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Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktien von Rhein Biotech (WKN 919544) als Outperformer ein.
Das Unternehmen verfüge über eine starke Technologieplattform, mit der sich kostengünstig Proteine (Eiweiße) herstellen ließen. Die Technologie habe sich im Markt bereits zur Produktion von verschiedenen Impfstoffen für den Massenmarkt durchgesetzt. Die Produktentwicklung habe Rhein Biotech teilweise an Kooperationspartner ausgegliedert, während die Prozessentwicklung im Unternehmen verbleibe.
Zielmärkte des Unternehmens seien oftmals Entwicklungsländer. Um in diesen Märkten bestehen zu können, seien Kontakte zu Hilfsorganisationen von großer Bedeutung. Durch die Akquisition der koreanischen Green Cross Vaccine verfüge Rhein Biotech nun über Vertriebsstrukturen in den Entwicklungsländern sowie über Kontakte zur WHO und zur UNICEF, die Massenimpfungen vornehmen würden. In den Industriestaaten erfolge der Vertrieb vorwiegend über Partner. Die differenzierten Vertriebswege seien strategisch sinnvoll.
Derzeit befänden sich drei Produkte am Markt. Dies sei ein Hepatitis B-Impfstoff, wobei Nebenmärkte das Ziel des Unternehmens seien. Ein Impfstoff gegen Windpocken und Gürtelrose sowie gegen japanische Enzephalitis würden im Weltmarkt vertrieben. Alle drei Produkte hätten nach Unternehmensangaben ein Marktpotenzial von jeweils ca. 500 Mio. USD p.a. Der Umatz für die bei den letztgenannten Krankheiten solle 30% p.a. wachsen. Die Umsätze im Bereich Hepatitis B würden stagnieren. Die Produktpipeline sei mit weiteren attraktiven Kandidaten gefüllt, die in den Jahren 2004 bis 2007 auf den Markt kommen sollten und Umsatzpotenziale zwischen 100 Mio. USD und 2.500 Mio. USD aufweisen würden.
Die Zahlen für das erste Quartal 2002 blieben leicht hinter den Erwartungen zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich auf 1,1 Mio. Euro halbiert. Bedingt durch einen außerordentlichen Ertrag sei der Nettogewinn um 28,6% auf 2,7 Mio. Euro gestiegen. Der Umsatz sei um 2,3% auf 17,8 Mio. Euro gestiegen. Für das Gesamtjahr sei ein Umsatzwachstum von 15 bis 20% sowie ein stabiler Jahresüberschuss prognostiziert worden. Der Einbruch beim EBIT sei mit der Fokussierung auf das Impfstoffgeschäft und dem damit einhergehenden Wegfall des margenstarken Technologielizenz-Geschäfts begründet worden.
Die Schweizer Berna Biotech wolle Rhein Biotech für 68,50 Euro je Aktie übernehmen, davon sollten 33,75 Euro in bar und der Rest in Berna-Aktien entrichtet werden. Dies entspreche einem Aufschlag von über 40% auf den Rhein Biotech-Durchschnittskurs der vergangenen fünf Tage. Die Unternehmen würden sich gut ergänzen, in der F&E könnte die kritische Masse erreicht und die Effizienz optimiert werden. Die Transaktion solle im Juli oder August 2002 vollzogen werden. Das Rhein Biotech-Management unterstütze den Angaben zufolge den Zusammenschluss. Das neue Unternehmen würde am Schweizer Markt gelistet sein.
Durch das Übernahmeangebot der Berna Biotech sei die Notierung von Rhein Biotech sprunghaft von ca. 53 Euro auf ca. 63 Euro angestiegen und nähere sich dem Übernahmepreis von 68,50 Euro je Aktie. Würden die Aktionäre der Übernahme zustimmen, sei das Kurspotenzial vorerst auf 68,50 Euro begrenzt. Sollte die Übernahme, aus welchen Gründen auch immer, scheitern, würde dies den Rhein Biotech-Kurs kurzfristig belasten, langfristig bliebe Rhein Biotech aber fundamental ein interessantes Unternehmen. Aufgrund des derzeit begrenzten Kurspotenzials (+8%), sollten Neuengagements zurückgestellt werden. Bestehende Bestände hingegen sollten gehalten werden, bis weitere Details zum Übernahmeangebot bekannt seien.
