Der deutsche Leitindex steuert auf einen rabenschwarzen Wochenabschluss zu. Mit einem Minus von rund 0,6 Prozent auf knapp 24.000 Punkte droht dem DAX heute der fünfte Verlusttag in Folge — auf Wochensicht summieren sich die Verluste auf annähernd 2,8 Prozent.
Der Hauptdruckpunkt bleibt der Nahostkonflikt. Die Straße von Hormus ist faktisch gesperrt, der Ölpreis der Sorte Brent kletterte auf rund 107 Dollar je Fass — das höchste Niveau seit Anfang April. Steigende Energiekosten schüren erneut Inflationssorgen und bremsen Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen durch die EZB. Besonders die deutschen Erzeugerpreise, die im März um 2,5 Prozent und damit deutlich stärker als erwartet anzogen, unterstreichen diesen Druck.
Ifo-Daten verschärfen das Bild
Das Ifo-Geschäftsklima fiel im April auf 84,4 Punkte — den tiefsten Stand seit Mai 2020. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Rückgang gerechnet. Besonders die Erwartungskomponente brach ein: von 85,9 auf 83,3 Punkte. Handel, Bau und Dienstleistungen meldeten allesamt schlechtere Stimmungswerte. Ifo-Präsident Clemens Fuest fasste es knapp zusammen: Die Hoffnungen auf einen Aufschwung seien vorerst dahin.
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Das risikoaverse Umfeld zeigt sich klar in der Sektordynamik. Zyklische Werte wie MTU Aero Engines, das nach einer Abstufung durch die UBS auf "Sell" rund fünf Prozent verlor, oder E.ON mit einem Minus von fast vier Prozent standen besonders unter Druck. Auch Rheinmetall, Bayer und Volkswagen gaben spürbar nach.
SAP und Siemens Energy stemmen sich gegen den Trend
Zwei Ausnahmen ragen heraus. SAP legte nach überzeugenden Quartalszahlen rund fünf Prozent zu. Der Cloud-Auftragsbestand für die nächsten zwölf Monate übertraf die Erwartungen — eine Erleichterung nach dem jüngsten Kursrücksetzer. Zum Vergleich: SAP ist im bisherigen Jahresverlauf 2026 mit knapp 29 Prozent im Minus, der schwächste DAX-Wert. Heute stützen die Aktien zumindest die 24.000-Punkte-Marke psychologisch.
Siemens Energy setzte seinen Rekordlauf fort und gewann rund 1,3 Prozent. Nach einem starken ersten Geschäftshalbjahr hob der Konzern seinen Jahresausblick an — die anhaltend hohe Nachfrage nach Energietechnik und Netzinfrastruktur macht den Titel zum klaren Outperformer des Jahres 2026 im DAX.
Für den Gesamtmarkt bleibt die Lage angespannt. Solange die Fronten zwischen Washington und Teheran verhärtet bleiben und der Ölpreis auf erhöhtem Niveau verharrt, dürfte der Inflationsdruck nicht nachlassen — und damit auch der Gegenwind für deutsche Aktien nicht.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 24.250,08 | 24.081,57 | 168,512 | +0,70% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 25.509 | 21.724 | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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24.250,08 | +0,60% | 24.04.26 |
| Xetra | 24.128,98 - | -0,11% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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