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Lufthansa: Streik des Kabinenpersonals sorgt für viele Flugausfälle - Aktienanalyse
12.03.24 12:45
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Lufthansa-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Lufthansa AG (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
In den vergangenen Monaten sei Europas größte Fluggesellschaft von mehreren Arbeitsniederlegungen betroffen worden. Nun sorge ein Streik des Lufthansa-Kabinenpersonals für viele Flugausfälle. Auch die Töchter Cityline und Austrian seien betroffen. Der Schaden für die Lufthansa wachse. Die Analysten seien über die weiteren Aussichten der Aktie gespalten.
Die diversen Arbeitskampfmaßnahmen in den vergangenen Wochen hätten die Deutsche Lufthansa nach Unternehmensangaben bislang mehr als 100 Millionen Euro gekostet. Darüber hinaus hätten sich zahlreiche Kunden mit Buchungen zurückgehalten, wie Finanzvorstand Remco Steenbergen bereits am Donnerstag bei der Bilanzvorlage gesagt habe.
Seit Dienstag-Morgen streike nun das von der Gewerkschaft Ufo organisierte Kabinenpersonal am Frankfurter Flughafen. Die Gewerkschaft fordere für die etwa 18.000 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa und die knapp 1.000 Kräfte der Regional-Tochter Cityline im Kern 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten. Außerdem wolle Ufo eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro sowie höhere Zulagen erreichen.
An Deutschlands größtem Flughafen würden am Dienstag praktisch alle Lufthansa-Abflüge ausfallen. Die Lufthansa gehe davon aus, dass wegen des Ausstands 600 Flüge in Frankfurt nicht abheben würden, 70.000 Passagiere seien davon betroffen.
Am morgigen Mittwoch habe Ufo dann das Lufthansa-Kabinenpersonal am Flughafen München von 4.00 Uhr bis 23.00 Uhr zum Streik aufgerufen. Dort würden nach Einschätzung der Lufthansa 400 Flüge mit 50.000 betroffenen Fluggästen nicht abheben können. "Der Ufo-Streik ist bitter für unsere Fluggäste", so Personalvorstand Michael Niggemann. Der Arbeitskampf sei der falsche Weg. "Eine Lösung gibt es nur am Verhandlungstisch."
Bei der österreichischen Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) würden zudem am Donnerstag 110 Flüge ausfallen. Das seien knapp ein Drittel der geplanten Verbindungen, wie die AUA am Montagabend mitgeteilt habe. Auch Routen von und nach Deutschland seien betroffen. Rund 9.000 Passagiere seien von den Ausfällen der österreichischen Fluglinie betroffen.
An der Börse hätten die Warnstreiks bereits seit Anfang Februar für deutliche Kursrückgänge gesorgt. Die Lufthansa-Aktie sei von etwa 7,87 Euro bis auf 6,70 Euro am gestrigen Montag abgerutscht. Am Dienstag erhole sich der MDAX-Wert im Xetra-Handel in freundlichem Umfeld um gut ein Prozent auf 6,86 Euro.
Für Enttäuschung an der Börse habe zuletzt auch der Ausblick gesorgt. Die Fluggesellschaft stelle für das laufende Jahr ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau in Aussicht. Der Anstieg der Ticketpreise dürfte fürs Erste vorbei sein. Und so viele Tickets wie vor der Pandemie werde die Lufthansa auch 2024 noch nicht wieder anbieten. Zudem sei die für 2023 vorgeschlagene Dividende etwas hinter den Erwartungen von Analysten zurückgeblieben.
Die britische Investmentbank Barclays bleibe mit ihrer Einstufung für Lufthansa auf "equal weight" und einem Kursziel von 8 Euro zurückhaltend. Analyst Andrew Lobbenberg habe den eskalierenden Tarifkonflikt, die Entwicklung der Einnahmen und Kosten pro Sitzplatz 2024, mögliche Produktivitätssteigerungen sowie potenzielle Zukäufe erwähnt.
Optimistischer sei Dirk Schlamp von der DZ BANK. Er habe zwar den fairen Wert für Lufthansa nach den Zahlen von 11 auf 10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "kaufen" belassen. Die Resultate und die Auszahlung einer Dividende würden das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit und die Profitabilität der Fluggesellschaft unterstreichen, habe der Analyst kürzlich geschrieben. Er habe die attraktive Bewertung der Aktie und den intakten Erholungstrend hervorgehoben.
