiteren Schritt ihre enge Zusammenarbeit ausweiten werden. So werden ab diesem Tag Flüge von Lufthansa und Germanwings kombinierbar sein. Daneben meldete die Deutsche Telekom (+0,6 Prozent), dass CatSalut, eine öffentliche Einrichtung des Katalanischen Gesundheitsministeriums, den bestehenden Vertrag mit T-Systems um weitere zwölf Monate verlängert hat. Die Deutsche Bank (+1,2 Prozent) geht indes im europäischen Corporate-Finance-Geschäft in diesem Jahr von kräftigen Ergebnisverbesserungen aus und rechnet mit einem Plus von 20 bis 30 Prozent. Mit einem Volumen von 10 Mrd. Euro habe der Markt 2010 deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt gelegen, erklärte Stephan Leithner, Co-Head of Investment Banking Coverage & Advisory, in einem Pressegespräch. Schon wegen dieses Basiseffekts sollte das Volumen 2011 zulegen, vermutlich auf 12 bis 13 Mrd. Euro. Ein solches Wachstum würde der Bank dem Bericht zufolge bei ihrem Vorhaben helfen, den konzernweiten Vorsteuergewinn 2011 gegenüber 2009 wie angekündigt auf 10 Mrd. Euro beinahe zu verdoppeln. Axel Springer (+4,1 Prozent) hat seine Offerte für das französische Immobilienportal SeLoger.com angehoben. So wurde ein revidiertes freundliches öffentliches Angebot zu einem Preis von 38,05 Euro je Aktie von SeLoger.com vereinbart, das vom Aufsichtsrat des französischen Konzerns empfohlen wird. Schließlich erweitern die zu Bayer (+1,6 Prozent) gehörende Bayer HealthCare und der US-Pharmakonzern Regeneron ihr augenheilkundliches Forschungs- und Entwicklungsprogramm für VEGF Trap-Eye in Asien. Am Mittwoch hat das Bundeskabinett den Jahreswirtschaftsbericht 2011 der Bundesregierung beschlossen und den Ausblick für das laufende Jahr angehoben. Wie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) mitteilte, erwartet die Bundesregierung inzwischen im Jahresdurchschnitt 2011 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,3 Prozent, nachdem ursprünglich nur ein Plus von 1,8 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Der Pharmakonzern Merck (+1,2 Prozent) hat positive Ergebnisse einer weiteren Analyse der großen, randomisierten Phase-II-Studie OPUSa bekannt gegeben. Indes will der neue Vorstandschef des Chemie- und Pharmaunternehmens Bayer (-1,1 Prozent), Marijn Dekkers, einem Medienbericht zufolge die erste Führungsebene des Konzerns umbauen. Fresenius Medical Care gaben um 0,3 Prozent nach. Der Dialysespezialist verlautbarte, dass er mit den Gesundheitsbehörden der spanischen Region Murcia eine Kooperationsvereinbarung zur Komplettversorgung von Dialysepatienten geschlossen hat. Einen Zukauf meldete der Düngemittelhersteller K+S (-0,4 Prozent). So war man mit einem Übernahmeangebot erfolgreich und erwirbt einen Mehrheitsanteil von 81 Prozent an Potash One. Die Software-Schmiede SAP (unverändert) peilt einem Medienbericht zufolge für die kommenden Jahre ein deutliches Umsatzplus an. Wie es unter Berufung auf den internen Fünfjahresplan des Unternehmens heißt, sollen sich die Umsatzerlöse des Konzerns von derzeit 12,5 Mrd. Euro auf mindestens 20 Mrd. Euro erhöhen. Die Umsatzrendite (operative Marge) solle im selben Zeitraum von 30,5 Prozent auf 35 Prozent steigen. Daneben hat die zu HOCHTIEF (+1,8 Prozent) gehörende australische Tochter Leighton Holdings hat einen milliardenschweren Großauftrag an Land gezogen. Schließlich hat die Deutsche Lufthansa (-2,8 Prozent) im Tarifstreit mit der Gewerkschaftsorganisation unabhängiger Flugbegleiter UFO eine Einigung erzielt. Am Donnerstag meldete das Statistische Bundesamt, dass die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte im Dezember 2010 mit beschleunigtem Tempo angestiegen sind. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterte der Index um 5,3 Prozent. Im November 2010 hatte die Jahresveränderungsrate bei 4,4 Prozent und im Dezember 2009 bei -5,2 Prozent gelegen. Die Deutsche Telekom (+1,2 Prozent) hat ihre Strategie für die amerikanische Mobilfunktochter T-Mobile USA vorgestellt. Dabei hat das Management die Programme "Grow" und "Reinvent" aufgelegt. "Grow" sieht vor, dass der Umsatz bis 2014 um 3 Mrd. Dollar wachsen soll. Im Zuge dieser Strategie sollen den Kunden die besten Datentarife für das größte 4G-Netz geboten werden. Gleichzeitig sollen mit "Reinvent" zusätzlich Einsparungen von brutto 1 Mrd. Dollar bis 2013 erzielt werden. Der Versorger RWE (+2,9 Prozent) hat zusammen mit seien Partnern GDF SUEZ und