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Bei Kursschwäche Aktien der Rhein Biotech N.V. (WKN 919544) ordern, so lautet die Empfehlung vom Researchteam der Norddeutschen Landesbank.
Der für 2001 gemeldete Umsatzanstieg um 36% habe den Analystenschätzungen entsprochen, während der Rückgang des EBIT um 30% auf 7,5 Mio. Euro und des Nettogewinns um 5% stärker als erwartet ausgefallen sei. Höhere Abschreibungen als Folge der gestiegenen Investitionen, einmalige Abschreibungen auf Vorräte im vierten Quartal und ein erhöhter Margendruck bei Nicht-Hepatitis-B-Produkten seien für die enttäuschende Ertragsentwicklung verantwortlich gemacht worden. Zudem seien im Nettogewinn des Vorjahres 3,7 Mio. Euro aus einem Beteiligungsverkauf enthalten gewesen. Zum 31.12.01 haben sich die liquiden Mittel auf 24,2 Mio. Euro belaufen. Die EK-Quote habe 78,8% der Bilanzsumme erreicht.
Für das Jahr 2002 erwarte der Vorstand eine Umsatzsteigerung um 15-20% sowie einen Nettogewinn von etwa 7 Mio. Euro. In den Jahren 2003 und 2004 solle das Umsatzwachstum beibehalten und der Gewinn um circa 5 Mio. Euro jährlich verbessert werden. Ein Marktpotenzial von mehr als 0,5 Mrd. Euro werde dem Zwei-Dosen-Hepatitis-B-Impfstoff eingeräumt, der Ende 2002 auf den Markt kommen werde.
Bis zum Jahr 2005 werde eine Umsatzausweitung auf rund 200 Mio. Euro und ein Nettogewinn von über 30 Mio. Euro angestrebt. Die Zielmarken für das Jahr 2008 liegen bei 400 Mio. Euro Umsatz und mehr als 65 Mio. Euro Nettogewinn. Wachstumsimpulse verspreche sich das Unternehmen einerseits aus der eigenen Impfstoff-Pipeline, insbesondere aus der für 2005 geplanten Einführung eines Kombinationsimpfstoffs, der gleichzeitig gegen fünf verschiedene Krankheiten schütze und ein Marktpotenzial von über 1 Mrd. Euro aufweise. Daneben sei auch das Eingehen von Partnerschaften mit dem Ziel, die Technologiebasis zu verbreitern, das Produktportfolio zu erweitern und eine bessere geographische Abdeckung zu erreichen, Teil der Expansionsstrategie.
Die Analysten der Norddeutschen Landesbank erwarten für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 97,5 Millionen Euro sowie einen Gewinn von 7 Millionen Euro. Nächstes Jahr soll der Umsatz bei 115 Millionen Euro und der Gewinn bei 12 Millionen Euro liegen.
Die enttäuschenden Zahlen für 2001 und die verhaltenen Gewinnaussichten für 2002 haben für deutlich nachgebende Kurse gesorgt. Dennoch halte das Researchteam die Strategie des Unternehmens, sich auf den lukrativen und stark wachsenden Impfstoffmarkt zu konzentrieren, für erfolgversprechend. Rhein Biotech zähle zu den wenigen bereits profitabel arbeitenden Biotechnologieunternehmen und verfüge über eine solide Bilanz. Die Marktstellung sei ebenfalls sehr gut.
Das Researchteam der Norddeutschen Landesbank geht davon aus, dass sich nach einem traditionell eher schwachen ersten Quartal 2002 die Blicke der Anleger wieder mehr auf die ausgezeichneten langfristigen Perspektiven richten werden und bleibt bei seiner Empfehlung, die Rhein Biotech-Aktie zu akkumulieren.
Der für 2001 gemeldete Umsatzanstieg um 36% habe den Analystenschätzungen entsprochen, während der Rückgang des EBIT um 30% auf 7,5 Mio. Euro und des Nettogewinns um 5% stärker als erwartet ausgefallen sei. Höhere Abschreibungen als Folge der gestiegenen Investitionen, einmalige Abschreibungen auf Vorräte im vierten Quartal und ein erhöhter Margendruck bei Nicht-Hepatitis-B-Produkten seien für die enttäuschende Ertragsentwicklung verantwortlich gemacht worden. Zudem seien im Nettogewinn des Vorjahres 3,7 Mio. Euro aus einem Beteiligungsverkauf enthalten gewesen. Zum 31.12.01 haben sich die liquiden Mittel auf 24,2 Mio. Euro belaufen. Die EK-Quote habe 78,8% der Bilanzsumme erreicht.
Für das Jahr 2002 erwarte der Vorstand eine Umsatzsteigerung um 15-20% sowie einen Nettogewinn von etwa 7 Mio. Euro. In den Jahren 2003 und 2004 solle das Umsatzwachstum beibehalten und der Gewinn um circa 5 Mio. Euro jährlich verbessert werden. Ein Marktpotenzial von mehr als 0,5 Mrd. Euro werde dem Zwei-Dosen-Hepatitis-B-Impfstoff eingeräumt, der Ende 2002 auf den Markt kommen werde.
Die Analysten der Norddeutschen Landesbank erwarten für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 97,5 Millionen Euro sowie einen Gewinn von 7 Millionen Euro. Nächstes Jahr soll der Umsatz bei 115 Millionen Euro und der Gewinn bei 12 Millionen Euro liegen.
Die enttäuschenden Zahlen für 2001 und die verhaltenen Gewinnaussichten für 2002 haben für deutlich nachgebende Kurse gesorgt. Dennoch halte das Researchteam die Strategie des Unternehmens, sich auf den lukrativen und stark wachsenden Impfstoffmarkt zu konzentrieren, für erfolgversprechend. Rhein Biotech zähle zu den wenigen bereits profitabel arbeitenden Biotechnologieunternehmen und verfüge über eine solide Bilanz. Die Marktstellung sei ebenfalls sehr gut.
Das Researchteam der Norddeutschen Landesbank geht davon aus, dass sich nach einem traditionell eher schwachen ersten Quartal 2002 die Blicke der Anleger wieder mehr auf die ausgezeichneten langfristigen Perspektiven richten werden und bleibt bei seiner Empfehlung, die Rhein Biotech-Aktie zu akkumulieren.
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