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DAX: Aixtron zündet den Turbo!




16.04.26 07:15
Börse Global

DAX: Aixtron zündet den Turbo!

Der DAX hat am Dienstag die 24.000-Punkte-Marke zurückerobert — und ein einzelner Nebenwert sorgte dabei für den lautesten Knall. Aixtron schoss nach einer Prognoseanhebung um mehr als 20 Prozent nach oben und zog den Gesamtmarkt mit.


Der Leitindex schloss bei 24.044 Punkten, ein Tagesplus von 1,3 Prozent. Am Mittwoch notierte er vorbörslich kaum verändert bei 24.067 Punkten — knapp über seinem 50-Tage-Durchschnitt von rund 23.993 Punkten, aber noch deutlich unter dem Januarhoch bei 25.421 Punkten.


Aixtron reißt alle mit

Der Anlagenbauer überraschte den Markt mit einer deutlich angehobenen Jahresprognose. Statt der bisherigen Erlöserwartung peilt Aixtron nun 530 bis 590 Millionen Euro an — rund 40 Millionen Euro mehr als zuvor. Die erwartete Ebit-Marge steigt auf 17 bis 20 Prozent. Treiber ist eine unerwartet starke Nachfrage im Bereich Optoelektronik. Das Ergebnis: ein Kurssprung von 20,4 Prozent, der stärkste Tageswert im MDax.


Schaeffler lieferte den zweiten positiven Impuls. Die Aktie des Autozulieferers stieg am Mittwochmorgen um 6,6 Prozent und übersprang die 8-Euro-Marke — ein Niveau zuletzt Anfang März. Laut Jefferies liegt die für das erste Quartal avisierte Profitabilität deutlich über den Erwartungen. Seit dem Kriegsschock-Tief im März hat der Titel nun knapp 29 Prozent aufgeholt.

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Telekom und Nemetschek bremsen

Auf der Gegenseite belastete die Deutsche Telekom den Index spürbar. JPMorgan-Analyst Akhil Dattani warnte vor einem verschärften Preiskampf im US-Mobilfunkmarkt, ausgelöst durch massive Tarifanpassungen bei AT&T. Das trifft den Bonner Konzern empfindlich: T-Mobile US steuert mittlerweile über 60 Prozent zum Konzernumsatz bei. Die Quartalszahlen folgen am 13. Mai — bis dahin dürfte die Sorge vor einer Wachstumsdelle in den USA die Stimmung drücken.


Nemetschek gab nach der angekündigten Übernahme des US-Unternehmens HCSS nach. Jefferies-Analyst Charles Brennan sieht den Kauf zwar strategisch sinnvoll, kritisiert aber Bewertungsrisiken und steigende Komplexität. Die Aktie verlor rund 3,6 Prozent auf 57,45 Euro.


Makro: Öl fällt, EZB wartet

Rückenwind kam vom Ölmarkt: Brent fiel am Dienstag spürbar, was energieintensive Sektoren entlastete. Hinzu kamen Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte im Iran-Krieg. Das makroökonomische Bild bleibt allerdings angespannt — die EZB erwartet für 2026 nur 0,9 Prozent Wachstum bei 2,6 Prozent Inflation. Die Märkte preisen inzwischen eher Zinserhöhungen als Senkungen ein. Die nächste EZB-Sitzung am 30. April wird zeigen, ob die Notenbank diesen Erwartungen nachgibt.

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Technisch gilt die 24.000-Punkte-Zone als neue Unterstützung. Erst ein nachhaltiger Anstieg über 24.500 Punkte würde den Abwärtsdruck der vergangenen Wochen vollständig neutralisieren. Die Berichtssaison — mit ASML, Commerzbank und Porsche in den kommenden Tagen — liefert dafür die nächsten Impulse.


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