Iberdrola entschieden, das Projekt Cernavoda nicht weiter zu verfolgen. Ferner will Daimler (-3 Prozent) einem Medienbericht zufolge eine Verfassungsrichterin in den Vorstand berufen. So solle Christine Hohmann-Dennhardt in Kürze das neu geschaffene Führungsressort "Compliance und Integrität" übernehmen. Infineon verloren indes 3,1 Prozent an Wert. Der Chipkonzern hat in China eine neue Geschäftseinheit eröffnet. Schließlich hat die Rüstungssparte von Rheinmetall (-3,4 Prozent) einen Großauftrag aus den Niederlanden erhalten. Am Freitag meldete das ifo Institut, dass sich das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands im Januar 2011 erneut verbessert hat. So erhöhte sich der Index auf 110,3 Punkte, nach 109,8 Punkten im Vormonat und 95,9 Punkten im Januar 2010. Das Geschäftsklima knüpfe damit an die positive Entwicklung des vergangenen Jahres an. Im Einzelnen fiel der Teilindex der aktuellen Geschäftslage von 112,9 Punkten im Vormonat auf 112,8 Punkte, wogegen der Subindex zu den Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate von 106,8 auf nun 107,8 Punkte zunahm. Ferner ist der ifo Geschäftsklimaindikator im Dienstleistungsgewerbe Deutschlands im Januar 2011 weiter angewachsen. ThyssenKrupp (+0,3 Prozent) rechnet für das erste Quartal des Geschäftjahres 2010/2011 mit Zuwächsen bei Auftragseingang und Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal. So geht der Stahlkonzern nach den vorläufigen Zahlen davon aus, dass beide Kennzahlen über 11 Mrd. Euro liegen werden. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Bereinigtes EBIT) wird im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 trotz höherer Anlaufverluste für die neuen Stahlwerke in den USA und in Brasilien auf dem Niveau des Vorjahres (277 Mio. Euro) erwartet. Daneben gibt es Nachrichten zum Pharmahersteller Merck (+1,0 Prozent). Das CHMP, das wissenschaftliche Komitee der europäischen Zulassungsbehörde EMA, hat seine bisherige Entscheidung bestätigt und den Antrag von Merck auf Marktzulassung für Cladribin-Tabletten als Therapie der schubförmigen multiplen Sklerose (MS) endgültig negativ beschieden. . Der Dialysespezialist FMC (-1,8 Prozent) beabsichtigt, vorrangige, unbesicherte Anleihen auszugeben, die im Jahr 2021 fällig werden. So wird die Fresenius Medical Care US Finance Inc. eine Anleihe über 500 Mio. Dollar und die FMC Finance VII S.A. eine Anleihe über 300 Mio. Euro begeben. Indes legten HOCHTIEF um 1,2 Prozent zu. Der spanische Baukonzern ACS hat im Rahmen seines Übernahmeangebots die 30-Prozent-Schwelle an HOCHTIEF überschritten. So steigt die HOCHTIEF-Beteiligung von ACS auf 31,59 Prozent.

In Europa standen am Montag u.a. Smiths Group (+7,7 Prozent) im Fokus, nachdem der Technologiekonzern ein Übernahmeangebot für seine Medizintechnik-Sparte abgelehnt hat. Wie bereits am Freitag bekannt gegeben wurde, hat man das Angebot von einem nicht näher bezeichneten Interessenten für die Konzernsparte Smiths Medical erhalten. Das Übernahmeangebot für die Medizintechniksparte des Konzerns habe bei 2,45 Mrd. Dollar in bar gelegen, wobei die Offerte unter anderem unter dem Vorbehalt der Durchführung einer Due Diligence gestanden habe. Wie zudem bereits am späten Freitag verlautbart wurde, hat der Ölkonzern BP (+2,0 Prozent) mit dem russischen Ölkonzern Rosneft eine Allianz geschlossen. Den Angaben zufolge werden beide Unternehmen im Rahmen dieser Allianz die drei Blocks EPNZ 1,2,3 des arktischen Kontinentalschelfs explorieren und entwickeln. In diesem Zusammenhang ist auch eine Überkreuzbeteiligung geplant, bei der Rosneft 5 Prozent der BP-Aktien im Tausch gegen 9,5 Prozent der Rosneft-Aktien erhält. Das BP-Aktienpaket hat dabei einen Wert von rund 7,8 Mrd. Dollar. Darüber hinaus haben BP und Rosneft vereinbart, ein arktisches Technologiezentrum in Russland zu errichten. Personelle Veränderungen wurden bei Roche (+2,0 Prozent) gemeldet. Der Pharmakonzern gab bekannt, dass Erich Hunziker, CFO, Chief Information Officer sowie Deputy Head des Corporate Executive Committee, beschlossen hat, das Unternehmen Ende März zu verlassen. Nachfolger von Hunziker als CFO wird Alan Hippe, der im April 2011 als Mitglied des Corporate Executive Committee zu Roche wechseln wird. Bisher ist Hippe noch als Finanzvorstand beim Stahlhersteller ThyssenKrupp tätig. Schließlich konnte Richemont (-2,0 Prozent) im dritten Quartal mit einem deutlichen Umsatzanstieg aufwarten. Am Dienstag meldete das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), dass die Konjunkturerwartungen für die Eurozone um 9,9 Punkte gegenüber dem Vormonat geklettert sind und nun bei 25,4 Punkten liegen. