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Die Aktie der Rhein Biotech N.V. (WKN 919544) wird sich nach Einschätzung von Analysten der Stadtsparkasse Köln marktkonform entwickeln.
Rhein Biotech sei ein vollintegrierter Impfstoffhersteller mit einer marktführenden Position im Bereich Hepatitis B-Impfstoff. Der Tätigkeitsfokus liege auf der Herstellung von Massenimpfstoffen für die schnell wachsenden Emerging Markets. Verschiedene Produkte werden bereits erfolgreich im Markt vertrieben.
Das Unternehmen verfüge über eine starke Technologieplattform, mit der sich kostengünstig Proteine (Eiweiße) herstellen lassen. Die Technologie habe sich im Markt bereits zur Produktion von verschiedenen Impfstoffen für den Massen-Markt durchgesetzt. Die Produktentwicklung habe Rhein Biotech teilweise an Kooperationspartner ausgegliedert, während die Prozessentwicklung im Unternehmen verbleibe.
Zielmärkte des Unternehmens seien oftmals Entwicklungsländer. Um in diesen Märkten bestehen zu können, seien Kontakte zu Hilfsorganisationen von großer Bedeutung. Durch die Akquisition der koreanischen Green Cross Vaccine verfüge Rhein Biotech nun über Vertriebsstrukturen in den Entwicklungsländern sowie über Kontakte zur WHO und zur UNICEF, die Massenimpfungen vornehmen. In den Industriestaaten erfolge der Vertrieb vorwiegend über Partner. Die differenzierten Vertriebswege seien strategisch sinnvoll.
Derzeit befinden sich 13 Produkte am Markt. Dies seien u.a. Impfstoffe gegen Hepatitis B, Windpocken, Gürtelrose, Röteln sowie japanische Enzephalitis, wobei die Nebenmärkte das Ziel des Unternehmens seien. Das Unternehmen gehe davon aus, dass die Umsätze im Bereich Hepatitis B stagnieren werden. Die Produktpipeline sei mit weiteren interessanten Kandidaten gefüllt, die in den Jahren 2004 bis 2007 auf den Markt kommen sollen und Umsatzpotenziale zwischen 100 Mio. USD und 2,5 Mrd. USD aufweisen.
Die für das zweite Quartal 2002 vorgelegten Zahlen seien schwach gewesen. Inklusive einem außerordentlichen Ertrag von 1,1 Mio. Euro habe der Konzern-Überschuss bei 0,3 Mio. Euro gelegen, während im Vorjahrsquartal noch 1,6 Mio. Euro erzielt worden seien. Gedrückt worden sei der Gewinn hauptsächlich durch den schwächeren USD. Weiterhin habe man Forderungen neu bewerten müssen, was zu einem Werteverlust von fast 1,7 Mio. Euro geführt habe. Der Umsatz sei um 7,4% auf 22,2 Mio. Euro geklettert. Die liquiden Mittel haben per Ende Juni 2002 43,6 nach 22,9 Mio. Euro zum Ende des ersten Quartals betragen. Die Zunahme sei hauptsächlich auf die Emission einer Unternehmensanleihe zurückzuführen.
Die Schweizer Berna Biotech wolle Rhein Biotech übernehmen und halte nach Ablauf des offiziellen Angebots rund 92,2% der Anteile an Rhein Biotech. Berna Biotech plane ein Delisting von Rhein Biotech, eine Entscheidung könnte noch Ende August/Anfang September fallen. Das "neue" Unternehmen Berna Biotech werde nur in der Schweiz notiert sein. Die Integration von Rhein Biotech solle Ende des laufenden Jahres abgeschlossen sein.
Die Übernahme erscheine für beide Seiten strategisch sinnvoll zu sein. Die Entscheidung, ob Rhein Biotech weiterhin im Nemax50 gelistet sein werde, solle in den kommenden Monaten fallen. Im Falle eines Delistings werden die Stadtsparkasse Köln keine Einschätzung mehr abgeben. Die Quartalszahlen seien schwach gewesen, haben allerdings den im Juli 2002 reduzierten Prognosen entsprochen. Der Free Float sei mit 7,8% sehr gering und es bestehe die Möglichkeit, dass der Aktienhandel mit Rhein Biotech Aktien illiquide werde.
