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Die Analysten der Wirtschaftswoche halten die Infineon-Aktie (WKN 623100) für interessant.
Nicht jeder Anleger könne mit Infineon Technologies bisher etwas anfangen. Die früher schlicht als „Halbleiter“ bezeichnete Siemens-Sparte firmiere erst seit dem 1. April des vergangenen Jahres unter diesem Namen.
Die Rahmendaten für den Börsengang stimmten. Verglichen mit dem Vorjahr sei der Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 1999/2000 um 81 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro gestiegen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen sei im gleichen Zeitraum von minus 52 Millionen Euro auf 245 Millionen Euro gestiegen.
Profitiert habe das Unternehmen mit rund 26000 Mitarbeitern von der steigenden Nachfrage nach Autoelektronik sowie vor allem von den immer neuen Rekordabsätzen der Handyhersteller. Auch die Preise bei Speicherchips hätten sich wieder deutlich erholt – das Geschäftsfeld sei für seine Abhängigkeit von Konjunkturschwankungen berüchtigt.
So hätten denn auch die Zahlen nicht immer so gut ausgesehen. 1995 etwa habe Siemens-Chef Heinrich v. Pierer mit Milliardenaufwand in eine neue Fabrik für Speicherchips im britischen Newcastle investiert. Bis zum Start der Fertigung Mitte 1998 seien die Preise jedoch um bis zu 95 Prozent eingebrochen. Peinliche Folge: Nur drei Monate später habe v. Pierer die Schließung des Werkes angekündigt. Im Geschäftsjahr 1997/98 habe die Halbleitersparte einen Rekordverlust von 1,2 Milliarden Mark gemacht. Offenbar wolle der Siemens-Chef sich und seinen Aktionären Risiken dieser Art nicht mehr zumuten.
Infineon-Chef Schumacher setze nun auf die übrige Infineon-Produktpalette, die weniger von Schwankungen abhängen soll als das Geschäft mit Speicherbausteinen.
Schumacher schließe zudem nicht aus, ähnlich wie die Konzernmutter, Infineon-Unternehmensteile an den Frankfurter Neuen Markt oder die US-Technologiebörse Nasdaq zu bringen. Schließlich möchte er durch Steuerung der Investitionen für Forschung und Entwicklung schneller als der Markt wachsen und gleichzeitig für stabile Erträge sorgen.
Das verlange reichlich Kapital: Allein zwei Milliarden Mark müsse der Infineon-Chef demnächst für eine neue Fertigungslinie auftreiben, mit der erstmals Chips auf Siliziumscheiben (Wafer) von 300 Millimeter Durchmesser produziert werden können. Das Projekt werde Schumacher sehr wahrscheinlich mit einem Partner angehen. Standort werde vermutlich Dresden sein, wo er zusammen mit Motorola bereits eine Pilotlinie der neuen Wafergeneration betreibe. Die Milliarden sollten über eine Kapitalerhöhung beschafft werden, die gleichzeitig zu der kommenden Platzierung von 25 bis 30 Prozent der Infineon-Aktien anstehe. Privatanleger würden übrigens einen Rabatt von wahrscheinlich einem Euro erhalten, wenn sie Infineon-Aktien bis zum 1. März bei einer der Konsortialbanken zeichnen.
Der Erwartungsdruck für den Börsengang sei hoch, das Going-Public der Siemens-Tochter Epcos sei ein voller Erfolg gewesen. Der Bauelementehersteller werde seit Montag im Dax notiert und habe seinen Kurs seit der Erstnotiz im Oktober vergangenen Jahres von 32,5 auf zeitweise über 180 Euro gesteigert. Auch Schumacher wolle jetzt mit Vollgas in den Dax. Ihm komme es gerade recht, dass durch die Fusion von Veba und Viag demnächst erneut ein Platz frei werde.
Doch erst einmal müsse die Einführung ein Erfolg werden. Aktuell seien die Chancen für einen Erfolg aufgrund des Börsenbooms der Siemens- und Epcos-Aktien gut. Mittelfristig werde sich Schumacher daran messen lassen müssen, ob er seine guten Zahlen auch über den nächsten Schweinezyklus der Branche hinwegretten könne, so Wirtschaftswoche.
