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Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die Walt Disney-Aktie mit "Marketperformer".
Steigende Besucherzahlen in den Disney-Vergnügungsparks und eine positive Entwicklung des TV-Sportkanals ESPN hätten Walt Disney im zweiten Geschäftsquartal eine kräftige Gewinnsteigerung beschert. Das Nettoergebnis sei binnen Jahresfrist um 71% auf 537 Mio. US-Dollar oder 0,26 US-Dollar je Aktie geklettert und habe damit deutlich über den bei 0,21 US-Dollar liegenden Markterwartungen gelegen. Die Umsätze hätten auf Konzernebene um 11% auf 7,19 Mrd. US-Dollar zugelegt, wobei alle Sparten einen Beitrag hätten leisten können. Den prozentual größten Zuwachs habe die Sparte Studio Entertainment (+16% auf 2,16 Mrd. US-Dollar) verzeichnet. Auf der Ergebnisseite hätten hier jedoch infolge wenig erfolgreicher Kinostarts kräftige Einbußen hingenommen werden müssen (operativ -26% auf 153 Mio. US-Dollar).
Die Themenparks hätten von der wieder aufkeimenden Reiselust der amerikanischen Privathaushalte profitiert und bei um 12% auf 1,67 Mrd. US-Dollar gestiegenen Umsätzen ein operatives Ergebnisplus von 21% auf 188 Mio. US-Dollar erzielt. So seien die Besucherzahlen im Walt Disney World Resort in Orlando um 21% und in Kalifornien um 8% gestiegen. Den wesentlichen Ergebnisbeitrag auf operativer Ebene habe jedoch die Kabel-Sparte Media Networks geleistet, die getragen von dem Kabel-Sender ESPN bei anziehenden Erlösen (+7% auf 2,85 Mrd. US-Dollar) einen Ergebnissprung um 76% auf 704 Mio. US-Dollar verbucht habe. Der kleinste Konzernbereich Consumer Products habe den Umsatz um 2% auf 512 Mio. US-Dollar gesteigert, das operative Ergebnis sei hier um 42% auf 75 Mio. US-Dollar gestiegen. Im Konzern ergebe sich ein operatives Ergebnis von 1,12 Mrd. US-Dollar.
Vor dem Hintergrund der guten Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal habe der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Nunmehr werde ein Plus beim Ergebnis je Aktie (EPS) von 50% oder mehr auf einer Vorjahresbasis von 0,65 US-Dollar in Aussicht gestellt. Bis zuletzt habe die Prognose bei einem Plus von 40% gelegen. Auf längere Sicht werde bis zum Jahre 2007 im Durchschnitt eine zweistellige jährliche Wachstumsrate beim EPS erwartet.
Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast habe sein im Februar veröffentlichtes Übernahmeangebot für Disney zurückgezogen, nachdem sich das Disney-Management mit dem Hinweis auf einen nicht angemessenen Preis kategorisch geweigert habe, über die feindliche Offerte im Volumen von rund 66 Mrd. US-Dollar zu verhandeln. Disney habe die Trennung der Ämter von Konzernchef (CEO) und Vorsitzendem (Chairman) beschlossen. Michael Eisner, der bislang in Personalunion beide Posten bekleidet habe, werde CEO bleiben. Zum Chairman sei der frühere US-Senator George Mitchell bestimmt worden. Im Vorfeld dieser Maßnahme hätten die Aktionäre des Disney-Konzerns Eisner auf ihrer turnusgemäßen Hauptversammlung zu einem großen Teil (43%) die Unterstützung verweigert und damit Rufe nach seinem Rücktritt ausgelöst. Das Disney-Board habe Eisner dagegen sein völliges Vertrauen in die geschäftliche, finanzielle und kreative Ausrichtung ausgesprochen.
Disney hat von der Jim Henson Company die Rechte an den "Muppets" und am "Bär im großen blauen Haus" erworben. Über den Kaufpreis seien keine Angaben gemacht worden. Der Vertrag sehe vor, dass Henson im Auftrag von Disney neue Programme mit den Muppet-Figuren und dem Bären entwickeln solle. Das Trickfilmstudio Pixar habe die Verhandlungen über eine Verlängerung der Kooperation mit Disney abgebrochen. Dies sei umso schmerzhafter für Disney, da mit den computeranimierten Filmen von Pixar ("Findet Nemo", "Monster AG" und "Toy Story") Milliardenumsätze und hohe Gewinne verzeichnet worden seien und dadurch hauseigene Misserfolge hätten kaschiert werden können.
Nachdem Comcast seine Offerte zurückgezogen habe, seien die Übernahmegerüchte um Disney verstummt. Somit liege das Hauptaugenmerk nunmehr wieder auf der fundamentalen Entwicklung des Konzerns. Diese sei im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres unerwartet positiv ausgefallen. Sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Ertragsseite hätten deutliche Zuwächse verbucht werden können. Insbesondere die positive Entwicklung bei den Freizeitparks stimme zuversichtlich, deren Nachhaltigkeit bleibe jedoch abzuwarten. Probleme bereite die Filmsparte, die mit einigen Misserfolgen zu kämpfen gehabt habe. Zudem müsse Disney sich zukünftig der Konkurrenz des bisherigen Partners Pixar stellen.
Die Empfehlung der Analysten der Stadtsparkasse Köln für die Walt Disney-Aktie lautet unverändert "Marketperformer".
