Steigende Inflation und zögerliche Notenbanken bremsen den deutschen Leitindex derzeit nicht aus. Der DAX hält sich hartnäckig über der Marke von 24.000 Punkten. Ein Mix aus geopolitischer Entspannung und starken Unternehmenszahlen liefert das nötige Fundament für diese Widerstandskraft.
Am Freitagmittag notierte das Börsenbarometer im Plus bei rund 24.270 Zählern. Haupttreiber dieser Entwicklung ist die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten. US-Präsident Trump stellte eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus in Aussicht. Parallel dazu rutschte der Preis für ein Fass der Ölsorte Brent spürbar unter die wichtige 95-Dollar-Marke.
Tech-Werte dominieren das Geschehen
Neben der Politik rücken die Bilanzen der Unternehmen in den Mittelpunkt. Im Technologiesektor sorgte Aixtron für Aufsehen und verzeichnete einen Kurssprung von gut 20 Prozent. Analysten der Citi verwiesen auf einen starken Auftragseingang im Bereich Optoelektronik, der ein schwaches erstes Quartal überkompensiert. Das Unternehmen hob daraufhin seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an.
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Auch SAP profitierte vom positiven Branchenumfeld und verbuchte ein moderates Plus. Auf der Gegenseite geriet die Deutsche Telekom massiv unter Druck. Das Papier verzeichnete mit einem Abschlag von rund sechs Prozent den größten Tagesverlust im Index.
Inflation bremst Zinsfantasie
Abseits der Unternehmensmeldungen trüben makroökonomische Daten das Bild. Die deutsche Inflationsrate kletterte im März auf 2,7 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit zwei Jahren. Treiber sind vor allem die stark gestiegenen Energiekosten.
Die Europäische Zentralbank reagiert abwartend und belässt den Leitzins vorerst bei 2,0 Prozent. Da die Inflationsprognose für 2026 nach oben korrigiert wurde, meidet der EZB-Rat eine Festlegung auf einen konkreten Zinssenkungspfad. Am Anleihemarkt zog die Rendite zweijähriger Bundesanleihen als Reaktion bereits merklich an.
Charttechnisch hat sich der Index kurzfristig Luft verschafft. Fällt der DAX jedoch nachhaltig unter die Unterstützung bei 22.670 Punkten, ist das aktuelle Aufwärtsszenario hinfällig. Auf der Oberseite liegt die nächste relevante Hürde bei 24.771 Zählern. Solange die Energiepreise nicht spürbar und dauerhaft sinken, bleibt die 24.000er-Marke der zentrale Dreh- und Angelpunkt für die kommende Handelswoche.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.638,81 | 24.097,09 | 541,715 | +2,25% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.042 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24.638,1 | +2,25% | 17.04.26 |
| Xetra | 24.702,24 - | +2,27% | 17.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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