Aon setzt massiv auf den Ausbau der globalen Technologie-Infrastruktur. Der Versicherungsmakler weitet sein Spezialprogramm für Rechenzentren innerhalb weniger Monate zum zweiten Mal deutlich aus. Damit reagiert der Konzern auf den enormen Hunger nach Absicherung für KI- und Cloud-Projekte.
Kapazitätssprung für digitale Infrastruktur
Das „Data Center Lifecycle Insurance Program“ (DCLP) erhält eine Kapazitätsspritze von einer Milliarde US-Dollar. Das Gesamtvolumen klettert damit auf 3,5 Milliarden US-Dollar. Das Programm deckt nun auch bestehende Rechenzentren nach ihrem ersten Betriebsjahr ab, um Risiken bei der schnellen Skalierung von Hyperscale-Infrastrukturen zu minimieren.
Die Absicherung umfasst verschiedene Bereiche: 400 Millionen US-Dollar stehen für Cyber-Risiken sowie technologische Fehler bereit, weitere 200 Millionen US-Dollar entfallen auf die globale Haftpflicht. Laut Joe Peiser, CEO of Risk Capital bei Aon, ist die Resilienz dieser Anlagen entscheidend für moderne Innovationen. Ein Gremium aus Versicherern mit Top-Ratings stützt das erweiterte Volumen.
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Diskrepanz bei Katastrophenschäden
Parallel zur Expansion veröffentlichte Aon Daten zu globalen Naturkatastrophen im ersten Quartal 2026. Die wirtschaftlichen Schäden beliefen sich auf mindestens 37 Milliarden US-Dollar — der niedrigste Wert seit 2015. Die versicherten Schäden lagen mit über 20 Milliarden US-Dollar jedoch sechs Prozent über dem Durchschnitt des 21. Jahrhunderts.
Die USA machten den Großteil dieser versicherten Verluste aus, primär verursacht durch schwere Gewitterstürme. Aons Analyse verdeutlicht, dass die Konzentration versicherter Werte trotz sinkender Gesamtschäden ein kritischer Faktor für das Risikomanagement bleibt.
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 280,00 Euro und liegt damit knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Minus von 4,7 Prozent. Aktionäre profitieren derweil von einer angekündigten Erhöhung der Quartalsdividende um zehn Prozent.
Im Mai legt Aon die offiziellen Finanzzahlen für das erste Quartal vor. Dann wird sich zeigen, wie stark die strategische Ausrichtung auf digitale Infrastruktur das operative Ergebnis bereits stützt. Analysten achten besonders darauf, ob das Neugeschäft im Technologiesektor die Belastungen aus den US-Sturmschäden kompensieren kann.
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