Von einer Jahresendrally kann derzeit keine Rede sein, im Gegenteil. Am Markt wächst die Sorge vor einem schwachen vierten Quartal, ähnlich wie 2018. Vor fünf Jahren verlor der Nasdaq 100 rund 17 Prozent und erreichte am 24. Dezember sein Tief. Dabei wird aber oft übersehen, dass der Markt im Gegensatz zu 2018 aktuell immer noch gut vier Prozent über seiner 200-Tage-Linie notiert und der Mittelwert sogar steigt.
Auch das saisonale Muster ist, anders als oft geschrieben, weiterhin intakt. Die Monate Oktober und November tendieren in Vorwahljahren deutlich schwächer als in allen anderen Jahren, erst der Dezember ist meist sehr positiv. Zudem neigen die Kurse kurz vor Halloween zur Schwäche, der Monatswechsel bietet meist gute Kaufgelegenheiten.
Aus rein charttechnischer Sicht ist die Situation jedoch kritisch. Seit Juli werden Erholungen immer früher verkauft. Die Serie fallender Hochs (rote Linie) ist ein Warnsignal, bisher stützt aber eine robuste Nachfrage um 14.500. Sollte der Index jedoch weiter fallen, wäre ein absteigendes Dreieck vollendet. Das daraus abgeleitete theoretische Kursziel liegt rund neun Prozent tiefer bei etwa 13.200. Noch ist das Muster aber nicht abgeschlossen, zumal einige potenzielle Wendezonen vorgelagert sind (untere Trendlinie um 14.200, 200-Tage-Durchschnitt bei 13.850, Kurslücke um 13.700). Auch Fehlausbrüche nach unten sollten einkalkuliert werden, knapp unter 14.500 könnten einige Stopps liegen.
Neben dem saisonalen Muster passt auch die Markttechnik. Weniger als ein Fünftel der Mitglieder des Nasdaq 100 halten noch ihren 20-Tage-Durchschnitt und gut die Hälfte die 200-Tage-Linie. Kurzfristig ist eine überverkaufte Situation erreicht, es könnten aber noch zwei, drei schwache Tage folgen. Spätestens dann sollte aber der Boden in Sichtweite sein, zumindest bis zum Jahresende. Die Berichtssaison dürfte dafür die Weichen stellen: Dienstag ist der wichtigste Tag in Bezug auf die Marktkapitalisierung (Microsoft und Alphabet). Es folgen Meta am Mittwoch und Amazon am Donnerstag.
Die Schwankungen der großen Indizes haben spürbar zugenommen. Aktive Anleger handeln die Nasdaq rund um die Uhr bei IG.
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 393,82 $ | 400,63 $ | -6,81 $ | -1,70% | 20.04./16:41 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US88160R1014 | A1CX3T | 498,82 $ | 222,80 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
333,05 € | -2,17% | 16:51 |
| Hamburg | 338,00 € | -0,87% | 13:49 |
| Hannover | 336,05 € | -1,26% | 08:03 |
| AMEX | 394,20 $ | -1,50% | 16:39 |
| Nasdaq | 394,24 $ | -1,59% | 16:40 |
| Frankfurt | 335,35 € | -1,64% | 16:37 |
| Stuttgart | 334,80 € | -1,65% | 16:40 |
| NYSE | 394,20 $ | -1,65% | 16:39 |
| München | 333,95 € | -2,08% | 16:16 |
| Düsseldorf | 332,95 € | -2,42% | 16:31 |
| Xetra | 334,50 € | -3,21% | 16:36 |
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