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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der DAX 30 (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) setzte in der letzten Woche die Seitwärtsentwicklung fort, berichten die Analysten der Santander Bank im aktuellen "MarketFlash".
Erneut hätten weniger die Unternehmensnachrichten als vielmehr die Entwicklung in Griechenland im Fokus gestanden. Anfang der Woche habe das Treffen der EU-Finanzminister in Luxemburg stattgefunden, gefolgt von dem derzeit noch laufenden Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs. Beide Treffen hätten die Finanzierungsmaßnahmen der Hellenen im Mittelpunkt. Nachdem die Vertrauensabstimmung der griechischen Regierung im Parlament kurzfristig doch noch gewonnen worden sei, rücke nun damit die nächste Runde der Sparmaßnahmen näher.
Auch habe sich das Land wohl mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds auf ein neues fünfjähriges Programm zur Senkung der Ausgaben und Erhöhung der Einnahmen geeinigt. Damit sei ein weiterer Schritt zu zusätzlichen Hilfskrediten getan worden. Jedoch sollte Griechenland auch in den kommenden Monaten kaum aus dem Mittelpunkt rücken - die Liquiditätsprobleme seien zunächst nur aufgeschoben.
Die Konjunkturdaten sowohl aus Europa als auch aus den USA seien per Saldo eher enttäuschend ausgefallen. So hätten die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sowie die Einkaufsmanagerindices unter den Erwartungen gelegen. Lediglich das ifo-Geschäftsklima habe sich als Lichtblick erwiesen. In dem US-Raum hätten darüber hinaus der Immobilienmarkt mit dem Verkauf bestehender Häuser sowie die Neubauverkäufe kaum überzeugen können. Hinzu seien pessimistischere Äußerungen der US-FED bzgl. der Konjunktur gekommen. Diese erhole sich langsamer als erwartet, habe die Notenbank in ihrer Erklärung zum Zinsentscheid geschrieben.
Auch diese Woche stünden nur wenige Unternehmensdaten auf der Agenda. Am Montag finde die Hauptversammlung von MAN (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) statt. Aus dem von den Analysten nicht beobachteten Aktienuniversum werde Nike (ISIN US6541061031 / WKN 866993) am selben Tag die Quartalszahlen veröffentlichen.
Griechenland bleibe auch diese Woche ganz oben auf der Tagesordnung. Am 28.06. finde die Abstimmung im griechischen Parlament über das 78 Mrd. Euro umfassende Spar- und Privatisierungsprogramm statt.
Auf der Konjunkturseite dürfte sich das GfK-Konsumklima (28.06.) auf relativ hohem Niveau behaupten. Dies gelte auch für das Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone für den Monat Juni (29.06.). Bei den deutschen Arbeitslosenzahlen (30.06.), im Vormonat auf unter 3 Mio. gesunken, gehe man von einer Fortsetzung des positiven Trends und von einem weiteren Rückgang auf rund 2,86 Mio. (unbereinigte Quote von 6,8%) aus. Die Inflationsrate in der Eurozone (30.06.) dürfte sich mit 2,7% nicht verändert haben.
In den USA stünden am 27.06. die privaten Einkommen und Ausgaben an. Die nach wie vor schlechte Lage am Immobilienmarkt dürfte der S&P CaseShiller Composite-Index am Dienstag bestätigen. Zum Ende der Handelswoche werde, da zuletzt einige regionale Frühindikatoren unerwartet schlecht ausgefallen seien, der ISM-Einkaufsmanagerindex mit besonderer Spannung erwartet; er sollte sich mit voraussichtlich 52,0 Punkten in der Expansionszone behaupten. (Ausgabe vom 24.06.2011) (27.06.2011/ac/a/m)
Erneut hätten weniger die Unternehmensnachrichten als vielmehr die Entwicklung in Griechenland im Fokus gestanden. Anfang der Woche habe das Treffen der EU-Finanzminister in Luxemburg stattgefunden, gefolgt von dem derzeit noch laufenden Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs. Beide Treffen hätten die Finanzierungsmaßnahmen der Hellenen im Mittelpunkt. Nachdem die Vertrauensabstimmung der griechischen Regierung im Parlament kurzfristig doch noch gewonnen worden sei, rücke nun damit die nächste Runde der Sparmaßnahmen näher.
Auch habe sich das Land wohl mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds auf ein neues fünfjähriges Programm zur Senkung der Ausgaben und Erhöhung der Einnahmen geeinigt. Damit sei ein weiterer Schritt zu zusätzlichen Hilfskrediten getan worden. Jedoch sollte Griechenland auch in den kommenden Monaten kaum aus dem Mittelpunkt rücken - die Liquiditätsprobleme seien zunächst nur aufgeschoben.
Auch diese Woche stünden nur wenige Unternehmensdaten auf der Agenda. Am Montag finde die Hauptversammlung von MAN (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) statt. Aus dem von den Analysten nicht beobachteten Aktienuniversum werde Nike (ISIN US6541061031 / WKN 866993) am selben Tag die Quartalszahlen veröffentlichen.
Griechenland bleibe auch diese Woche ganz oben auf der Tagesordnung. Am 28.06. finde die Abstimmung im griechischen Parlament über das 78 Mrd. Euro umfassende Spar- und Privatisierungsprogramm statt.
Auf der Konjunkturseite dürfte sich das GfK-Konsumklima (28.06.) auf relativ hohem Niveau behaupten. Dies gelte auch für das Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone für den Monat Juni (29.06.). Bei den deutschen Arbeitslosenzahlen (30.06.), im Vormonat auf unter 3 Mio. gesunken, gehe man von einer Fortsetzung des positiven Trends und von einem weiteren Rückgang auf rund 2,86 Mio. (unbereinigte Quote von 6,8%) aus. Die Inflationsrate in der Eurozone (30.06.) dürfte sich mit 2,7% nicht verändert haben.
In den USA stünden am 27.06. die privaten Einkommen und Ausgaben an. Die nach wie vor schlechte Lage am Immobilienmarkt dürfte der S&P CaseShiller Composite-Index am Dienstag bestätigen. Zum Ende der Handelswoche werde, da zuletzt einige regionale Frühindikatoren unerwartet schlecht ausgefallen seien, der ISM-Einkaufsmanagerindex mit besonderer Spannung erwartet; er sollte sich mit voraussichtlich 52,0 Punkten in der Expansionszone behaupten. (Ausgabe vom 24.06.2011) (27.06.2011/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.331,01 - | 24.128,98 - | 202,03 - | +0,84% | 01.01./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.508 - | 21.864 - | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
24.334,47 | +0,35% | 13:03 |
| Xetra | 24.329,04 - | +0,83% | 12:48 |
= Realtime
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