Wenn hingegen Analyst Guido Hoymann von der Metzler Bank Recht behalte, dann dürfte die Flugindustrie vor schmerzhaften Einschnitten stehen. Die Knappheit an Flugzeugen, Motoren und Piloten habe die Ticketpreise nach oben getrieben. Das Verkehrsaufkommen auf kurzen, mittleren und langen Strecken nähere sich den Niveaus von vor der Pandemie. Die Nachfrage nach Reiseflügen sei bereits über diesem Niveau, weiteres Wachstum schwer. Hoymanns Fazit: Die Flugbranche dürfte in diesem Jahr "nahe am Optimum" sein. Als Konsequenz habe der Experte die Lufthansa-Aktie in der vergangenen Woche von "buy" auf "hold" herabgestuft.
Die Lufthansa-Aktie komme mit den belastenden Arbeitskämpfen vorerst nicht aus ihrem Abwärtstrend heraus. Charttechnisch sei sogar ein Test des Herbst-Tiefs bei 6,53 Euro möglich.
Anleger bleiben daher vorerst weiterhin an der Seitenlinie und warten mit Käufen auf eine erkennbare Bodenbildung, so Martin Mrowka von "Der Aktionär". Die Favoriten des "Aktionär" im Sektor würden weiterhin Norwegian Air Shuttle sowie Ryanair bleiben, die mit ihren Geschäftsmodellen besser aufgestellt seien.
Die Lufthansa-Aktie sei gemeinsam mit Ryanair und Norwegian auch Mitglied im Recovery Index von "Der Aktionär". Der Index setze auf eine Erholung des Konsumbereichs nach der Corona-Pandemie. Unter den 14 Werten würden sich zum Beispiel auch Luxusgüter-Hersteller Louis Vuitton, Modeunternehmen Capri Holding oder Sportartikel-Riese Nike finden. Mit einem Index-Tracker-Zertifikat (etwa WKN: MC6R9W) könnten Anleger auf einen ganzen Korb von aussichtsreichen Turnaround-Werten setzen. (Analyse vom 12.03.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Lufthansa.
Börsenplätze Deutsche Lufthansa-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,864 EUR +1,07% (12.03.2024, 12:42)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,84 EUR +0,83% (12.03.2024, 12:27)
ISIN Deutsche Lufthansa-Aktie:
DE0008232125
WKN Deutsche Lufthansa-Aktie:
823212
Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
LHA
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
DLAKF
Kurzprofil Deutsche Lufthansa AG:
Die Lufthansa Group (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern. In ihrem Heimatmarkt Europa nimmt sie eine führende Rolle ein. Mit 96.677 Mitarbeiter:innen erzielte die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 35.442 Mio. EUR.
Die Lufthansa Group setzt sich aus dem Geschäftsfeld Passagier-Airlines und den Aviation Services zusammen.
Zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines zählen zum einen die Netzwerk-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die ihren Fluggästen im Rahmen der Multi-Hub-Strategie ein umfangreiches Flugangebot über die globalen Hubs in Frankfurt, München und Zürich sowie die nationalen Hubs in Wien und Brüssel bieten. Eng verbunden mit Lufthansa Airlines sind auch die Regionalfluggesellschaften Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti sowie Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group. Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, ist eine Schwestergesellschaft von SWISS.
Zum anderen gehört Eurowings zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines. Die Airline stellt ein umfassendes Angebot an Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf der europäischen Kurz- und Mittelstrecke bereit, insbesondere aus den deutschsprachigen Ländern heraus.
Zu den Aviation Services zählen die Geschäftsfelder Logistik und Technik sowie die weiteren Gesellschaften, zu denen insbesondere Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Systems gehören. Für AirPlus wurde im Jahr 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf abgeschlossen. Auch die Konzernfunktionen werden diesem Geschäftsfeld zugerechnet. (12.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Lufthansa AG (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
In den vergangenen Monaten sei Europas größte Fluggesellschaft von mehreren Arbeitsniederlegungen betroffen worden. Nun sorge ein Streik des Lufthansa-Kabinenpersonals für viele Flugausfälle. Auch die Töchter Cityline und Austrian seien betroffen. Der Schaden für die Lufthansa wachse. Die Analysten seien über die weiteren Aussichten der Aktie gespalten.
