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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - VARTA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Leon Müller vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) unter die Lupe.
Die VARTA-Aktie pendelte um die 2-Euro-Marke, tendiere eher süd- als nordwärts. Das Sanierungsverfahren nach dem StaRUG schwebe wie ein Damoklesschwert über dem Titel. Anleger, die VARTA-Aktien besitzen würden, seien zum Handeln aufgefordert.
Der schwer angeschlagene Batteriehersteller stehe vor der Rettung - die Aktie vor dem Aus. Das Sanierungsverfahren nach dem StaRUG, dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz, kenne am Ende nur wenige Gewinner. Dazu gehöre ohne jeden Zweifel Michael Tojner, der sich für etwa 30 Mio. Euro die Hälfte der VARTA AG sichere. Dazu zähle Porsche, das sich für den gleichen Betrag die zweite Hälfte sichere (und so die Produktion seines Hybrid-Renners 911 GTS gewährleiste). Der Anteilserwerb erfolge nach dem bevorstehenden Kapitalschnitt, der zur Folge habe, dass etwa 50% der heutigen Aktionäre leer ausgehen würden.
"Der Aktionär"-Herausgeber und Börsenmedien-Eigentümer Bernd Förtsch bezeichne den Vorgang als "empörend". Er schreibe: "Heute aber wird es (das StaRUG, Anm. d. Redaktion) gerade dafür genutzt - man könnte auch sagen missbraucht -, Kleinaktionäre aus einer Gesellschaft hinauszudrängen, indem man sie enteignet. Und zwar kalt. Um nicht zu sagen: eiskalt." Des weiteren bemängele Förtsch, dass Kleinanlegern die Chance verwehrt werde, an einer möglichen Erholung teilzuhaben: "Empörend aber vor allem, weil Kleinanleger - sie halten neben Tojner die anderen 50 Prozent (!) an VARTA - jetzt nicht mehr die Chance dazu haben. Ihr Totalverlust ist mit Anwendung des StaRUG in Stein gemeißelt. Anders gesagt: Während die einen, nämlich die Kleinaktionäre, alles verlieren, bieten sich einigen wenigen neue Chancen. Das ist zutiefst ungerecht."
Bei erfolgreichem Abschluss des Sanierungsverfahrens nach dem StaRUG werde ein Kapitalschnitt vollzogen. Die Aktien der heutigen VARTA AG würden damit wertlos. In der Konsequenz erfolge das Delisting, d.h. die wertlosen (!) Aktien würden nicht länger an der Börse gehandelt. Wann das Verfahren abgeschlossen sein werde, stehe nicht fest. Wer auf einen Kursanstieg spekuliere, könne jederzeit auf dem falschen Fuß erwischt werden - und seinen gesamten Einsatz verlieren. Das Risiko überwiege die Chance, weswegen es ratsam erscheine, sofort alle Stücke zu veräußern, so Leon Müller vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 23.08.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze VARTA-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
1,971 EUR +0,05% (23.08.2024, 17:11)
Xetra-Aktienkurs VARTA-Aktie:
1,962 EUR -1,90% (23.08.2024, 16:54)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (23.08.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Leon Müller vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) unter die Lupe.
Die VARTA-Aktie pendelte um die 2-Euro-Marke, tendiere eher süd- als nordwärts. Das Sanierungsverfahren nach dem StaRUG schwebe wie ein Damoklesschwert über dem Titel. Anleger, die VARTA-Aktien besitzen würden, seien zum Handeln aufgefordert.
Der schwer angeschlagene Batteriehersteller stehe vor der Rettung - die Aktie vor dem Aus. Das Sanierungsverfahren nach dem StaRUG, dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz, kenne am Ende nur wenige Gewinner. Dazu gehöre ohne jeden Zweifel Michael Tojner, der sich für etwa 30 Mio. Euro die Hälfte der VARTA AG sichere. Dazu zähle Porsche, das sich für den gleichen Betrag die zweite Hälfte sichere (und so die Produktion seines Hybrid-Renners 911 GTS gewährleiste). Der Anteilserwerb erfolge nach dem bevorstehenden Kapitalschnitt, der zur Folge habe, dass etwa 50% der heutigen Aktionäre leer ausgehen würden.
"Der Aktionär"-Herausgeber und Börsenmedien-Eigentümer Bernd Förtsch bezeichne den Vorgang als "empörend". Er schreibe: "Heute aber wird es (das StaRUG, Anm. d. Redaktion) gerade dafür genutzt - man könnte auch sagen missbraucht -, Kleinaktionäre aus einer Gesellschaft hinauszudrängen, indem man sie enteignet. Und zwar kalt. Um nicht zu sagen: eiskalt." Des weiteren bemängele Förtsch, dass Kleinanlegern die Chance verwehrt werde, an einer möglichen Erholung teilzuhaben: "Empörend aber vor allem, weil Kleinanleger - sie halten neben Tojner die anderen 50 Prozent (!) an VARTA - jetzt nicht mehr die Chance dazu haben. Ihr Totalverlust ist mit Anwendung des StaRUG in Stein gemeißelt. Anders gesagt: Während die einen, nämlich die Kleinaktionäre, alles verlieren, bieten sich einigen wenigen neue Chancen. Das ist zutiefst ungerecht."
Bei erfolgreichem Abschluss des Sanierungsverfahrens nach dem StaRUG werde ein Kapitalschnitt vollzogen. Die Aktien der heutigen VARTA AG würden damit wertlos. In der Konsequenz erfolge das Delisting, d.h. die wertlosen (!) Aktien würden nicht länger an der Börse gehandelt. Wann das Verfahren abgeschlossen sein werde, stehe nicht fest. Wer auf einen Kursanstieg spekuliere, könne jederzeit auf dem falschen Fuß erwischt werden - und seinen gesamten Einsatz verlieren. Das Risiko überwiege die Chance, weswegen es ratsam erscheine, sofort alle Stücke zu veräußern, so Leon Müller vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 23.08.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze VARTA-Aktie:
1,971 EUR +0,05% (23.08.2024, 17:11)
Xetra-Aktienkurs VARTA-Aktie:
1,962 EUR -1,90% (23.08.2024, 16:54)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (23.08.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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