Ölpreise über 105 Dollar und geopolitische Spannungen am Persischen Golf sprechen eigentlich für Gold. Am Freitagvormittag zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Steigende Anleiherenditen und ein fester US-Dollar belasten die Minenwerte derzeit stärker als die Krisenstimmung im Nahen Osten.
Renditeanstieg belastet Edelmetalle
Der Philadelphia Gold/Silver Index (XAU) verlor am Freitagvormittag 2,85 Prozent und notierte bei 376,76 Punkten. Haupttreiber dieser Entwicklung ist die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen, die auf 4,34 Prozent kletterte. Dies markiert den fünften Handelstag mit Zuwächsen in Folge und macht zinslose Anlagen wie Gold weniger attraktiv.
Parallel dazu stieg der Preis für Brent-Rohöl auf über 105 US-Dollar pro Barrel. Die Blockade der Straße von Hormus schürt die Sorge vor einer energiegetriebenen Inflation. Diese Entwicklung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Leitzinsen für einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau belassen wird.
Newmont trotzt dem Trend, Barrick schwächelt
Innerhalb des Sektors zeigen sich deutliche Unterschiede. Newmont bewies relative Stärke, nachdem das Unternehmen Quartalszahlen über den Markterwartungen vorgelegt hatte. Starke Portfolio-Realisierungen stützten den Kurs gegen den allgemeinen Markttrend.
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Barrick Gold hingegen blieb hinter dem Gesamtindex zurück. Die Bank CIBC senkte das Kursziel für die Aktie auf 63 US-Dollar, behielt aber ihre Einstufung als "Outperformer" bei. Indes litten Werte wie Agnico Eagle Mines unter einer Umschichtung: Investoren ziehen derzeit Kapital aus sicheren Häfen ab und suchen Chancen in risikoreicheren Anlagen.
Technische Marken und Ausblick
Technisch bleibt die Lage angespannt. Der Index notiert unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 385,40 Punkten, der nun als Widerstand fungiert.
Sollte der Index unter das Tagestief von 369,08 Punkten rutschen, drohen weitere Abgaben. Die nächste Unterstützung läge in diesem Szenario bei rund 355 Punkten. Derweil rückt das strukturelle Defizit am Silbermarkt, das für 2026 auf bis zu 67 Millionen Unzen geschätzt wird, angesichts der makroökonomischen Dominanz in den Hintergrund.
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Im weiteren Tagesverlauf richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad. Zudem könnten die neuen Daten zum Michigan-Konsumklima am Nachmittag für weitere Impulse bei den US-Zinsen und damit auch bei den Minenwerten sorgen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 75,793 $ | 75,432 $ | 0,361 $ | +0,48% | 24.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009653103 | 965310 | 121,62 $ | 31,66 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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75,793 $ | +0,48% | 24.04.26 |
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