Nicht jeder Anleger könne mit Infineon Technologies bisher etwas anfangen. Die früher schlicht als „Halbleiter“ bezeichnete Siemens-Sparte firmiere erst seit dem 1. April des vergangenen Jahres unter diesem Namen.
Die Rahmendaten für den Börsengang stimmten. Verglichen mit dem Vorjahr sei der Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 1999/2000 um 81 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro gestiegen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen sei im gleichen Zeitraum von minus 52 Millionen Euro auf 245 Millionen Euro gestiegen.
Profitiert habe das Unternehmen mit rund 26000 Mitarbeitern von der steigenden Nachfrage nach Autoelektronik sowie vor allem von den immer neuen Rekordabsätzen der Handyhersteller. Auch die Preise bei Speicherchips hätten sich wieder deutlich erholt – das Geschäftsfeld sei für seine Abhängigkeit von Konjunkturschwankungen berüchtigt.
Infineon-Chef Schumacher setze nun auf die übrige Infineon-Produktpalette, die weniger von Schwankungen abhängen soll als das Geschäft mit Speicherbausteinen.
Schumacher schließe zudem nicht aus, ähnlich wie die Konzernmutter, Infineon-Unternehmensteile an den Frankfurter Neuen Markt oder die US-Technologiebörse Nasdaq zu bringen. Schließlich möchte er durch Steuerung der Investitionen für Forschung und Entwicklung schneller als der Markt wachsen und gleichzeitig für stabile Erträge sorgen.
Das verlange reichlich Kapital: Allein zwei Milliarden Mark müsse der Infineon-Chef demnächst für eine neue Fertigungslinie auftreiben, mit der erstmals Chips auf Siliziumscheiben (Wafer) von 300 Millimeter Durchmesser produziert werden können. Das Projekt werde Schumacher sehr wahrscheinlich mit einem Partner angehen. Standort werde vermutlich Dresden sein, wo er zusammen mit Motorola bereits eine Pilotlinie der neuen Wafergeneration betreibe. Die Milliarden sollten über eine Kapitalerhöhung beschafft werden, die gleichzeitig zu der kommenden Platzierung von 25 bis 30 Prozent der Infineon-Aktien anstehe. Privatanleger würden übrigens einen Rabatt von wahrscheinlich einem Euro erhalten, wenn sie Infineon-Aktien bis zum 1. März bei einer der Konsortialbanken zeichnen.
Der Erwartungsdruck für den Börsengang sei hoch, das Going-Public der Siemens-Tochter Epcos sei ein voller Erfolg gewesen. Der Bauelementehersteller werde seit Montag im Dax notiert und habe seinen Kurs seit der Erstnotiz im Oktober vergangenen Jahres von 32,5 auf zeitweise über 180 Euro gesteigert. Auch Schumacher wolle jetzt mit Vollgas in den Dax. Ihm komme es gerade recht, dass durch die Fusion von Veba und Viag demnächst erneut ein Platz frei werde.
Doch erst einmal müsse die Einführung ein Erfolg werden. Aktuell seien die Chancen für einen Erfolg aufgrund des Börsenbooms der Siemens- und Epcos-Aktien gut. Mittelfristig werde sich Schumacher daran messen lassen müssen, ob er seine guten Zahlen auch über den nächsten Schweinezyklus der Branche hinwegretten könne, so Wirtschaftswoche.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 45,855 € | 45,915 € | -0,06 € | -0,13% | 17.04./08:37 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006231004 | 623100 | 48,22 € | 25,98 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
45,855 € | -0,13% | 08:37 |
| Hamburg | 46,00 € | +3,67% | 16.04.26 |
| Xetra | 46,005 € | +2,88% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 45,65 € | +2,39% | 16.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 53,65 $ | +2,19% | 16.04.26 |
| Hannover | 45,92 € | +1,49% | 08:16 |
| Frankfurt | 45,915 € | +0,19% | 08:10 |
| Stuttgart | 45,89 € | +0,12% | 08:25 |
| München | 45,99 € | +0,08% | 08:15 |
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