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verschlechtert sich um 1,5 auf -6,1 Punkte. Das britische Verbrauchervertrauen hat sich indes im Dezember 2010 verbessert, während die britischen Einzelhandelpreise im Dezember 2010 nach Angaben von National Statistics mit leicht erhöhtem Tempo angestiegen sind. Auf der Unternehmensseite konnte der Luxusartikelhersteller Burberry (+5,3 Prozent) seinen Umsatz im dritten Quartal vor dem Hintergrund einer starken Nachfrage in sämtlichen Produktsegmenten und Regionen um 27 Prozent steigern. Der Bergbaukonzern Rio Tinto (+1,5 Prozent) verbuchte im Gesamtjahr 2010 eine rekordhohe Eisenerz-Produktion. So stieg der Output von Eisenerz gegenüber dem Vorjahr 2009 um 9 Prozent auf 184,6 Millionen Tonnen. Im vierten Quartal verzeichnete die Eisenerz-Produktion ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bzw. 5 Prozent zum dritten Quartal 2010. Daneben muss GlaxoSmithKline (-2 Prozent) in Zusammenhang mit dem Diabetes-Medikament Avandia hohe Einmalbelastungen hinnehmen. Wie der Pharmakonzern bereits am Vortag meldete, werde man im vierten Quartal des Fiskaljahres 2010 voraussichtlich eine Einmalbelastung in Höhe von 2,2 Mrd. Britische Pfund (GBP) ausweisen müssen. Dies entspreche in etwa 1,8 Mrd. GBP nach Steuern. Schließlich setzt die Großbank RBS (+1,4 Prozent) ihren Verkauf von Randbereichen weiter fort. So hat man eine Vereinbarung über den Verkauf seiner Minderheitsbeteiligung an der Priory Group an den Finanzinvestor Advent International zu einem Enterprise Value von bis zu 925 Mio. GBP geschlossen. Nach Abschluss der Transaktion im ersten Quartal wird eigenen Angaben zufolge ein Bruttogewinn von rund 133 Mio. GBP erwartet. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Leistungsbilanz der Eurozone nach Angaben der europäischen Zentralbank (EZB) im November 2010 mit einem leicht größeren Defizit abgeschlossen hat. So erhöhte sich der saisonbereinigte Passivsaldo auf 11,2 Mrd. Euro, nach einem Passivsaldo von 9,6 Mrd. Euro im Oktober. Indes hat die saisonbereinigte Produktion im europäischen Baugewerbe im November 2010 abgenommen. Daneben hat sich die Arbeitsmarktsituation in Großbritannien im Dezember 2010 nach Angaben von National Statistics verbessert. Auf der Unternehmensseite Der konnte der niederländische Chip-Ausrüster ASML Holding (-6,8 Prozent) im vierten Quartal einen drastischen Gewinnsprung erzielen und die Erwartungen schlagen. Die Swatch Group (-4,9 Prozent) meldete, dass sie den Umsatz im Jahr 2010 deutlich steigern konnte. Zurückzuführen war dies in erster Linie auf eine starke Nachfrage nach Uhren und Schmuck, vor allem in Asien, Zentraleuropa und im Mittleren Osten. Pearson rückten im FTSE 100 als bester Wert um 4,5 Prozent vor. Der Verlagskonzern geht für das Fiskaljahr 2010 von einem deutlichen Ergebnisanstieg aus und hat seine Prognose erhöht. Schließlich erklärte der Flughafen Wien (-0,2 Prozent), dass es im Jahr 2010 mit insgesamt 19.691.206 Passagieren einen Zuwachs um 8,7 Prozent zum Vorjahr gab. Am Donnerstag ging aus dem EZB-Monatsbericht hervor, dass der EZB-Rat Belege für einen kurzfristigen Aufwärtsdruck auf die Gesamtinflation sieht, der in erster Linie auf die Energiepreise zurückzuführen ist. Der EZB-Rat bleibt aber bei seiner Einschätzung, dass sich die Preise über die geldpolitisch relevante Frist weiterhin im Einklang mit Preisstabilität entwickeln werden. Die jüngsten Wirtschaftsdaten stehen im Einklang damit, dass die konjunkturelle Grunddynamik positiv ist, wenngleich weiterhin erhöhte Unsicherheit herrscht. Wie BHP Billiton (-3,6 Prozent) bekannt gab, hat man die Eisenerzproduktion im zweiten Quartal auf einen neuen Rekordwert gesteigert. Indes hat Ahold (-1,3 Prozent) sein Trading Statement für das vierte Quartal bzw. das Gesamtjahr 2010 veröffentlicht. Demnach belief sich der Umsatz des Einzelhandelskonzerns im Schlussquartal auf 6,98 Mrd. Euro, nach 6,80 Mrd. Euro im vierten Quartal 2009. Auf bereinigter Basis entspricht dies einem Plus von 5,5 Prozent (unbereinigt: 2,6 Prozent). Im Gesamtjahr 2010 verbesserte sich der Konzernumsatz um 5,7 Prozent auf 29,53 Mrd. Euro. Auf bereinigter Basis wurde ein Wachstum von 4,4 Prozent