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bestätigen ihre Einschätzung Outperformer für die Aktie von Rhein Biotech, weisen aber ausdrücklich auf die genannten Einschränkungen hin.
Das Unternehmen verfüge über eine starke Technologieplattform, mit der sich kostengünstig Proteine (Eiweiße) herstellen ließen. Die Technologie habe sich im Markt bereits zur Produktion von verschiedenen Impfstoffen für den Massenmarkt durchgesetzt. Die Produktentwicklung habe Rhein Biotech teilweise an Kooperationspartner ausgegliedert, während die Prozessentwicklung im Unternehmen verbleibe.
Zielmärkte des Unternehmens seien oftmals Entwicklungsländer. Um in diesen Märkten bestehen zu können, seien Kontakte zu Hilfsorganisationen von großer Bedeutung. Durch die Akquisition der koreanischen Green Cross Vaccine verfüge Rhein Biotech nun über Vertriebsstrukturen in den Entwicklungsländern sowie über Kontakte zur WHO und zur UNICEF, die Massenimpfungen vornehmen würden. In den Industriestaaten erfolge der Vertrieb vorwiegend über Partner. Die differenzierten Vertriebswege seien strategisch sinnvoll.
Die Zahlen für das erste Quartal 2002 blieben leicht hinter den Erwartungen zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich auf 1,1 Mio. Euro halbiert. Bedingt durch einen außerordentlichen Ertrag sei der Nettogewinn um 28,6% auf 2,7 Mio. Euro gestiegen. Der Umsatz sei um 2,3% auf 17,8 Mio. Euro gestiegen. Für das Gesamtjahr sei ein Umsatzwachstum von 15 bis 20% sowie ein stabiler Jahresüberschuss prognostiziert worden. Der Einbruch beim EBIT sei mit der Fokussierung auf das Impfstoffgeschäft und dem damit einhergehenden Wegfall des margenstarken Technologielizenz-Geschäfts begründet worden.
Die Schweizer Berna Biotech wolle Rhein Biotech für 68,50 Euro je Aktie übernehmen, davon sollten 33,75 Euro in bar und der Rest in Berna-Aktien entrichtet werden. Dies entspreche einem Aufschlag von über 40% auf den Rhein Biotech-Durchschnittskurs der vergangenen fünf Tage. Die Unternehmen würden sich gut ergänzen, in der F&E könnte die kritische Masse erreicht und die Effizienz optimiert werden. Die Transaktion solle im Juli oder August 2002 vollzogen werden. Das Rhein Biotech-Management unterstütze den Angaben zufolge den Zusammenschluss. Das neue Unternehmen würde am Schweizer Markt gelistet sein.
Durch das Übernahmeangebot der Berna Biotech sei die Notierung von Rhein Biotech sprunghaft von ca. 53 Euro auf ca. 63 Euro angestiegen und nähere sich dem Übernahmepreis von 68,50 Euro je Aktie. Würden die Aktionäre der Übernahme zustimmen, sei das Kurspotenzial vorerst auf 68,50 Euro begrenzt. Sollte die Übernahme, aus welchen Gründen auch immer, scheitern, würde dies den Rhein Biotech-Kurs kurzfristig belasten, langfristig bliebe Rhein Biotech aber fundamental ein interessantes Unternehmen. Aufgrund des derzeit begrenzten Kurspotenzials (+8%), sollten Neuengagements zurückgestellt werden. Bestehende Bestände hingegen sollten gehalten werden, bis weitere Details zum Übernahmeangebot bekannt seien.
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bestätigen ihre Einschätzung Outperformer für die Aktie von Rhein Biotech, weisen aber ausdrücklich auf die genannten Einschränkungen hin.
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