Erweiterte Funktionen
Weitere Suchergebnisse zu "Lufthansa AG":
Lufthansa: Streik-Thema schwebt noch immer wie ein Damoklesschwert über der Aktie - Aktienanalyse
20.03.24 12:55
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Lufthansa-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Lufthansa AG (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Das Streik-Thema schwebe noch immer wie ein Damoklesschwert über der Lufthansa-Aktie. Die Kranich-Airline und die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo würden weiter um einen Tarifkompromiss für das Kabinenpersonal ringen. "Es hakt am Geld und an der Laufzeit", so der Ufo-Vorsitzende Joachim Vazquez Bürger am Mittwoch. Die Lufthansa-Aktie notiere leicht im Minus.
Es solle weiter verhandelt werden. "Aber ob es vor Ostern eine Einigung gibt, ist derzeit nicht abzusehen." Die Gewerkschaft Ufo habe für die etwa 18.000 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa und die knapp 1.000 Kräfte der Regionaltochter Lufthansa Cityline im Kern 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten gefordert.
Außerdem wolle die Gewerkschaft eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro sowie höhere Zulagen erreichen. Vergangene Woche hätten die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa und der Lufthansa Cityline an den Flughäfen Frankfurt und München jeweils an einem Tag die Arbeit niedergelegt. Zehntausende Passagiere seien betroffen gewesen.
Am Mittwoch solle zudem die sechste Verhandlungsrunde für das Luftsicherheitspersonal an Flughäfen zwischen der Gewerkschaft ver.di und den privaten Unternehmen der Luftsicherheit nach der Warnstreikwelle in der vergangenen Woche beginnen. Noch ungelöst sei auch der Tarifkonflikt der etwa 25.000 Beschäftigten der Lufthansa am Boden. Hier sollten Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und der frühere Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, schlichten.
Das Problem: Allein die operativen Kosten für die bisherigen Ausstände würden gut 100 Millionen Euro betragen. Das sei auch der Grund, dass der MDAX-Konzern Anfang März sein Margenziel (bereinigte Ergebnismarge von acht Prozent) kassiert habe - und das vor dem Hintergrund steigender Umsätze in diesem Jahr.
Die Lufthansa-Aktie verliere zur Wochenmitte 0,3 Prozent und notiere bei 6,81 Euro. Charttechnisch habe sich das Bild zuletzt massiv eingetrübt. Nachdem die Papiere Anfang Februar an der 50-Tage-Linie (aktuell: 7,34 Euro) gescheitert seien, sei es in der Folge - trotz kleiner Zwischenerholungen - im Ergebnis abwärts gegangen. Mit dem Fall unter die psychologisch wichtige 7-Euro-Marke (7. März) drohe nun die Gefahr, dass es nochmal zu einem Test des Oktober-Tiefs 2023 bei 6,51 Euro komme.
Die Aktie mache derzeit alles andere als gute Laune: Die Streik-Gefahr - mit weiteren Kostenbelastungen beziehungsweise Umsatzeinbußen - sei nach wie vor vorhanden, und auch das technische Bild sei mau. Hier würde ein Sprung über die 20-Tage-Linie (aktuell bei 7,06 Euro ) für etwas Entspannung sorgen. Deutlicher aufhellen würde sich das Chartbild, wenn der GD50 zurückerobert werden könnte.
Aktuell ist die Lufthansa-Aktie aus Sicht des "Aktionär" nicht kaufenswert, so Carsten Kaletta. (Analyse vom 20.03.2024)
Mit Material von dpa-AfX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Deutsche Lufthansa-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,837 EUR +0,03% (20.03.2024, 12:54)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,841 EUR +0,04% (20.03.2024, 12:40)
ISIN Deutsche Lufthansa-Aktie:
DE0008232125
WKN Deutsche Lufthansa-Aktie:
823212
Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
LHA
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
DLAKF
Kurzprofil Deutsche Lufthansa AG:
Die Lufthansa Group (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern. In ihrem Heimatmarkt Europa nimmt sie eine führende Rolle ein. Mit 96.677 Mitarbeiter:innen erzielte die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 35.442 Mio. EUR.
Die Lufthansa Group setzt sich aus dem Geschäftsfeld Passagier-Airlines und den Aviation Services zusammen.
Zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines zählen zum einen die Netzwerk-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die ihren Fluggästen im Rahmen der Multi-Hub-Strategie ein umfangreiches Flugangebot über die globalen Hubs in Frankfurt, München und Zürich sowie die nationalen Hubs in Wien und Brüssel bieten. Eng verbunden mit Lufthansa Airlines sind auch die Regionalfluggesellschaften Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti sowie Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group. Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, ist eine Schwestergesellschaft von SWISS.
Zum anderen gehört Eurowings zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines. Die Airline stellt ein umfassendes Angebot an Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf der europäischen Kurz- und Mittelstrecke bereit, insbesondere aus den deutschsprachigen Ländern heraus.
Zu den Aviation Services zählen die Geschäftsfelder Logistik und Technik sowie die weiteren Gesellschaften, zu denen insbesondere Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Systems gehören. Für AirPlus wurde im Jahr 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf abgeschlossen. Auch die Konzernfunktionen werden diesem Geschäftsfeld zugerechnet. (20.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Lufthansa AG (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Das Streik-Thema schwebe noch immer wie ein Damoklesschwert über der Lufthansa-Aktie. Die Kranich-Airline und die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo würden weiter um einen Tarifkompromiss für das Kabinenpersonal ringen. "Es hakt am Geld und an der Laufzeit", so der Ufo-Vorsitzende Joachim Vazquez Bürger am Mittwoch. Die Lufthansa-Aktie notiere leicht im Minus.