ausgewiesen. Daneben hat Iberdrola (+1,3 Prozent) seine Marktposition im Auslandsgeschäft durch einen milliardenschweren Zukauf verstärkt. So hat der Versorger eine Vereinbarung zur Übernahme des brasilianischen Energieversorgers Elektro für insgesamt 2,4 Mrd. Euro geschlossen. Schließlich meldete der Mobiltelefonhersteller Sony Ericsson, ein Joint Venture des schwedischen Telekommunikationsausrüsters Ericsson (-0,5 Prozent) und des japanischen Sony-Konzerns, dass er im vierten Quartal einen Gewinn erwirtschaftet hat. Dabei profitierte man von der starken Nachfrage nach Smartphones mit dem Android-Betriebssystem. Am Freitag wurde bekannt, dass die Leistungsbilanz der EU27 das dritte Quartal 2010 mit einem geringeren Passivsaldo abgeschlossen hat. Nach vorläufigen Angaben vom Freitag sank das Defizit auf 19,7 Mrd. Euro, nach Passivsalden von 34,9 Mrd. Euro im Vorquartal und 26,1 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Papiere der Royal Bank of Scotland gewannen 6,4 Prozent. Die Bank könnte einem Medienbericht zufolge den Rettungsschirm möglicherweise früher als erwartet verlassen. So würden derzeit Vertreter der Großbank und des Finanzministeriums Möglichkeiten sondieren, die es der Großbank erlauben würden, den staatlichen Rettungsschirm bereits Ende dieses Jahres vorzeitig zu verlassen. Der Energie- und Automationstechnikkonzern ABB (+2,1 Prozent) gab bekannt, dass die Kartellbehörde des US-Justizministeriums die Genehmigung für die geplante Übernahme von Baldor Electric erteilt hat.

In den USA blieben die Börsen am Montag aufgrund des Martin Luther King Day geschlossen. Wie bereits am Freitag bekannt gegeben wurde, hat eBay die zuvor angekündigte Übernahme von brands4friends abgeschlossen. So hat man brands4friends in Übereinstimmung mit den Bedingungen der am 20. Dezember 2010 bekannt gegebenen Übernahmevereinbarung für einen Kaufpreis von rund 200 Mio. Dollar erworben. Bei brands4friends handelt es sich um Deutschlands größten Online Shopping-Club für Mode und Lifestyle. Die Aktie von eBay hatte sich am Freitag um 1,6 Prozent verteuert. Am Montag teilte der Technologiekonzern Apple mit, dass sein CEO Steve Jobs das Board gebeten hat, ihn vorübergehend zu beurlauben, damit er sich auf seine Gesundheit konzentrieren kann. Der leberkranke Apple-Gründer habe das Tagesgeschäft im Konzern an Tim Cook übergeben. Jobs werde indes weiterhin als CEO fungieren und sei in große strategische Entscheidungen des Unternehmen mit eingebunden, hieß es. Bereits im Jahr 2009 hatte sich Jobs vorübergehend von der Arbeit zurückgezogen. Damals musste er sich einer Lebertransplantation unterziehen. Die Aktie von Apple hatte am Freitag mit einem Plus von 0,8 Prozent geschlossen. Am Dienstag ermittelte die Federal Reserve Bank of New York für Januar 2011 eine Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So erhöhte sich der Empire State Manufacturing Index auf 11,9 Punkte, während Volkswirte mit einem Zuwachs auf 12,0 Zähler gerechnet hatten. Für Dezember war ein Wert von revidiert 9,9 (vorläufig: 10,6) Punkten ausgewiesen worden. Die Citigroup (-6,4 Prozent) veröffentlichte ihren mit Spannung erwarteten Bericht zum vierten Quartal 2010. Dabei konnte die Bankgesellschaft ein positives Ergebnis ausweisen. Die Erwartungen wurden allerdings verfehlt. So erhöhten sich die Umsatzerlöse auf 18,37 Mrd. Dollar, nach 7,88 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Ferner belief sich der Nettogewinn auf 1,31 Mrd. Dollar bzw. 4 Cents je Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 7,60 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Ergebnis pro Aktie von 8 Cents bei Umsätzen von 20,45 Mrd. Dollar ausgegangen. Daneben verfehlte Delta Air Lines (-8,2 Prozent) mit ihren Zahlen zum vierten Quartal auf bereinigter Basis ebenfalls die Analystenerwartungen. Der Flugzeughersteller Boeing (+3,4 Prozent) gab ferner bekannt, dass er davon ausgeht, die erste Maschine des Typs 787 Dreamliner im dritten Quartal dieses Jahres auszuliefern. Nachbörslich gab der Technologiekonzern IBM (+0,4 Prozent) die Zahlen für das vierte Quartal 2010 bekannt. Dabei wurden aufgrund der starken Hardware-Nachfrage Umsatz und Gewinn unerwartet stark gesteigert. Auch Apple (-2,3 Prozent) gab nach Börsenschluss die Zahlen zum ersten Fiskalquartal 2010/11 bekannt. Dabei konnte der Hersteller von Unterhaltungselektronik die Erwartungen der Analysten aufgrund starker