RWE steht gleich vor zwei regulatorischen Baustellen – und beide könnten den Ertrag aus dem britischen Stromgeschäft schmälern.
Londons Preisreform trifft erneuerbare Erzeuger
Die britische Regierung arbeitet an einer Entkopplung der Strompreise vom Gaspreis. Das klingt zunächst nach einer technischen Detailfrage, hat aber konkrete Konsequenzen: Im aktuellen Marginalpreissystem setzen gasbefeuerte Kraftwerke oft den Marktpreis – und davon profitieren auch Wind- und Kernkraftbetreiber, die günstiger produzieren. Eine Systemreform würde diesen Vorteil beschneiden.
Analysten von Jefferies sehen RWE als eines der direkt betroffenen Unternehmen, zusammen mit SSE, Centrica und Ørsted. Ihre Schätzung: Ein Rückgang der Großhandelspreise um rund 5 Pfund je Megawattstunde würde den Nettogewinn britischer Erzeuger um 2 bis 3 Prozent belasten.
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Noch eine Belastung: Abschaffung des Carbon Price Support
Parallel dazu plant London, die sogenannte Carbon Price Support-Abgabe ab April 2028 abzuschaffen. Diese Steuer auf fossile Brennstoffe in der Stromerzeugung erhöht derzeit die Marktpreise dort, wo Gas den Preis setzt – und wirkt sich damit indirekt auch auf die Erlöse von Erneuerbaren-Erzeugern aus. Fällt sie weg, sinkt ein weiterer Preistreiber.
Beide Entwicklungen zusammen – Preissystemreform und Ende des Carbon Price Support – zeichnen ein Bild zunehmenden regulatorischen Gegenwinds für RWEs UK-Geschäft. Konkrete Zahlen zu den Auswirkungen auf RWE im Speziellen nannte Jefferies nicht, stufte das Risiko aber als nennenswert ein.
Hinzu kommt die Berliner Debatte über eine mögliche Reaktivierung abgeschalteter Kernkraftwerke. RWE, verantwortlich für den Rückbau des AKW Emsland, hält sich aus der politischen Diskussion heraus und verweist schlicht auf die gesetzliche Rückbaupflicht – ein klares Signal, dass das Unternehmen hier keine operative Kurswende erwartet oder plant.
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| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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55,78 € | -3,69% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 70,20 $ | +2,25% | 15.04.26 |
| Hannover | 57,78 € | -2,30% | 17.04.26 |
| Hamburg | 56,12 € | -2,81% | 17.04.26 |
| München | 56,46 € | -3,62% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 55,88 € | -3,66% | 17.04.26 |
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