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Infineon Aktie stabilisiert sich nach Kurseinbruch - Mikrocontroller-Geschäft bleibt Zugpferd
08.04.25 10:14
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Infineon-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Infineon Technologies AG (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, NASDAQ OTC-Symbol: IFNNF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie des Chipherstellers Infineon habe in den vergangenen Tagen im Zuge der allgemeinen Marktturbulenzen ebenfalls massiv unter Druck gestanden. Sie sei auf den tiefsten Stand seit Oktober 2022 gerutscht. Fundamental gebe das Unternehmen aber weiterhin Gas. So sei der Konzern im vergangenen Jahr der globale Marktführer bei Mikrocontrollern gewesen. Und auch auf der Übernahmeseite gebe es weitere Bewegung.
Laut der neuesten Studie von TechInsights habe Infineon im Jahr 2024 einen Marktanteil von 13,5 Prozent am globalen Markt für Automotive-Halbleiter erreicht. In Europa habe das Unternehmen mit einem Marktanteil von 14,1 Prozent die Spitze erklommen - gegenüber Platz zwei im Jahr 2023. Auch in Nordamerika habe Infineon seine Position verbessern können und habe mit einem Marktanteil von 10,4 Prozent den zweiten Platz erreicht, nachdem das Unternehmen im Vorjahr noch auf Platz drei gelegen habe. Bei Mikrocontrollern habe es seinen globalen Marktanteil erneut auf 32,0 Prozent gesteigert und habe damit seinen Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten um 2,7 Prozentpunkte vergrößert.
Sein marktführendes Mikrocontroller-Geschäft ergänze Infineon nun auch durch eine Übernahme und baue dieses dadurch weiter aus. Wie der Konzern mitgeteilt habe, wolle man für 2,5 Milliarden Dollar in bar das Automotive-Ethernet-Geschäft von Marvell Technology übernehmen. Ein entsprechender Vertrag sei bereits unterzeichnet worden, heiße es. Die Transaktion solle noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden.
"Der Zukauf ist eine hervorragende strategische Ergänzung für Infineon als weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für die Autoindustrie", sage Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon. "Wir werden die hochkomplementäre Ethernet-Technologie mit unserem bestehenden, breiten Produktportfolio kombinieren, um unseren Kunden noch umfassendere und führende Lösungen für softwaredefinierte Fahrzeuge anzubieten. Die Transaktion stärkt unsere Strategie des profitablen Wachstums in der Zukunft und eröffnet neue Chancen im Bereich der physischen Künstlichen Intelligenz wie humanoide Roboter."
Die Aktie von Infineon habe in den vergangenen Tagen zu den schwächsten Werten im DAX gehört. Im Wochenvergleich hätten sich nur Sartorius, Deutsche Bank und MTU Aero Engines noch schlechter entwickelt. Zuletzt habe sich das Papier knapp über der 23-Euro-Marke aber stabilisieren können. Die Aktie sei reif für eine Gegenbewegung.
Bleibt eine Eskalation im Zollstreit aus, könnten bald wieder fundamentale Aspekte in den Vordergrund rücken - und hier kann Infineon durchaus punkten, so Marion Schlegel von "Der Aktionär" zur Infineon-Aktie. (Analyse vom 08.04.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.04.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Infineon Technologies AG (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, NASDAQ OTC-Symbol: IFNNF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie des Chipherstellers Infineon habe in den vergangenen Tagen im Zuge der allgemeinen Marktturbulenzen ebenfalls massiv unter Druck gestanden. Sie sei auf den tiefsten Stand seit Oktober 2022 gerutscht. Fundamental gebe das Unternehmen aber weiterhin Gas. So sei der Konzern im vergangenen Jahr der globale Marktführer bei Mikrocontrollern gewesen. Und auch auf der Übernahmeseite gebe es weitere Bewegung.
Laut der neuesten Studie von TechInsights habe Infineon im Jahr 2024 einen Marktanteil von 13,5 Prozent am globalen Markt für Automotive-Halbleiter erreicht. In Europa habe das Unternehmen mit einem Marktanteil von 14,1 Prozent die Spitze erklommen - gegenüber Platz zwei im Jahr 2023. Auch in Nordamerika habe Infineon seine Position verbessern können und habe mit einem Marktanteil von 10,4 Prozent den zweiten Platz erreicht, nachdem das Unternehmen im Vorjahr noch auf Platz drei gelegen habe. Bei Mikrocontrollern habe es seinen globalen Marktanteil erneut auf 32,0 Prozent gesteigert und habe damit seinen Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten um 2,7 Prozentpunkte vergrößert.
"Der Zukauf ist eine hervorragende strategische Ergänzung für Infineon als weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für die Autoindustrie", sage Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon. "Wir werden die hochkomplementäre Ethernet-Technologie mit unserem bestehenden, breiten Produktportfolio kombinieren, um unseren Kunden noch umfassendere und führende Lösungen für softwaredefinierte Fahrzeuge anzubieten. Die Transaktion stärkt unsere Strategie des profitablen Wachstums in der Zukunft und eröffnet neue Chancen im Bereich der physischen Künstlichen Intelligenz wie humanoide Roboter."
Die Aktie von Infineon habe in den vergangenen Tagen zu den schwächsten Werten im DAX gehört. Im Wochenvergleich hätten sich nur Sartorius, Deutsche Bank und MTU Aero Engines noch schlechter entwickelt. Zuletzt habe sich das Papier knapp über der 23-Euro-Marke aber stabilisieren können. Die Aktie sei reif für eine Gegenbewegung.
Bleibt eine Eskalation im Zollstreit aus, könnten bald wieder fundamentale Aspekte in den Vordergrund rücken - und hier kann Infineon durchaus punkten, so Marion Schlegel von "Der Aktionär" zur Infineon-Aktie. (Analyse vom 08.04.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.04.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 46,16 € | 46,005 € | 0,155 € | +0,34% | 17.04./09:09 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006231004 | 623100 | 48,23 € | 25,97 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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46,03 € | +0,25% | 09:20 |
| Hamburg | 46,00 € | +3,67% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 45,65 € | +2,39% | 16.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 53,65 $ | +2,19% | 16.04.26 |
| Hannover | 45,92 € | +1,49% | 08:16 |
| Stuttgart | 46,23 € | +0,86% | 09:05 |
| Frankfurt | 46,14 € | +0,68% | 09:03 |
| Xetra | 46,135 € | +0,28% | 09:08 |
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