Die Aktien von Rhein Biotech sind für das Researchteam der Stadtsparkasse Köln ein Marketperformer.
Rhein Biotech sei ein vollintegrierter Impfstoffhersteller mit einer marktführenden Position im Bereich Hepatitis B-Impfstoff. Der Tätigkeitsfokus liege auf der Herstellung von Massenimpfstoffen für die schnell wachsenden Emerging Markets. Verschiedene Produkte werden bereits erfolgreich im Markt vertrieben.
Das Unternehmen verfüge über eine starke Technologieplattform, mit der sich kostengünstig Proteine (Eiweiße) herstellen lassen. Die Technologie habe sich im Markt bereits zur Produktion von verschiedenen Impfstoffen für den Massen-Markt durchgesetzt. Die Produktentwicklung habe Rhein Biotech teilweise an Kooperationspartner ausgegliedert, während die Prozessentwicklung im Unternehmen verbleibe.
Zielmärkte des Unternehmens seien oftmals Entwicklungsländer. Um in diesen Märkten bestehen zu können, seien Kontakte zu Hilfsorganisationen von großer Bedeutung. Durch die Akquisition der koreanischen Green Cross Vaccine verfüge Rhein Biotech nun über Vertriebsstrukturen in den Entwicklungsländern sowie über Kontakte zur WHO und zur UNICEF, die Massenimpfungen vornehmen. In den Industriestaaten erfolge der Vertrieb vorwiegend über Partner. Die differenzierten Vertriebswege seien strategisch sinnvoll.
Die für das zweite Quartal 2002 vorgelegten Zahlen seien schwach gewesen. Inklusive einem außerordentlichen Ertrag von 1,1 Mio. Euro habe der Konzern-Überschuss bei 0,3 Mio. Euro gelegen, während im Vorjahrsquartal noch 1,6 Mio. Euro erzielt worden seien. Gedrückt worden sei der Gewinn hauptsächlich durch den schwächeren USD. Weiterhin habe man Forderungen neu bewerten müssen, was zu einem Werteverlust von fast 1,7 Mio. Euro geführt habe. Der Umsatz sei um 7,4% auf 22,2 Mio. Euro geklettert. Die liquiden Mittel haben per Ende Juni 2002 43,6 nach 22,9 Mio. Euro zum Ende des ersten Quartals betragen. Die Zunahme sei hauptsächlich auf die Emission einer Unternehmensanleihe zurückzuführen.
Die Schweizer Berna Biotech wolle Rhein Biotech übernehmen und halte nach Ablauf des offiziellen Angebots rund 92,2% der Anteile an Rhein Biotech. Berna Biotech plane ein Delisting von Rhein Biotech, eine Entscheidung könnte noch Ende August/Anfang September fallen. Das "neue" Unternehmen Berna Biotech werde nur in der Schweiz notiert sein. Die Integration von Rhein Biotech solle Ende des laufenden Jahres abgeschlossen sein.
Die Übernahme erscheine für beide Seiten strategisch sinnvoll zu sein. Die Entscheidung, ob Rhein Biotech weiterhin im Nemax50 gelistet sein werde, solle in den kommenden Monaten fallen. Im Falle eines Delistings werden die Stadtsparkasse Köln keine Einschätzung mehr abgeben. Die Quartalszahlen seien schwach gewesen, haben allerdings den im Juli 2002 reduzierten Prognosen entsprochen. Der Free Float sei mit 7,8% sehr gering und es bestehe die Möglichkeit, dass der Aktienhandel mit Rhein Biotech Aktien illiquide werde.
Die Aktien von Rhein Biotech sind für das Researchteam der Stadtsparkasse Köln ein Marketperformer.
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