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Über Erwarten positiv präsentierten sich die „Nicht-DRAM“-Bereiche von Infineon (WKN 623100), so die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank.
Kostensenkungsmaßnahmen und eine gute Nachfrage hätten zu der positiven Entwicklung mit weiterhin positiven Aussichten geführt. Augenscheinlich sei aber der kräftige Ergebnisrückgang im Geschäftsbereich Speicherprodukte aufgrund der DRAM-Preisschwäche: Das EBIT habe bei 66 (Vq.: 727, Vj.: 132) Mio. € gelegen. Zum Vergleich: Der Konzern insgesamt habe im 1. Q. 00/01 ein EBIT von 446 Mio. € erzielt. Darin seien sogar Erträge aus dem Verkauf einer Beteiligung enthalten. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrage ca. 0,25 € statt 0,45 €.
Damit werde klar, dass trotz der guten Entwicklung in den „Nicht-DRAM“-Bereichen das Geschick an den Speicherprodukten hänge. Im laufenden Quartal würden die Chippreise im Schnitt bei 3 USD liegen, so dass angesichts der Produktionskosten von 4 USD pro Stück ein hoher Verlust zu erwarten sei. Da das Management den Lagerabbau bei Kunden als fortgeschritten ansehe, erwarte es ab dem zweiten (Kalender-) Quartal eine Erholung.
Das sei nach Meinung der Analysten zu optimistisch. Selbst bei einer weichen Konjunkturlandung in den USA sei nach Marktmeinung erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer Erholung zu rechnen. Wie in der Kurzanalyse der Conrad Hinrich Donner Bank vom 29.01. vor Veröffentlichung der Zahlen dargelegt, seien die Ergebnisschätzungen von Infineon deshalb mit hohen Unsicherheiten belastet.
Die starke Abhängigkeit des Konzernergebnisses von der konjunkturellen Entwicklung – insbesondere in den USA – mache ein Investment in die Aktie zu einem Spiel auf eine sich wieder zügig erholende Investitionstätigkeit.
Die Marktteilnehmer würden sich in zwei Lager spalten. Die Strategie des einen Lagers sei - unter Annahme eines Soft-Landings - auf eine DRAM-Preiserholung spätestens im zweiten Kalenderhalbjahr zu setzen und die Titel zu halten. Die Argumentation laute, dass alles Schlechte bereits im Kurs enthalten sei und die Börse jetzt beginne, die sich ab Jahresmitte bessernde Situation einzupreisen.
Die Analysten halten diese Strategie für zu riskant und rechnen auf Sicht der nächsten Monate mit einem erneuten Kursrückgang unter € 40. Deshalb schließen die Experten sich dem zweiten Lager an und empfehlen unter Risikogesichtspunkten, die Infineon Aktie zu verkaufen.
Kostensenkungsmaßnahmen und eine gute Nachfrage hätten zu der positiven Entwicklung mit weiterhin positiven Aussichten geführt. Augenscheinlich sei aber der kräftige Ergebnisrückgang im Geschäftsbereich Speicherprodukte aufgrund der DRAM-Preisschwäche: Das EBIT habe bei 66 (Vq.: 727, Vj.: 132) Mio. € gelegen. Zum Vergleich: Der Konzern insgesamt habe im 1. Q. 00/01 ein EBIT von 446 Mio. € erzielt. Darin seien sogar Erträge aus dem Verkauf einer Beteiligung enthalten. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrage ca. 0,25 € statt 0,45 €.
Damit werde klar, dass trotz der guten Entwicklung in den „Nicht-DRAM“-Bereichen das Geschick an den Speicherprodukten hänge. Im laufenden Quartal würden die Chippreise im Schnitt bei 3 USD liegen, so dass angesichts der Produktionskosten von 4 USD pro Stück ein hoher Verlust zu erwarten sei. Da das Management den Lagerabbau bei Kunden als fortgeschritten ansehe, erwarte es ab dem zweiten (Kalender-) Quartal eine Erholung.
Die starke Abhängigkeit des Konzernergebnisses von der konjunkturellen Entwicklung – insbesondere in den USA – mache ein Investment in die Aktie zu einem Spiel auf eine sich wieder zügig erholende Investitionstätigkeit.
Die Marktteilnehmer würden sich in zwei Lager spalten. Die Strategie des einen Lagers sei - unter Annahme eines Soft-Landings - auf eine DRAM-Preiserholung spätestens im zweiten Kalenderhalbjahr zu setzen und die Titel zu halten. Die Argumentation laute, dass alles Schlechte bereits im Kurs enthalten sei und die Börse jetzt beginne, die sich ab Jahresmitte bessernde Situation einzupreisen.
Die Analysten halten diese Strategie für zu riskant und rechnen auf Sicht der nächsten Monate mit einem erneuten Kursrückgang unter € 40. Deshalb schließen die Experten sich dem zweiten Lager an und empfehlen unter Risikogesichtspunkten, die Infineon Aktie zu verkaufen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 55,15 € | 54,15 € | 1,00 € | +1,85% | 27.04./13:12 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006231004 | 623100 | 55,39 € | 28,23 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
55,19 € | +1,77% | 13:27 |
| Nasdaq OTC Other | 63,50 $ | +2,42% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 55,16 € | +1,94% | 13:11 |
| Stuttgart | 55,18 € | +1,86% | 13:10 |
| Xetra | 55,15 € | +1,85% | 13:12 |
| München | 55,01 € | +1,34% | 12:29 |
| Düsseldorf | 55,00 € | +1,27% | 09:03 |
| Hamburg | 54,94 € | +1,22% | 12:58 |
| Hannover | 54,50 € | +0,28% | 09:28 |
= Realtime
|
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