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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Es ist wieder einmal die Politik, die die Musik macht: Während der Sieg Hollandes in Frankreich bereits erwartet worden war, ist das gute Abschneiden der extremen Parteien in Griechenland und die fehlende Unterstützung für die Vertreter des EU-Sparkurses Neue Demokratie und Pasok ein Nackenschlag für die Märkte, so die Deutsche Börse AG.
Die Börsen in Asien hätten bereits mit empfindlichen Verlusten reagiert, der Euro sei auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten gefallen. "Die politische Landschaft in Europa habe sich nach diesem Wochenende entscheidend verändert. Die Zukunft des Euro steht auf dem Spiel", würden die Rentenexperten der Helaba kommentieren. Mit Blick auf die politische Unsicherheit, vor allem durch Griechenland, würden wohl Anlagen in sichere Häfen gefragt bleiben, meine HSBC Trinkaus & Burkhardt.
"Ein neues Rekordhoch beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) oberhalb von 142,13 Punkten sollte entsprechend wenig überraschen." Der Euro-Bund-Future habe bereits in der Vorwoche immer neue Höhen erklommen. Der DAX, der bereits in der vergangenen Woche 3,5 Prozent abgegeben habe, notiere aktuell bei 6.465 Punkten mit 3,5 Prozent tief im Minus.
Ob die Politik auch über den Tag hinaus die Märkte bestimme oder sich abermals der Spruch von den politischen Börsen mit kurzen Beinen bewahrheite, sei allerdings offen. Doch auch unabhängig von den Wahlen seien die Aktienmärkte laut DekaBank hin- und hergerissen zwischen überwiegend positiven Unternehmensnachrichten und schwachen Konjunkturdaten. "Es reift die Einsicht, dass die Eurozone auch im zweiten Quartal in der Rezession bleibt", würden die Analysten in ihrem Monatsausblick Mai bemerken. Angesichts der anhaltend hohen Unsicherheit über die Weltkonjunktur wie über den Fortgang der Euroschuldenkrise würden die Aktienmärkte wohl nervös und schwankungsanfällig bleiben.
Schwarz würden die Analysten aber nicht sehen: "Insgesamt solide Unternehmen mit guten Ertragsaussichten sowie die Suche der Anleger nach einer höheren Rendite versprechen im Trend steigende Aktienmärkte." Die Dreimonatsprognose für den DAX sei zwar auf 6.700 Punkte reduziert worden, auf Sicht von sechs Monaten würden die Experten aber 7.000, auf Sicht von zwölf sogar 7.500 Punkte erwarten.
Aus charttechnischer Sicht würden für Christian Schmidt von der Helaba die negativen Anzeichen überwiegen. "Der DAX war zum wiederholten Mal nicht in der Lage, die Widerstandszone von 6.750 Zählern markant zu überwinden", erkläre der Analyst. Vor dem Hintergrund der überwiegend negativ zu interpretierenden Indikatoren und der fallenden gleitenden Durchschnitte müsse in Kürze mit einem Ausbruch nach unten gerechnet werden. Nächste Kursziele seien Schmidt zufolge 6.528, 6.499, 6.430 und 6.414 Punkte.
Von Konjunkturseite stünden in den kommenden Tagen nur wenige wichtige Veröffentlichungen an. Heute würden die deutschen Auftragseingänge aus der Industrie für März bekannt gegeben, am morgigen Dienstag die deutsche Industrieproduktion. In den USA interessiere vor allem das am Freitag anstehende Verbrauchervertrauen für Mai. Daneben gehe die Berichtssaison weiter, aus der Reihe der DAX-Unternehmen würden unter anderem die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, die Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) und Munich Re (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) ihre Bücher offen legen. (07.05.2012/ac/a/m)
Die Börsen in Asien hätten bereits mit empfindlichen Verlusten reagiert, der Euro sei auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten gefallen. "Die politische Landschaft in Europa habe sich nach diesem Wochenende entscheidend verändert. Die Zukunft des Euro steht auf dem Spiel", würden die Rentenexperten der Helaba kommentieren. Mit Blick auf die politische Unsicherheit, vor allem durch Griechenland, würden wohl Anlagen in sichere Häfen gefragt bleiben, meine HSBC Trinkaus & Burkhardt.
"Ein neues Rekordhoch beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) oberhalb von 142,13 Punkten sollte entsprechend wenig überraschen." Der Euro-Bund-Future habe bereits in der Vorwoche immer neue Höhen erklommen. Der DAX, der bereits in der vergangenen Woche 3,5 Prozent abgegeben habe, notiere aktuell bei 6.465 Punkten mit 3,5 Prozent tief im Minus.
Schwarz würden die Analysten aber nicht sehen: "Insgesamt solide Unternehmen mit guten Ertragsaussichten sowie die Suche der Anleger nach einer höheren Rendite versprechen im Trend steigende Aktienmärkte." Die Dreimonatsprognose für den DAX sei zwar auf 6.700 Punkte reduziert worden, auf Sicht von sechs Monaten würden die Experten aber 7.000, auf Sicht von zwölf sogar 7.500 Punkte erwarten.
Aus charttechnischer Sicht würden für Christian Schmidt von der Helaba die negativen Anzeichen überwiegen. "Der DAX war zum wiederholten Mal nicht in der Lage, die Widerstandszone von 6.750 Zählern markant zu überwinden", erkläre der Analyst. Vor dem Hintergrund der überwiegend negativ zu interpretierenden Indikatoren und der fallenden gleitenden Durchschnitte müsse in Kürze mit einem Ausbruch nach unten gerechnet werden. Nächste Kursziele seien Schmidt zufolge 6.528, 6.499, 6.430 und 6.414 Punkte.
Von Konjunkturseite stünden in den kommenden Tagen nur wenige wichtige Veröffentlichungen an. Heute würden die deutschen Auftragseingänge aus der Industrie für März bekannt gegeben, am morgigen Dienstag die deutsche Industrieproduktion. In den USA interessiere vor allem das am Freitag anstehende Verbrauchervertrauen für Mai. Daneben gehe die Berichtssaison weiter, aus der Reihe der DAX-Unternehmen würden unter anderem die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, die Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) und Munich Re (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) ihre Bücher offen legen. (07.05.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.431,81 | 24.638,1 | -206,291 | -0,84% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.042 | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24.431,81 | -0,84% | 20:27 |
| Xetra | 24.417,8 - | -1,15% | 17:50 |
= Realtime
Aktuell
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