Steigende Besucherzahlen in den Disney-Vergnügungsparks und eine positive Entwicklung des TV-Sportkanals ESPN hätten Walt Disney im zweiten Geschäftsquartal eine kräftige Gewinnsteigerung beschert. Das Nettoergebnis sei binnen Jahresfrist um 71% auf 537 Mio. US-Dollar oder 0,26 US-Dollar je Aktie geklettert und habe damit deutlich über den bei 0,21 US-Dollar liegenden Markterwartungen gelegen. Die Umsätze hätten auf Konzernebene um 11% auf 7,19 Mrd. US-Dollar zugelegt, wobei alle Sparten einen Beitrag hätten leisten können. Den prozentual größten Zuwachs habe die Sparte Studio Entertainment (+16% auf 2,16 Mrd. US-Dollar) verzeichnet. Auf der Ergebnisseite hätten hier jedoch infolge wenig erfolgreicher Kinostarts kräftige Einbußen hingenommen werden müssen (operativ -26% auf 153 Mio. US-Dollar).
Die Themenparks hätten von der wieder aufkeimenden Reiselust der amerikanischen Privathaushalte profitiert und bei um 12% auf 1,67 Mrd. US-Dollar gestiegenen Umsätzen ein operatives Ergebnisplus von 21% auf 188 Mio. US-Dollar erzielt. So seien die Besucherzahlen im Walt Disney World Resort in Orlando um 21% und in Kalifornien um 8% gestiegen. Den wesentlichen Ergebnisbeitrag auf operativer Ebene habe jedoch die Kabel-Sparte Media Networks geleistet, die getragen von dem Kabel-Sender ESPN bei anziehenden Erlösen (+7% auf 2,85 Mrd. US-Dollar) einen Ergebnissprung um 76% auf 704 Mio. US-Dollar verbucht habe. Der kleinste Konzernbereich Consumer Products habe den Umsatz um 2% auf 512 Mio. US-Dollar gesteigert, das operative Ergebnis sei hier um 42% auf 75 Mio. US-Dollar gestiegen. Im Konzern ergebe sich ein operatives Ergebnis von 1,12 Mrd. US-Dollar.
Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast habe sein im Februar veröffentlichtes Übernahmeangebot für Disney zurückgezogen, nachdem sich das Disney-Management mit dem Hinweis auf einen nicht angemessenen Preis kategorisch geweigert habe, über die feindliche Offerte im Volumen von rund 66 Mrd. US-Dollar zu verhandeln. Disney habe die Trennung der Ämter von Konzernchef (CEO) und Vorsitzendem (Chairman) beschlossen. Michael Eisner, der bislang in Personalunion beide Posten bekleidet habe, werde CEO bleiben. Zum Chairman sei der frühere US-Senator George Mitchell bestimmt worden. Im Vorfeld dieser Maßnahme hätten die Aktionäre des Disney-Konzerns Eisner auf ihrer turnusgemäßen Hauptversammlung zu einem großen Teil (43%) die Unterstützung verweigert und damit Rufe nach seinem Rücktritt ausgelöst. Das Disney-Board habe Eisner dagegen sein völliges Vertrauen in die geschäftliche, finanzielle und kreative Ausrichtung ausgesprochen.
Disney hat von der Jim Henson Company die Rechte an den "Muppets" und am "Bär im großen blauen Haus" erworben. Über den Kaufpreis seien keine Angaben gemacht worden. Der Vertrag sehe vor, dass Henson im Auftrag von Disney neue Programme mit den Muppet-Figuren und dem Bären entwickeln solle. Das Trickfilmstudio Pixar habe die Verhandlungen über eine Verlängerung der Kooperation mit Disney abgebrochen. Dies sei umso schmerzhafter für Disney, da mit den computeranimierten Filmen von Pixar ("Findet Nemo", "Monster AG" und "Toy Story") Milliardenumsätze und hohe Gewinne verzeichnet worden seien und dadurch hauseigene Misserfolge hätten kaschiert werden können.
Nachdem Comcast seine Offerte zurückgezogen habe, seien die Übernahmegerüchte um Disney verstummt. Somit liege das Hauptaugenmerk nunmehr wieder auf der fundamentalen Entwicklung des Konzerns. Diese sei im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres unerwartet positiv ausgefallen. Sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Ertragsseite hätten deutliche Zuwächse verbucht werden können. Insbesondere die positive Entwicklung bei den Freizeitparks stimme zuversichtlich, deren Nachhaltigkeit bleibe jedoch abzuwarten. Probleme bereite die Filmsparte, die mit einigen Misserfolgen zu kämpfen gehabt habe. Zudem müsse Disney sich zukünftig der Konkurrenz des bisherigen Partners Pixar stellen.
Die Empfehlung der Analysten der Stadtsparkasse Köln für die Walt Disney-Aktie lautet unverändert "Marketperformer".
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 106,29 $ | 103,90 $ | 2,39 $ | +2,30% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US2546871060 | 855686 | 124,67 $ | 82,98 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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89,76 € | +1,77% | 17.04.26 |
| NYSE | 106,29 $ | +2,30% | 17.04.26 |
| Nasdaq | 106,29 $ | +2,29% | 17.04.26 |
| Xetra | 89,67 € | +2,09% | 17.04.26 |
| Hamburg | 89,65 € | +2,05% | 17.04.26 |
| Hannover | 89,64 € | +2,04% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 89,72 € | +2,00% | 17.04.26 |
| AMEX | 106,26 $ | +1,95% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 90,15 € | +1,80% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 89,29 € | +1,35% | 17.04.26 |
| München | 88,13 € | +1,07% | 17.04.26 |
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