iPad-Verkaufszahlen übertreffen. Der Ausblick auf das laufende Quartal konnte ebenfalls überzeugen. Am Mittwoch ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 14. Januar 2011 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. Ferner verzeichneten die Baugenehmigungen in den USA im Dezember 2010 nach Angaben des US-Handelsministeriums einen saisonbereinigten Zuwachs. Dagegen wiesen die US-Wohnbaubeginne im Dezember 2010 einen saisonbereinigten Rückgang gegenüber dem vorangegangenen Monat aus. Goldman Sachs (-4,7 Prozent) mussten im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Zurückzuführen war dies u.a. auf rückläufige Umsätze in den Bereichen Investment Banking, Financial Advisory und Underwriting. Die Ergebniserwartungen wurden zwar geschlagen, allerdings wurde die Umsatzschätzung der Analysten verfehlt. Während Wells Fargo (-2,1 Prozent) im vierten Quartal 2010 dank niedrigerer Kreditkosten ein Rekordergebnis erzielen und die Erwartungen erfüllen konnte, meldete die U.S. Bancorp (-2,9 Prozent) für das vierte Quartal ebenfalls einen deutlichen Gewinnanstieg. AMR (-7,2 Prozent), die Muttergesellschaft der Fluglinie American Airlines, konnte ihren Verlust im vierten Quartal deutlich verringern. Zurückzuführen war dies auf einen soliden Umsatzzuwachs. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen klar übertroffen. Im Fokus stand im späteren Handelsverlauf auch Boeing (-1,1 Prozent). Der Flugzeughersteller hat einen Großauftrag aus China erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, hat China für seine Flugindustrie insgesamt 200 Flugzeuge mit einem Gesamtwert von rund 19 Mrd. Dollar bestellt. Der Kreditkartenkonzern American Express (-2,4 Prozent) gab bekannt, dass er im vierten Quartal Sonderbelastungen in Zusammenhang mit einer Restrukturierung erwartet. Durch die Kürzungen werden rund 550 Arbeitsplätze wegfallen. Darüber hinaus meldete die Citigroup (-0,8 Prozent), dass sie John Havens zum President und COO bestellt hat. Nachbörslich hat eBay (-1,2 Prozent) die Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt. Dabei konnte der Internet-Konzern den bereinigten Gewinn um 17 Prozent steigern und die Erwartungen übertreffen. Zudem überzeugte auch der Ausblick. Am Donnerstag wurde bekannt, dass sich die Arbeitsmarktsituation in den USA nach Angaben des US-Arbeitsministeriums in der Woche zum 15. Januar 2011 verbessert hat. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 37.000 auf 404.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 425.000 prognostiziert hatten. Die saisonbereinigte Verkaufszahl bestehender Häuser ist daneben im Dezember 2010 kräftig angestiegen. Ferner sind die US-Frühindikatoren im Dezember 2010 gestiegen. Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im Januar 2011 verschlechtert. Demnach ist der Index von 20,8 Punkten im Vormonat auf nun 19,3 Punkte gefallen. Volkswirte waren im Vorfeld von einem Wert von 20,0 Punkten ausgegangen. Die Bank Morgan Stanley (+4,6 Prozent) konnte im vierten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten und die Erwartungen deutlich übertreffen. Marshall & Ilsley (-0,6 Prozent) hat ihren Verlust im vierten Quartal halbiert, was mit deutlich geringeren Rückstellungen für Kreditausfälle zusammenhing. Die Erwartungen wurden aber verfehlt. Die größte US-Eisenbahngesellschaft Union Pacific (-2,3 Prozent) konnte indes im vierten Quartal ein Plus bei Umsatz und Gewinn ausweisen und die Erwartungen schlagen. Darüber hinaus verbuchte UnitedHealth (-0,6 Prozent) im vierten Quartal dank höherer Prämieneinnahmen einen Gewinnanstieg. Die Fluggesellschaft Southwest Airlines (-0,3 Prozent) teilte mit, dass ihr Gewinn im vierten Quartal wegen höheren Umsätzen gestiegen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis erfüllt. Schließlich rückte die Aktie von Wendy`s/Arby`s um knapp 7 Prozent vor. Der Fast-Food-Konzern erklärte, dass er derzeit strategische Alternativen für die Arby`s Restaurant Group in Betracht zieht, darunter auch ein Verkauf der Schnellrestaurantkette. Nachbörslich konnte der Internet-Konzern Google (-0,8 Prozent) im vierten Quartal Umsatz und Gewinn deutlich steigern und die Analystenerwartungen klar übertreffen. Zudem gab man bekannt, dass Konzernchef Eric Schmidt per 4. April 2011 nur noch als Executive Chairman arbeiten wird. Das operative Geschäft als CEO wird dann Google-Mitgründer Larry Page führen. Ebenfalls