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Lufthansa: Neues Ungemach aus Belgien - Aktienanalyse




22.03.24 10:33
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Lufthansa-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Lufthansa AG (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Lufthansa-Aktie befinde sich in einem Abwärtstrend. In den vergangenen Wochen sei der Kurs des MDAX-Werts vor allem durch die anhaltenden Streiks belastet worden. Während die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo und die Kranich-Airline immerhin um einen Kompromiss ringen würden, komme nun neues Ungemach aus Belgien.

Die Piloten Lufthansa-Tochter Brussels Airlines möchten erneut die Arbeit niederlegen. Kurz vor Ostern - vom 27. bis 30. März - würden sie in einen viertägigen Ausstand planen, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Gewerkschaft BBTK berichtet habe. Grund seien die ergebnislosen Gehaltsverhandlungen.

Schon Mitte Januar hätten die Piloten einen Tag lang gestreikt. Gewerkschaftsangaben zufolge, weil die Airline außertarifliche Zulagen nicht wie gefordert an die Inflation habe anpassen wollen. Die Fluggesellschaft habe zahlreiche Flüge streichen müssen, darunter auch Verbindungen nach Deutschland. Sie biete unter anderem Flüge von und nach Hamburg, Berlin und München an. Anfang der Woche habe es eine Gehaltseinigung zwischen der Fluggesellschaft und dem Kabinenpersonal gegeben.

Hintergrund: Die jüngsten Streikwellen bei der Bahn und im Luftverkehr würden der deutschen Tourismuswirtschaft schwer zu schaffen machen. Allein die Lufthansa habe ihre finanzielle Belastung durch Streiks im bisherigen Jahresverlauf jüngst auf 250 Millionen Euro geschätzt. Die Belastungen seien auch mit Spätfolgen der Ausstände erklärt worden. Dies betreffe die Dienstpläne der Besatzungen, den Einsatzplan der Flugzeuge und die Verunsicherung der Kunden.

Die Lufthansa-Aktie könne trotz der erneuten bad news leicht auf 6,96 Euro zulegen - intraday habe der Kurs schon bei 7,02 Euro gelegen. Aus charttechnischer Sicht wäre der Sprung über die 7-Euro-Marke ein erster kleiner Schritt in Richtung Entspannung. Im Anschluss müsste der Kurs die Marke von 7,20 Euro (Verlaufshoch vom 6. März) überwinden. Für eine stärkere Aufhellung wäre dann das Überwinden des GD50 (aktuell: 7,38 Euro) hilfreich. Nach unten biete das 52-Wochen-Tief bei 6,51 Euro einen Support.

Obwohl sich die Aktie am Freitag von der jüngsten Streikandrohung nicht unterkriegen lasse, bleibe die Lage sowohl technisch als auch fundamental eher angespannt. Die Streiks würden mit Blick auf die hohen Kosten nämlich ein echter Belastungsfaktor bleiben.

Vor dem Hintergrund drängt sich ein Einstieg bei der Kranich-Airline derzeit nicht auf, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär" zur Deutsche Lufthansa-Aktie. (Analyse vom 22.03.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Lufthansa-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
7,035 EUR +1,19% (22.03.2024, 10:28)

XETRA-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
7,049 EUR +1,75% (22.03.2024, 10:15)

ISIN Deutsche Lufthansa-Aktie:
DE0008232125

WKN Deutsche Lufthansa-Aktie:
823212

Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
LHA

NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
DLAKF

Kurzprofil Deutsche Lufthansa AG:

Die Lufthansa Group (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern. In ihrem Heimatmarkt Europa nimmt sie eine führende Rolle ein. Mit 96.677 Mitarbeiter:innen erzielte die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 35.442 Mio. EUR.

Die Lufthansa Group setzt sich aus dem Geschäftsfeld Passagier-Airlines und den Aviation Services zusammen.

Zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines zählen zum einen die Netzwerk-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die ihren Fluggästen im Rahmen der Multi-Hub-Strategie ein umfangreiches Flugangebot über die globalen Hubs in Frankfurt, München und Zürich sowie die nationalen Hubs in Wien und Brüssel bieten. Eng verbunden mit Lufthansa Airlines sind auch die Regionalfluggesellschaften Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti sowie Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group. Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, ist eine Schwestergesellschaft von SWISS.

Zum anderen gehört Eurowings zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines. Die Airline stellt ein umfassendes Angebot an Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf der europäischen Kurz- und Mittelstrecke bereit, insbesondere aus den deutschsprachigen Ländern heraus.

Zu den Aviation Services zählen die Geschäftsfelder Logistik und Technik sowie die weiteren Gesellschaften, zu denen insbesondere Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Systems gehören. Für AirPlus wurde im Jahr 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf abgeschlossen. Auch die Konzernfunktionen werden diesem Geschäftsfeld zugerechnet. (22.03.2024/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
7,552 € 7,82 € -0,268 € -3,43% 16.04./22:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008232125 823212 9,59 € 6,08 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
7,594 € -3,26%  16.04.26
Nasdaq OTC Other 9,09 $ +1,22%  26.03.26
Düsseldorf 7,584 € -2,82%  16.04.26
Frankfurt 7,608 € -2,96%  16.04.26
Hamburg 7,566 € -3,07%  16.04.26
Stuttgart 7,582 € -3,27%  16.04.26
Xetra 7,552 € -3,53%  16.04.26
Hannover 7,612 € -4,68%  16.04.26
München 7,59 € -5,27%  16.04.26
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