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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - VARTA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktien von VARTA hätten auch am Dienstag ihre Talfahrt fortgesetzt. Zeitweise hätten die Papiere des Batteriekonzerns erneut prozentual zweistellig verloren und seien bis auf ein Rekordtief von 7,85 Euro abgesackt. Deutlich höher verkauft habe Vorstandssprecher Markus Hackstein dem Vernehmen nach einige Aktien - und zwar am Tag der Veröffentlichung der jüngsten Hiobsbotschaften.
VARTA habe gestern Nachmittag eine Directors-Dealings-Mitteilung veröffentlicht. Demnach habe Vorstandssprecher Markus Hackstein am 11. April an der Frankfurter Börse in zwei Schritten Aktien des Batterieherstellers im Gesamtwert von 24.669 Euro veräußert.
Besonders interessant sei der Zeitpunkt: An diesem Tag habe VARTA um 20:34 Uhr gemeldet, sein Restrukturierungskonzept aktualisieren zu müssen. Die Aktie sei im Anschluss bis heute um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Ein Blick auf die Handelsdaten der Frankfurter Börse lasse zumindest vermuten, dass die Verkäufe kurz nach Veröffentlichung der Meldung erfolgt seien.
Fakt sei dagegen: VARTA arbeite an einem überarbeiteten Sanierungsplan. Die Investmentbank Rothschild suche zudem nach alternativen Finanzierungsmaßnahmen. Auch operativ seien viele Fragen offen. "Schwächere Nachfrage, volatile und wenig belastbare Abnahmeprognosen einiger Kunden, verschärfter Wettbewerb mit Preisdruck, und nicht zuletzt die Auswirkungen der Cyberattacke deren Folgen sich bis heute nicht vollumfänglich einschätzen lassen sind schwer zu händeln", so Holger Schmidt von der DZ BANK. "Das Sanierungsprogramm muss verschärft werden. Die Risiken überwiegen die Chancen", so der Analyst weiter. Er habe das Kursziel unter seiner Verkaufsempfehlung daher bereits Ende der vergangenen Woche von 17,00 auf 8,80 Euro gesenkt.
Es bleibe abzuwarten, ob die neu ausgerichteten Maßnahmen den hochverschuldeten Batteriehersteller noch einmal in ruhigere Fahrwasser führen könnten, zumal sich die Wettbewerbssituation kurzfristig sicher nicht verbessern dürfte. Der Insider-Verkauf am Tag der Veröffentlichung der Hiobsbotschaft passe irgendwie ins Bild.
Angesichts der negativen Gemengelage bleiben Anleger weiter an der Seitenlinie, so Michael Schröder von "Der Aktionär" zur VARTA-Aktie. (Analyse vom 17.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze VARTA-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
8,20 EUR -1,03% (17.04.2024, 08:54)
XETRA-Aktienkurs VARTA-Aktie:
8,35 EUR -6,55% (16.04.2024, 17:35)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (17.04.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktien von VARTA hätten auch am Dienstag ihre Talfahrt fortgesetzt. Zeitweise hätten die Papiere des Batteriekonzerns erneut prozentual zweistellig verloren und seien bis auf ein Rekordtief von 7,85 Euro abgesackt. Deutlich höher verkauft habe Vorstandssprecher Markus Hackstein dem Vernehmen nach einige Aktien - und zwar am Tag der Veröffentlichung der jüngsten Hiobsbotschaften.
VARTA habe gestern Nachmittag eine Directors-Dealings-Mitteilung veröffentlicht. Demnach habe Vorstandssprecher Markus Hackstein am 11. April an der Frankfurter Börse in zwei Schritten Aktien des Batterieherstellers im Gesamtwert von 24.669 Euro veräußert.
Besonders interessant sei der Zeitpunkt: An diesem Tag habe VARTA um 20:34 Uhr gemeldet, sein Restrukturierungskonzept aktualisieren zu müssen. Die Aktie sei im Anschluss bis heute um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Ein Blick auf die Handelsdaten der Frankfurter Börse lasse zumindest vermuten, dass die Verkäufe kurz nach Veröffentlichung der Meldung erfolgt seien.
Fakt sei dagegen: VARTA arbeite an einem überarbeiteten Sanierungsplan. Die Investmentbank Rothschild suche zudem nach alternativen Finanzierungsmaßnahmen. Auch operativ seien viele Fragen offen. "Schwächere Nachfrage, volatile und wenig belastbare Abnahmeprognosen einiger Kunden, verschärfter Wettbewerb mit Preisdruck, und nicht zuletzt die Auswirkungen der Cyberattacke deren Folgen sich bis heute nicht vollumfänglich einschätzen lassen sind schwer zu händeln", so Holger Schmidt von der DZ BANK. "Das Sanierungsprogramm muss verschärft werden. Die Risiken überwiegen die Chancen", so der Analyst weiter. Er habe das Kursziel unter seiner Verkaufsempfehlung daher bereits Ende der vergangenen Woche von 17,00 auf 8,80 Euro gesenkt.
Es bleibe abzuwarten, ob die neu ausgerichteten Maßnahmen den hochverschuldeten Batteriehersteller noch einmal in ruhigere Fahrwasser führen könnten, zumal sich die Wettbewerbssituation kurzfristig sicher nicht verbessern dürfte. Der Insider-Verkauf am Tag der Veröffentlichung der Hiobsbotschaft passe irgendwie ins Bild.
Angesichts der negativen Gemengelage bleiben Anleger weiter an der Seitenlinie, so Michael Schröder von "Der Aktionär" zur VARTA-Aktie. (Analyse vom 17.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
8,20 EUR -1,03% (17.04.2024, 08:54)
XETRA-Aktienkurs VARTA-Aktie:
8,35 EUR -6,55% (16.04.2024, 17:35)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (17.04.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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