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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - VARTA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) unter die Lupe.
Nach der gestern Abend gekappten Umsatzprognose für das laufenden Jahr falle die VARTA-Aktie heute wieder zurück. Als Grund habe der angeschlagene Batteriehersteller eine weitere deutliche Verschlechterung des Marktumfeldes für Energiespeicher angeführt, der Bereich habe zuletzt als potenzieller Hoffnungsträger gegolten. Der Warten auf den Geschäftsbericht 2023 und ein neues Sanierungsgutachten gehe derweil weiter.
"Aktionär"-Leser würden wissen: Die ursprünglich für den 28. März vorgesehene Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2023 sei mittlerweile bis in den August verschoben worden. Die ursprünglich am 23. Mai geplante Hauptversammlung solle nun Ende Oktober stattfinden.
VARTA befinde sich in einer entscheidenden Phase. Der in tiefrote Zahlen gerutschte Konzern sitze dem Vernehmen nach auf rund 500 Millionen Euro Schulden. Die Hoffnung, dass ein Restrukturierungsprogramm, das im Juli 2023 beschlossen worden sei, das Unternehmen bis 2026 wieder auf Erfolgskurs bringen könnte, habe sich zerschlagen.
Im April sei ein überarbeitetes Restrukturierungskonzept bis Mitte des Jahres in Aussicht gestellt worden. Bis dahin hätten die Kreditgeber dem Vernehmen nach zugesagt, die Füße stillzuhalten. Doch irgendwann würden auch die ihr Geld wiedersehen wollen. Zudem dürften die Banken angesichts der aktuellen Umsatzwarnung die Zahlen noch genauer unter die Lupe nehmen.
Für Robert-Jan van der Horst von Warburg Research komme der gesenkte Ausblick angesichts des Cyberangriffs im ersten Quartal und des schwierigen Marktumfelds, insbesondere im Bereich Energy Solutions, nicht überraschend. Da seine Prognose bereits am unteren Ende der angepassten Zielspanne gelegen habe, halte der Analyst daran fest. Das gelte auch für seine Verkaufsempfehlung mit Ziel 8,00 Euro.
Operative Fortschritte seien derzeit keine zu erkennen - im Gegenteil. Ob der Konzern mit einem überarbeiteten Sanierungsplan am Ende wieder in ruhigere Fahrwasser geführt werden könne, sei ebenfalls nicht sicher.
Angesichts der negativen Gemengelage bleiben Anleger daher weiter an der Seitenlinie, so Michael Schröder von "Der Aktionär". (Analyse vom 21.06.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze VARTA-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
9,40 EUR +1,13% (21.06.2024, 11:20)
Xetra-Aktienkurs VARTA-Aktie:
9,39 EUR -5,63% (21.06.2024, 11:05)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (21.06.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) unter die Lupe.
Nach der gestern Abend gekappten Umsatzprognose für das laufenden Jahr falle die VARTA-Aktie heute wieder zurück. Als Grund habe der angeschlagene Batteriehersteller eine weitere deutliche Verschlechterung des Marktumfeldes für Energiespeicher angeführt, der Bereich habe zuletzt als potenzieller Hoffnungsträger gegolten. Der Warten auf den Geschäftsbericht 2023 und ein neues Sanierungsgutachten gehe derweil weiter.
"Aktionär"-Leser würden wissen: Die ursprünglich für den 28. März vorgesehene Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2023 sei mittlerweile bis in den August verschoben worden. Die ursprünglich am 23. Mai geplante Hauptversammlung solle nun Ende Oktober stattfinden.
VARTA befinde sich in einer entscheidenden Phase. Der in tiefrote Zahlen gerutschte Konzern sitze dem Vernehmen nach auf rund 500 Millionen Euro Schulden. Die Hoffnung, dass ein Restrukturierungsprogramm, das im Juli 2023 beschlossen worden sei, das Unternehmen bis 2026 wieder auf Erfolgskurs bringen könnte, habe sich zerschlagen.
Im April sei ein überarbeitetes Restrukturierungskonzept bis Mitte des Jahres in Aussicht gestellt worden. Bis dahin hätten die Kreditgeber dem Vernehmen nach zugesagt, die Füße stillzuhalten. Doch irgendwann würden auch die ihr Geld wiedersehen wollen. Zudem dürften die Banken angesichts der aktuellen Umsatzwarnung die Zahlen noch genauer unter die Lupe nehmen.
Für Robert-Jan van der Horst von Warburg Research komme der gesenkte Ausblick angesichts des Cyberangriffs im ersten Quartal und des schwierigen Marktumfelds, insbesondere im Bereich Energy Solutions, nicht überraschend. Da seine Prognose bereits am unteren Ende der angepassten Zielspanne gelegen habe, halte der Analyst daran fest. Das gelte auch für seine Verkaufsempfehlung mit Ziel 8,00 Euro.
Operative Fortschritte seien derzeit keine zu erkennen - im Gegenteil. Ob der Konzern mit einem überarbeiteten Sanierungsplan am Ende wieder in ruhigere Fahrwasser geführt werden könne, sei ebenfalls nicht sicher.
Angesichts der negativen Gemengelage bleiben Anleger daher weiter an der Seitenlinie, so Michael Schröder von "Der Aktionär". (Analyse vom 21.06.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
9,40 EUR +1,13% (21.06.2024, 11:20)
Xetra-Aktienkurs VARTA-Aktie:
9,39 EUR -5,63% (21.06.2024, 11:05)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (21.06.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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