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07.02.11 09:06
Santander Bank

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Positive Signale von der Konjunkturfront und überwiegend gute Unternehmensergebnisse kennzeichneten die zurückliegende Woche, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "MarketFlash".

Die Sorgen hinsichtlich einer Verstärkung der Krise in Ägypten seien zwar groß und auch nicht zu unterschätzen, aber zwischenzeitlich hätten sie von positiven Fundamentalfaktoren überlagert werden können. Hinzu komme, dass auch die Zuversicht an den Märkten wachse, mittelfristig für die europäische Schuldenkrise eine umfassende politische und wirtschaftliche Lösung zu finden.

Positive Wachstumssignale hätten vor allem die in letzter Woche veröffentlichten Frühindikatoren gesendet. Der amerikanische Einkaufsmanagerindex ISM für das Verarbeitende Gewerbe habe im Januar mit 60,8 Punkten (nach 58,5) den höchsten
Stand seit Mai 2004 erreicht und signalisiere eine anhaltende Expansion in der Industrie. Alle Teilkomponenten hätten sich zum Vormonat verbessert. Bemerkenswert stark sei der Anstieg der Auftragseingangskomponente gewesen.

Auch der ISM für den Dienstleistungssektor habe mit einem Anstieg auf über 60 Punkte (60,8 nach 58,5; erwartet: 57,5) überrascht. Positiv hätten sich auch der Auftragseingang, die Produktivität und die Lohnstückkosten entwickelt. Die dem umfassenden Arbeitsmarktbericht (nach Redaktionsschluss) vorlaufenden Indikatoren seien ebenfalls vielversprechend ausgefallen und würden Überraschungspotenzial zulassen.

Auch in Europa seien die Einkaufsmanagerindices, die beiden Markit PMIs, um einiges positiver als erwartet ausgefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe die Leitzinsen unverändert belassen. Von der Vielzahl der Unternehmensberichte sei die Deutsche Bank zu erwähnen. Sie habe trotz der bekannten Belastungen aus der Integration der Deutschen Postbank und von Sal. Oppenheim mit ihrem Zahlenwerk für 2010 überzeugen können. Vor allem die Zukunftsstrategie des Hauses sei positiv aufgenommen worden. Des Weiteren habe die Münchener Rück (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) mit der Ankündigung einer Dividendenerhöhung um 0,50 EUR auf 6,25 EUR überrascht.

Da in der nächsten Woche der Kalender mit Wirtschaftsdaten etwas dünner sei, liege das Hauptaugenmerk vornehmlich auf der aktuellen Berichtssaison. Nach dem überzeugenden Zahlenwerk der Deutschen Bank würden mit Spannung die Jahreszahlen der beiden schweizerischen Wettbewerber erwartet. Bei der UBS komme es nicht nur darauf an, ob sie ähnlich wie die Deutsche Bank im Investmentbanking wieder eine gewisse Stärke vorweisen könne, sondern auch ob sie es tatsächlich geschafft habe, bei den Assets under Management wieder stärker zuzulegen. Hohe Erwartungen lägen im Markt. Die UBS berichte am 08.02. und die Credit Suisse Group am 10.02.

In den USA sei die Veröffentlichung des Frühindikators für den Mittelstand (NFIB) am 08.02. ein weiteres Highlight in der kommenden Woche. Dieser habe zuletzt den beiden ISMs, die die großen Unternehmen vertreten würden, hinterhergehinkt. Am nächsten Freitag werde der Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Handelswoche beenden. In Deutschland seien die beiden wichtigsten Indikatoren der Auftragseingang und die Industrieproduktion. Beide sollten die aktuelle Erholung gut untermauern. (Ausgabe vom 04.02.2011) (07.02.2011/ac/a/m)








 
 
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