Es solle weiter verhandelt werden. "Aber ob es vor Ostern eine Einigung gibt, ist derzeit nicht abzusehen." Die Gewerkschaft Ufo habe für die etwa 18.000 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa und die knapp 1.000 Kräfte der Regionaltochter Lufthansa Cityline im Kern 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten gefordert.
Außerdem wolle die Gewerkschaft eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro sowie höhere Zulagen erreichen. Vergangene Woche hätten die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa und der Lufthansa Cityline an den Flughäfen Frankfurt und München jeweils an einem Tag die Arbeit niedergelegt. Zehntausende Passagiere seien betroffen gewesen.
Am Mittwoch solle zudem die sechste Verhandlungsrunde für das Luftsicherheitspersonal an Flughäfen zwischen der Gewerkschaft ver.di und den privaten Unternehmen der Luftsicherheit nach der Warnstreikwelle in der vergangenen Woche beginnen. Noch ungelöst sei auch der Tarifkonflikt der etwa 25.000 Beschäftigten der Lufthansa am Boden. Hier sollten Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und der frühere Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, schlichten.
Das Problem: Allein die operativen Kosten für die bisherigen Ausstände würden gut 100 Millionen Euro betragen. Das sei auch der Grund, dass der MDAX-Konzern Anfang März sein Margenziel (bereinigte Ergebnismarge von acht Prozent) kassiert habe - und das vor dem Hintergrund steigender Umsätze in diesem Jahr.
Die Lufthansa-Aktie verliere zur Wochenmitte 0,3 Prozent und notiere bei 6,81 Euro. Charttechnisch habe sich das Bild zuletzt massiv eingetrübt. Nachdem die Papiere Anfang Februar an der 50-Tage-Linie (aktuell: 7,34 Euro) gescheitert seien, sei es in der Folge - trotz kleiner Zwischenerholungen - im Ergebnis abwärts gegangen. Mit dem Fall unter die psychologisch wichtige 7-Euro-Marke (7. März) drohe nun die Gefahr, dass es nochmal zu einem Test des Oktober-Tiefs 2023 bei 6,51 Euro komme.
Die Aktie mache derzeit alles andere als gute Laune: Die Streik-Gefahr - mit weiteren Kostenbelastungen beziehungsweise Umsatzeinbußen - sei nach wie vor vorhanden, und auch das technische Bild sei mau. Hier würde ein Sprung über die 20-Tage-Linie (aktuell bei 7,06 Euro ) für etwas Entspannung sorgen. Deutlicher aufhellen würde sich das Chartbild, wenn der GD50 zurückerobert werden könnte.
Aktuell ist die Lufthansa-Aktie aus Sicht des "Aktionär" nicht kaufenswert, so Carsten Kaletta. (Analyse vom 20.03.2024)
Mit Material von dpa-AfX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,837 EUR +0,03% (20.03.2024, 12:54)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,841 EUR +0,04% (20.03.2024, 12:40)
ISIN Deutsche Lufthansa-Aktie:
DE0008232125
WKN Deutsche Lufthansa-Aktie:
823212
Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
LHA
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
DLAKF
Kurzprofil Deutsche Lufthansa AG:
Die Lufthansa Group (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern. In ihrem Heimatmarkt Europa nimmt sie eine führende Rolle ein. Mit 96.677 Mitarbeiter:innen erzielte die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 35.442 Mio. EUR.
Die Lufthansa Group setzt sich aus dem Geschäftsfeld Passagier-Airlines und den Aviation Services zusammen.
Zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines zählen zum einen die Netzwerk-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die ihren Fluggästen im Rahmen der Multi-Hub-Strategie ein umfangreiches Flugangebot über die globalen Hubs in Frankfurt, München und Zürich sowie die nationalen Hubs in Wien und Brüssel bieten. Eng verbunden mit Lufthansa Airlines sind auch die Regionalfluggesellschaften Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti sowie Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group. Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, ist eine Schwestergesellschaft von SWISS.
Zum anderen gehört Eurowings zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines. Die Airline stellt ein umfassendes Angebot an Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf der europäischen Kurz- und Mittelstrecke bereit, insbesondere aus den deutschsprachigen Ländern heraus.
Zu den Aviation Services zählen die Geschäftsfelder Logistik und Technik sowie die weiteren Gesellschaften, zu denen insbesondere Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Systems gehören. Für AirPlus wurde im Jahr 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf abgeschlossen. Auch die Konzernfunktionen werden diesem Geschäftsfeld zugerechnet. (20.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7,552 € | 7,82 € | -0,268 € | -3,43% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008232125 | 823212 | 9,59 € | 6,08 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
7,594 € | -3,26% | 16.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 9,09 $ | +1,22% | 26.03.26 |
| Düsseldorf | 7,584 € | -2,82% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 7,608 € | -2,96% | 16.04.26 |
| Hamburg | 7,566 € | -3,07% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 7,582 € | -3,27% | 16.04.26 |
| Xetra | 7,552 € | -3,43% | 16.04.26 |
| Hannover | 7,612 € | -4,68% | 16.04.26 |
| München | 7,59 € | -5,27% | 16.04.26 |
= Realtime
Aktuell
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 746 | Die Klimalüge und ihre Folgen | 16.04.26 |
| 58305 | Lufthansa 2012-2015: wohin ge. | 15.04.26 |
| Löschung | 00.00.00 | |
| 102 | Lufthansa - wie gehts weiter? | 23.08.24 |
| 160 | Corona Short | 23.05.23 |