nach Börsenschluss hat AMD (+1,1 Prozent) die Zahlen für das vierte Quartal 2010 veröffentlicht. Dabei konnte der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren trotz Gewinnrückgang die Analystenerwartungen schlagen. Am Freitag wurden die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von General Electric (+5,6 Prozent) veröffentlicht. Der Mischkonzern verbuchte im vierten Quartal einen Gewinn- und Umsatzanstieg. Damit konnten die Schätzungen der Analysten, auch beim Umsatz, geschlagen werden. Derweil hat die Bank of America (-0,3 Prozent) mit ihren Zahlen zum dritten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlt. Wegen hohen Sonderbelastungen, darunter eine Goodwill-Abschreibung im Volumen von 2 Mrd. Dollar, wurde ein Milliardenverlust erwirtschaftet. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen verfehlt. Dagegen konnte SunTrust Banks (+6,6 Prozent), eine der größten Bankgesellschaften in den USA, im vierten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Daneben teilte der Ölfeld-Servicedienstleister Schlumberger (-0,9 Prozent) mit, dass sich sein Gewinn im vierten Quartal deutlich erhöht hat, was mit anhaltend starken Bohraktivitäten in Nordamerika zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Schließlich will sich Warner Music (+25,3 Prozent), die weltweit viertgrößte Plattenfirma nach UMG, Sony BMG und EMI, einem Medienbericht zufolge zum Verkauf stellen.

In Asien schlossen Aktien von NEC am Montag unverändert gegenüber dem vorangegangenen Handelstag. Der drittgrößte Elektronikkonzern in Japan wird sich einem Pressebericht zufolge mit einem staatlich geleiteten chinesischen Hersteller von Kommunikationsgeräten zusammenschließen, um eine mobile Infrastruktur für das so genannte LTE-Protokoll, die nächste Generation der mobilen Kommunikationsdienste, zu entwickeln. So wird NEC mit dem Wuhan Research Institute of Posts and Telecommunications zusammenarbeiten, um eine Basisstation zu errichten, die mit den beiden Protokollen TD-LTE und FD-LTE kompatibel ist. Das TD-LTE-Protokoll wird primär in China genutzt, während der FD-LTE-Standard in Japan, den USA und Europa eingesetzt wird. Den Angaben zufolge wird erwartet, dass die Entwicklung etwa 1 Mrd. Japanische Yen (JPY) kosten wird. NEC ist das erste japanische Unternehmen, das in der LTE-Infrastrukturgeschäft in China eintreten wird. Am Dienstag meldete das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI), dass die japanische Industrieproduktion im November 2010 deutlich angezogen ist. Dabei wurden die vorläufig veröffentlichten Angaben bestätigt. So erhöhte sich die Fertigungsmenge gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,8 Prozent. Im Oktober hatte der Output der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft um 4,3 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats gelegen. Binnen Monatsfrist legte die Industrieproduktion um 1,0 Prozent zu, gegenüber einem Rückgang um 2,0 Prozent im Oktober. Pressebericht zufolge wird Mitsubishi Motors (-0,9 Prozent) einem schon 2011 mit dem Verkauf des Modells Fuga der Nissan Motor (+0,8 Prozent) unter seiner eigenen Marke starten. Hierbei handelt es sich dann um die erste angebotene Luxuslimousine in sechs Jahren. Dem Bericht zufolge wird ein Nissan-Werk in Kaminokawa in der Präfektur Tochigi das Fahrzeug auf OEM-Basis bauen. Mitsubishi wird dann das Fahrzeug (2,5 bis 3,7 Liter Hubraum) an etwa 700 angeschlossene Autohäuser in Japan verkaufen. Am Mittwoch wurde bekannt, dass sich die Stimmung im japanischen Dienstleistungssektor im November 2010 nach Angaben des Wirtschaftsministeriums aufgehellt hat. So kletterte der Dienstleistungsindex der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft binnen Monatsfrist um 0,6 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld nur eine Zunahme um 0,5 Prozent prognostiziert, während für Oktober ein Plus von revidiert 0,3 (vorläufig: 0,5) Prozent gemeldet worden war. Der Internet- und Mobilfunkanbieter Softbank (-1,3 Prozent) verlautbarte, dass er beabsichtigt, Festzinsanleihen im Volumen von 55 Mrd. JPY zu begeben. Den Angaben zufolge plant der Konzern demnach für nächsten Dienstag die Begebung von fünfjährigen Anleihen im Volumen von 45 Mrd. JPY sowie siebenjährigen Anleihen im Volumen von 10 Mrd. JPY an institutionelle Investoren. Mit der jüngsten Maßnahme würde sich den Angaben zufolge das Gesamtvolumen der im laufenden