Der Übernahmepoker um die Commerzbank geht in die nächste Runde. UniCredit-Chef Andrea Orcel erhöht den Druck auf die Aktionäre. Er droht mit einem vorläufigen Stopp. Das Frankfurter Institut wehrt sich derweil vehement gegen die Pläne aus Mailand.
Orcel machte seine Position in einem Fernsehinterview deutlich. Das im kommenden Monat geplante Übernahmeangebot über 35 Milliarden Euro hat eine Bedingung. Sichert die Offerte den Italienern keine Kontrolle über die Commerzbank, will UniCredit pausieren. Der Konzern würde sich dann auf interne Themen konzentrieren.
Die Börse reagiert nervös auf die harten Töne. Am Mittwoch verlor die Commerzbank-Aktie gut drei Prozent und schloss bei 34,82 Euro. Auf Jahressicht verbucht das Papier dennoch ein sattes Plus von rund 50 Prozent.
Harte Kritik aus Mailand
Kurz zuvor hatte UniCredit die Schlagzahl bereits erhöht. Das Institut veröffentlichte ein umfassendes Strategiepapier. Darin bezeichnen die Italiener die Commerzbank als überbewertet und strategisch schwach.
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Orcel versucht parallel, politische Bedenken auszuräumen. Ein Zusammenschluss werde weniger als die Hälfte der befürchteten 15.000 Stellen kosten. Kritiker bemängeln indes die fehlende Prämie im Umtauschangebot. Laut Orcel steckt dieser Aufschlag bereits im gestiegenen Aktienkurs.
Commerzbank pocht auf Eigenständigkeit
In Frankfurt prallt die Kritik ab. Vorstandsmitglied Thomas Schaufler verteidigte in einem Interview den Kurs der Bank. Das Institut habe seine Jahresziele übertroffen und den Ausblick für 2026 angehoben. Analysten sehen den fairen Wert der Aktie im Schnitt bei 38 Euro.
Die klare Haltung der Commerzbank: Das Angebot bietet keinen Mehrwert für die Aktionäre. Schaufler warnt vor massiven Risiken bei einer Integration. Rückendeckung erhält das Management aus Berlin. Die Bundesregierung stützt die Strategie der Eigenständigkeit.
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Die Entscheidung rückt näher. UniCredit hält bereits rund 30 Prozent der Anteile. Am 8. Mai präsentiert die Commerzbank ihre Quartalszahlen. An diesem Tag will der Vorstand auch die neue Strategie bis 2030 vorstellen. Diese Finanzziele bilden die Grundlage für die Aktionäre, um das Angebot aus Mailand zu bewerten.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 34,82 € | 35,94 € | -1,12 € | -3,12% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000CBK1001 | CBK100 | 38,40 € | 22,85 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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35,00 € | -2,32% | 22.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 41,95 $ | +2,32% | 21.04.26 |
| Hannover | 36,07 € | -0,69% | 22.04.26 |
| Frankfurt | 34,85 € | -2,11% | 22.04.26 |
| Hamburg | 34,96 € | -2,21% | 22.04.26 |
| Stuttgart | 34,82 € | -2,33% | 22.04.26 |
| Düsseldorf | 34,85 € | -2,71% | 22.04.26 |
| München | 34,89 € | -3,00% | 22.04.26 |
| Xetra | 34,82 € | -3,12% | 22.04.26 |
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