Die diversen Arbeitskampfmaßnahmen in den vergangenen Wochen hätten die Deutsche Lufthansa nach Unternehmensangaben bislang mehr als 100 Millionen Euro gekostet. Darüber hinaus hätten sich zahlreiche Kunden mit Buchungen zurückgehalten, wie Finanzvorstand Remco Steenbergen bereits am Donnerstag bei der Bilanzvorlage gesagt habe.
Seit Dienstag-Morgen streike nun das von der Gewerkschaft Ufo organisierte Kabinenpersonal am Frankfurter Flughafen. Die Gewerkschaft fordere für die etwa 18.000 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa und die knapp 1.000 Kräfte der Regional-Tochter Cityline im Kern 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten. Außerdem wolle Ufo eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro sowie höhere Zulagen erreichen.
An Deutschlands größtem Flughafen würden am Dienstag praktisch alle Lufthansa-Abflüge ausfallen. Die Lufthansa gehe davon aus, dass wegen des Ausstands 600 Flüge in Frankfurt nicht abheben würden, 70.000 Passagiere seien davon betroffen.
Am morgigen Mittwoch habe Ufo dann das Lufthansa-Kabinenpersonal am Flughafen München von 4.00 Uhr bis 23.00 Uhr zum Streik aufgerufen. Dort würden nach Einschätzung der Lufthansa 400 Flüge mit 50.000 betroffenen Fluggästen nicht abheben können. "Der Ufo-Streik ist bitter für unsere Fluggäste", so Personalvorstand Michael Niggemann. Der Arbeitskampf sei der falsche Weg. "Eine Lösung gibt es nur am Verhandlungstisch."
Bei der österreichischen Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) würden zudem am Donnerstag 110 Flüge ausfallen. Das seien knapp ein Drittel der geplanten Verbindungen, wie die AUA am Montagabend mitgeteilt habe. Auch Routen von und nach Deutschland seien betroffen. Rund 9.000 Passagiere seien von den Ausfällen der österreichischen Fluglinie betroffen.
An der Börse hätten die Warnstreiks bereits seit Anfang Februar für deutliche Kursrückgänge gesorgt. Die Lufthansa-Aktie sei von etwa 7,87 Euro bis auf 6,70 Euro am gestrigen Montag abgerutscht. Am Dienstag erhole sich der MDAX-Wert im Xetra-Handel in freundlichem Umfeld um gut ein Prozent auf 6,86 Euro.
Für Enttäuschung an der Börse habe zuletzt auch der Ausblick gesorgt. Die Fluggesellschaft stelle für das laufende Jahr ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau in Aussicht. Der Anstieg der Ticketpreise dürfte fürs Erste vorbei sein. Und so viele Tickets wie vor der Pandemie werde die Lufthansa auch 2024 noch nicht wieder anbieten. Zudem sei die für 2023 vorgeschlagene Dividende etwas hinter den Erwartungen von Analysten zurückgeblieben.
Die britische Investmentbank Barclays bleibe mit ihrer Einstufung für Lufthansa auf "equal weight" und einem Kursziel von 8 Euro zurückhaltend. Analyst Andrew Lobbenberg habe den eskalierenden Tarifkonflikt, die Entwicklung der Einnahmen und Kosten pro Sitzplatz 2024, mögliche Produktivitätssteigerungen sowie potenzielle Zukäufe erwähnt.
Optimistischer sei Dirk Schlamp von der DZ BANK. Er habe zwar den fairen Wert für Lufthansa nach den Zahlen von 11 auf 10 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "kaufen" belassen. Die Resultate und die Auszahlung einer Dividende würden das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit und die Profitabilität der Fluggesellschaft unterstreichen, habe der Analyst kürzlich geschrieben. Er habe die attraktive Bewertung der Aktie und den intakten Erholungstrend hervorgehoben.
