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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - VARTA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Sonntag vor einer Woche habe VARTA die Bombe platzen lassen und die Durchführung eines Restrukturierungsvorhabens nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (kurz: StaRUG) angekündigt. Weitere Details gebe es seitdem offiziell keine mehr. StaRUG-Sanierungen würden allgemein als recht komplex gelten. Obwohl den Aktionären ein Totalverlust drohe, werde die Aktie noch immer für mehr als zwei Euro gehandelt.
Über die jüngste Entwicklung bei VARTA habe "Der Aktionär" bereits eingehend berichtet: Der Konzern stecke tief in der Krise. Ein Konsortialkredit in Höhe von 235 Millionen Euro sowie ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 250 Millionen Euro wögen schwer. Die hohen Zinsen gepaart mit der zuletzt deutlich gesunkenen Ertragskraft hätten VARTA in die Knie gezwungen.
Laut Vorstandschef Michael Ostermann seien 100 Millionen Euro frisches Kapital nötig, um die weitere Sanierung und die notwendigen Investitionen zu finanzieren. Zwei Sanierungsvorschläge lägen laut Management auf dem Tisch. Einer von Großaktionär Michael Tojner (Montana Tech) und der Porsche AG, der andere kommt von den Gläubigern. Diese seien dem Vernehmen nach Fonds, die sich in die Bankdarlehen eingekauft hätten und die Liquidität weitestgehend über Fremdkapital würden einsammeln wollen. Welche der beiden Lösungen favorisiert werde, sei offen, so Ostermann.
Ein finales Sanierungsgutachten mit alternativen Finanzierungsmaßnahmen werde derzeit ausgearbeitet, ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren beim Amtsgericht Stuttgart sei bereits angemeldet worden. Den Aktionären drohe damit ein Totalverlust. "Die Aktionäre gehen in dem Fall leer aus, da gibt es keine Alternativszenarien. Es gibt heute kein realistisches Szenario, in dem die Aktionäre noch irgendwas haben", habe Vorstand Ostermann in einem Interview mit der FAZ erklärt.
Die zuletzt wilden Kursbewegungen hätten etwas abgenommen, das Handelsvolumen sei im Vergleich zur Vorwoche sogar spürbar zurückgegangen. Das Fazit habe aber Bestand: Im Rahmen der angestrebten finanziellen Neuaufstellung dürften die Aktionäre am Ende komplett leer ausgehen.
Für Anleger heißt es weiter: Finger weg, so Michael Schröder von "Der Aktionär". (Analyse vom 30.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze VARTA-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
2,292 EUR -1,21% (30.07.2024, 13:34)
XETRA-Aktienkurs VARTA-Aktie:
2,308 EUR -4,47% (30.07.2024, 13:17)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (30.07.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Sonntag vor einer Woche habe VARTA die Bombe platzen lassen und die Durchführung eines Restrukturierungsvorhabens nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (kurz: StaRUG) angekündigt. Weitere Details gebe es seitdem offiziell keine mehr. StaRUG-Sanierungen würden allgemein als recht komplex gelten. Obwohl den Aktionären ein Totalverlust drohe, werde die Aktie noch immer für mehr als zwei Euro gehandelt.
Über die jüngste Entwicklung bei VARTA habe "Der Aktionär" bereits eingehend berichtet: Der Konzern stecke tief in der Krise. Ein Konsortialkredit in Höhe von 235 Millionen Euro sowie ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 250 Millionen Euro wögen schwer. Die hohen Zinsen gepaart mit der zuletzt deutlich gesunkenen Ertragskraft hätten VARTA in die Knie gezwungen.
Laut Vorstandschef Michael Ostermann seien 100 Millionen Euro frisches Kapital nötig, um die weitere Sanierung und die notwendigen Investitionen zu finanzieren. Zwei Sanierungsvorschläge lägen laut Management auf dem Tisch. Einer von Großaktionär Michael Tojner (Montana Tech) und der Porsche AG, der andere kommt von den Gläubigern. Diese seien dem Vernehmen nach Fonds, die sich in die Bankdarlehen eingekauft hätten und die Liquidität weitestgehend über Fremdkapital würden einsammeln wollen. Welche der beiden Lösungen favorisiert werde, sei offen, so Ostermann.
Ein finales Sanierungsgutachten mit alternativen Finanzierungsmaßnahmen werde derzeit ausgearbeitet, ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren beim Amtsgericht Stuttgart sei bereits angemeldet worden. Den Aktionären drohe damit ein Totalverlust. "Die Aktionäre gehen in dem Fall leer aus, da gibt es keine Alternativszenarien. Es gibt heute kein realistisches Szenario, in dem die Aktionäre noch irgendwas haben", habe Vorstand Ostermann in einem Interview mit der FAZ erklärt.
Die zuletzt wilden Kursbewegungen hätten etwas abgenommen, das Handelsvolumen sei im Vergleich zur Vorwoche sogar spürbar zurückgegangen. Das Fazit habe aber Bestand: Im Rahmen der angestrebten finanziellen Neuaufstellung dürften die Aktionäre am Ende komplett leer ausgehen.
Für Anleger heißt es weiter: Finger weg, so Michael Schröder von "Der Aktionär". (Analyse vom 30.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
2,292 EUR -1,21% (30.07.2024, 13:34)
XETRA-Aktienkurs VARTA-Aktie:
2,308 EUR -4,47% (30.07.2024, 13:17)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (30.07.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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