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Kolumnist: Feingold-Research

Tesla in Not




25.01.24 18:06
Feingold-Research

Die Quartalszahlen von Tesla standen unter keinem guten Stern, hatte der Autobauer in den vergangenen Monate zahlreiche Preissenkungen vollzogen. Die Befürchtungen bewahrheiteten sich. Tesla kann sich dem schwierigen Umfeld der Autobauer nicht entziehen.


Die Wachstumsrate des Fahrzeugvolumens im Jahr 2024 „könnte deutlich niedriger sein als die Wachstumsrate im Jahr 2023, da unsere Teams an der Einführung der nächsten Fahrzeuggeneration in der Gigafactory Texas arbeiten“, sagte Tesla in einem Brief an die Aktionäre, der die Ergebnisse des vierten Quartals nach Handelsende am Mittwoch begleitet. Das Unternehmen befindet sich zwischen „zwei großen Wachstumswellen“.


Tesla fiel nachbörslich um 6 Prozent.In einem Call mit den Analysten im Anschluss an die Ergebnisse sprach Elon Musk von einer „Zwischenzeit“ und fügte hinzu, dass Tesla sicherstellen werde, dass die nächste Welle „so gut wie möglich ausgeführt wird“.Das Unternehmen ist „sehr weit“ mit der nächsten Fahrzeuggeneration und plant derzeit, die Produktion in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 zu starten, sagte Musk und fügte hinzu, dass nach einem Produktionsstart in Texas eine zukünftige Fabrik in Mexiko wahrscheinlich der zweite Produktionsstandort für das neueste EV sein wird.


Im vierten Quartal verdiente Tesla 7,9 Milliarden Dollar oder 2,27 Dollar je Aktie, verglichen mit 3,7 Milliarden Dollar oder 1,07 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um einmalige Posten verdiente der Elektroautohersteller 71 Cent pro Aktie.“Die Prognose war nicht allzu überraschend, da wir glauben, dass sich das Verkaufswachstum für das Model Y nach einem extrem starken Jahr verlangsamen wird und das Unternehmen vorsichtig mit den Erwartungen bezüglich des Cybertruck-Anlaufs ist“, sagte CFRA-Analyst Garrett Nelson.


Das Marktumfeld für die Autobauer ist nicht einfach. Vor allem Massenherstellern wie Volkswagen setzt die zunehmende elektrische Konkurrenz aus China zu. Doch VW gibt sich kämpferisch


VW ist die Kernmarke des Volkswagen-Konzerns und entsprechend wichtig ihre Entwicklung. Im vergangenen Jahr wächst der Absatz – vor allem elektrisch. Ensprechend zuversichtlich gibt sich der Konzern.


2023 lag der Absatz der Kernmarke den Angaben des Dax-Unternehmens zufolge bei 4,87 Millionen Fahrzeugen. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber 2022 von 6,7 Prozent. Als Treiber hätten sich dabei vor allem die elektrischen Modelle erwiesen: Hier führte VW ein Plus von 21,1 Prozent auf 394.000 Autos an. Neben China seien die E-Modelle auch in den USA und Deutschland gefragt gewesen.


Im laufenden Jahr rechnet VW mit einem „weiter herausfordernden Marktumfeld“. Der Autobauer aus Wolfsburg sieht sich aber dafür gerüstet. Er verwies auf sein „überarbeitetes und attraktives Produktportfolio“. VW prognostizierte deshalb eine „dynamische Nachfrageentwicklung“.


 






 

 
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