Geschäftsjahr (bis März 2011) begebenen Anleihen auf 235 Mrd. JPY erhöhen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Index der Frühindikatoren in Japan im November 2010 nach revidierten Angaben angestiegen ist. So legte der Index auf revidiert 100,6 Punkte zu, während vorläufig sogar ein Zuwachs auf 101,0 Punkte gemeldet worden war. Im Oktober hatte der Index lediglich bei 97,7 Punkten gestanden. Der Automobilhersteller Mitsubishi Motors (+1,7 Prozent) will einem Pressebericht zufolge seinen weltweiten Absatz bis zum Fiskaljahr 2013 auf 1,37 Millionen Einheiten steigern. Dabei will Mitsubishi seine Modellreihe in China und anderen Emerging Markets ausbauen. In den Industriestaaten will man sich mehr auf umweltfreundliche Fahrzeuge und Kleinwagen konzentrieren. Für das Fiskaljahr 2010 rechnet der Autobauer mit einem Verkauf von einer Million Fahrzeugen. Die Umsatzerlöse sollen von erwarteten 1,9 Bio. JPY im Fiskaljahr 2010 auf 2,5 Bio. JPY im Fiskaljahr 2013 gesteigert werden. Gleichzeitig soll sich der Nettogewinn von erwarteten 15 Mrd. JPY im laufenden Fiskaljahr auf dann 45 Mrd. JPY erhöhen. Daneben hat sich das chinesische Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2010 beschleunigt. So kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich um 9,8 Prozent, nach 9,6 Prozent im dritten Quartal. Die Prognose der Volkswirte hatte nur auf ein Plus von 9,4 Prozent gelautet. Im Gesamtjahr wuchs die Wirtschaftsleistung damit um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die chinesischen Erzeugerpreise verzeichneten zudem im Dezember 2010 erneut einen kräftigen Zuwachs und zogen gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,9 Prozent an. Davor war das Preisniveau im November sogar um 6,1 Prozent gestiegen. Auf Monatssicht erhöhten sich die Erzeugerpreise um 0,7 Prozent. Ferner sind die chinesischen Verbraucherpreise im Dezember mit vermindertem Tempo angestiegen. So kletterten die Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,6 Prozent. Davor war im November 2010 noch eine Jahresteuerung von 5,1 Prozent ausgewiesen worden. Im Gesamtjahr belief sich die Inflation auf 3,3 Prozent. Des Weiteren ist die chinesische Industrieproduktion im Dezember mit beschleunigtem Tempo gewachsen. So kletterte die industrielle Wertschöpfung gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,5 Prozent, nach einer Steigerung von 13,3 Prozent im Vormonat. Im Gesamtjahr lag der Output um 15,7 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Schließlich hat sich der kräftige Anstieg beim chinesischen Einzelhandelsumsatz im Dezember fortgesetzt. Demnach kletterten die Umsatzerlöse der Einzelhändler gegenüber dem Vorjahresmonat um 19,1 Prozent. Volkswirte hatten nur eine Umsatzsteigerung von 18,4 Prozent prognostiziert. Im Gesamtjahr 2010 lag der Einzelhandelsumsatz um 18,4 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Am Freitag teilte das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie METI mit, dass sich die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Japan im November 2010 weiter reduziert hat. Im Vormonatsvergleich fiel der All-Industry-Index um 0,1 Prozent, während für Oktober ein Rückgang um 0,3 Prozent gemeldet worden war. Hierbei handelt es sich bereits um den vierten Rückgang in Folge. Volkswirte hatten hingegen einen Zuwachs um 0,2 Prozent prognostiziert. Mitsubishi Motors (-4,2 Prozent) wird einem Pressebericht zufolge Lithium-Ionen-Batterien des Elektronikkonzerns Toshiba (-1,6 Prozent) für ein kommerzielles Elektrofahrzeug verwenden, das im Herbst in den Markt eingeführt werden soll. So wird der Minicab MiEV mit den Batterien eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern haben. Das Fahrzeug wird wahrscheinlich etwa 2,5 Mio. JPY kosten. Unter Einbezug der staatlichen Subventionen wird der Preis voraussichtlich auf unter 2 Mio. JPY fallen. Der Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich 10.000 dieser Fahrzeuge zu verkaufen. Ansonsten planen Chinas größter PC-Hersteller Lenovo (-0,6 Prozent) und der Elektronikkonzern NEC (+2,1 Prozent) einem Pressebericht zufolge, ihre PC-Geschäfte im Rahmen eines Joint Ventures zusammenzulegen. Wie es heißt, beabsichtigt Lenovo dazu, sich mehrheitlich an der PC-Sparte von NEC zu beteiligen. Ein entsprechendes Abkommen zwischen dem chinesischen Konzern und NEC Personal Products steht den Angaben zufolge kurz vor dem Abschluss.