Wenn hingegen Analyst Guido Hoymann von der Metzler Bank Recht behalte, dann dürfte die Flugindustrie vor schmerzhaften Einschnitten stehen. Die Knappheit an Flugzeugen, Motoren und Piloten habe die Ticketpreise nach oben getrieben. Das Verkehrsaufkommen auf kurzen, mittleren und langen Strecken nähere sich den Niveaus von vor der Pandemie. Die Nachfrage nach Reiseflügen sei bereits über diesem Niveau, weiteres Wachstum schwer. Hoymanns Fazit: Die Flugbranche dürfte in diesem Jahr "nahe am Optimum" sein. Als Konsequenz habe der Experte die Lufthansa-Aktie in der vergangenen Woche von "buy" auf "hold" herabgestuft.
Die Lufthansa-Aktie komme mit den belastenden Arbeitskämpfen vorerst nicht aus ihrem Abwärtstrend heraus. Charttechnisch sei sogar ein Test des Herbst-Tiefs bei 6,53 Euro möglich.
Anleger bleiben daher vorerst weiterhin an der Seitenlinie und warten mit Käufen auf eine erkennbare Bodenbildung, so Martin Mrowka von "Der Aktionär". Die Favoriten des "Aktionär" im Sektor würden weiterhin Norwegian Air Shuttle sowie Ryanair bleiben, die mit ihren Geschäftsmodellen besser aufgestellt seien.
Die Lufthansa-Aktie sei gemeinsam mit Ryanair und Norwegian auch Mitglied im Recovery Index von "Der Aktionär". Der Index setze auf eine Erholung des Konsumbereichs nach der Corona-Pandemie. Unter den 14 Werten würden sich zum Beispiel auch Luxusgüter-Hersteller Louis Vuitton, Modeunternehmen Capri Holding oder Sportartikel-Riese Nike finden. Mit einem Index-Tracker-Zertifikat (etwa WKN: MC6R9W) könnten Anleger auf einen ganzen Korb von aussichtsreichen Turnaround-Werten setzen. (Analyse vom 12.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Lufthansa.
Börsenplätze Deutsche Lufthansa-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,864 EUR +1,07% (12.03.2024, 12:42)
XETRA-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,84 EUR +0,83% (12.03.2024, 12:27)
ISIN Deutsche Lufthansa-Aktie:
DE0008232125
WKN Deutsche Lufthansa-Aktie:
823212
Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
LHA
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
DLAKF
Kurzprofil Deutsche Lufthansa AG:
Die Lufthansa Group (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern. In ihrem Heimatmarkt Europa nimmt sie eine führende Rolle ein. Mit 96.677 Mitarbeiter:innen erzielte die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 35.442 Mio. EUR.
Die Lufthansa Group setzt sich aus dem Geschäftsfeld Passagier-Airlines und den Aviation Services zusammen.
Zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines zählen zum einen die Netzwerk-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die ihren Fluggästen im Rahmen der Multi-Hub-Strategie ein umfangreiches Flugangebot über die globalen Hubs in Frankfurt, München und Zürich sowie die nationalen Hubs in Wien und Brüssel bieten. Eng verbunden mit Lufthansa Airlines sind auch die Regionalfluggesellschaften Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti sowie Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group. Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, ist eine Schwestergesellschaft von SWISS.
Zum anderen gehört Eurowings zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines. Die Airline stellt ein umfassendes Angebot an Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf der europäischen Kurz- und Mittelstrecke bereit, insbesondere aus den deutschsprachigen Ländern heraus.
Zu den Aviation Services zählen die Geschäftsfelder Logistik und Technik sowie die weiteren Gesellschaften, zu denen insbesondere Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Systems gehören. Für AirPlus wurde im Jahr 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf abgeschlossen. Auch die Konzernfunktionen werden diesem Geschäftsfeld zugerechnet. (12.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7,552 € | 7,82 € | -0,268 € | -3,43% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008232125 | 823212 | 9,59 € | 6,08 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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7,594 € | -3,26% | 16.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 9,09 $ | +1,22% | 26.03.26 |
| Düsseldorf | 7,584 € | -2,82% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 7,608 € | -2,96% | 16.04.26 |
| Hamburg | 7,566 € | -3,07% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 7,582 € | -3,27% | 16.04.26 |
| Xetra | 7,552 € | -3,43% | 16.04.26 |
| Hannover | 7,612 € | -4,68% | 16.04.26 |
| München | 7,59 € | -5,27% | 16.04.26 |
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