Auf der Unternehmensseite stehen nächste Woche u.a. Zahlen von American Express, Amgen, Baxter, Corning, CSX, Danaher, Halliburton, Kimberly-Clark, McDonald`s, Raytheon, Philips Electronics, Sanmina-SCI, STMicroelectronics, Texas Instruments, McClatchy, KIA Motors, 3M, AK Steel, Baker Hughes, BlackRock, CA, Dr. Reddy`s, DuPont, EMC, Harley-Davidson, Johnson & Johnson, Juniper Networks, Norfolk Southern, Sherwin-Williams, Siemens, TSMC, Ericsson, Travelers Cos., U.S. Steel, Verizon, Yahoo, Abbott, ADP, ConocoPhillips, Eastman Kodak, Exelon, General Dynamics, Hess, Legg Mason, Logitech, MeadWestvaco, Praxair, QUALCOMM, Regis, Royal Caribbean Cruises, SAP, Starbucks, Symantec, Textron, Boeing, United Continental Holdings, UMC, United Technologies, US Airways, WellPoint, Xerox, Altria, AstraZeneca, AT&T, Bristol-Myers Squibb, BSkyB, Canon, Caterpillar, Colgate-Palmolive, Eli Lilly, Fiat, Hennes & Mauritz, JetBlue Airways, Kyocera, Lockheed Martin, Loewe, Microsoft, Newell Rubbermaid, Nokia, Novartis, Procter & Gamble, Software AG, Stanley Black & Decker, Tyco International, American Electric Power, Chevron, Fujifilm Holdings, Honeywell, NTT DoCoMo und PACCAR an.

Auf der Konjunkturseite werden nächste Woche in Deutschland der GfK-Konsumklimaindikator (Februar), das DIW-Konjunkturbarometer (Januar), die Außenhandelspreise (Dezember), die Verbraucherpreise (Januar) und der Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums (Januar) gemeldet. Ansonsten stehen der EU-Auftragseingang in der Industrie (November), das US-Verbrauchervertrauen (Januar), der BoJ-Monatsbericht (Januar), die US-Neubauverkäufe (Dezember), das Fed Sitzungsergebnis, die japanische Leistungsbilanz (Dezember), der EU-Geschäftsklimaindex (Januar), die EU-Wirtschaftsstimmung (Januar), der US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter, der Chicago Fed National Activity Index (Dezember), die anstehenden US-Hausverkäufe (Dezember), die japanischen Verbraucherpreise (Januar), der japanische Einzelhandelsumsatz (Dezember), die japanischen Arbeitsmarktdaten (Dezember), das US-BIP (viertes Quartal), der US-Arbeitskostenindex (viertes Quartal) sowie die US-Verbraucherstimmung der Uni Michigan (Januar) zur Veröffentlichung an.

Der Ölpreis (Light Crude) hat sich in der vergangenen Woche etwas schwächer entwickelt und liegt über 89 Dollar je Barrel. Der Goldpreis musste ebenfalls leicht abgeben und wird derzeit mit rund 1.343 Dollar je Feinunze gehandelt. Der Euro ist indes gestiegen und tendiert über der Marke von 1,35 Dollar.

Indexstände (21.01.2011, 18:10 Uhr) DAX: 7.062,42 TecDAX: 868,69 Dow Jones STOXX 50: 2.672,00 Nikkei 225: 10.274,50 Dow Jones: 11.876,36 NASDAQ Composite: 2.701,56 (21.01.2011/ac/n/m)







 
 
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DE0008469008 846900 25.509 21.871
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