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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - VARTA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Timo Nützel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Das sei ein düsterer Tag für die VARTA-Aktie gewesen. Donnerstagabend sei die Bombe geplatzt: Der angeschlagene Batteriehersteller habe gemeldet, sein Restrukturierungskonzept aktualisieren zu müssen. Die Aktie habe am heutigen Freitag 31 Prozent an Wert verloren. Schnell habe nun ein Analyst der DZ BANK den Rotstift angelegt und schraube das Kursziel enorm nach unten.
Vor einem Berg von Herausforderungen müsse VARTA ihr Restrukturierungskonzept neu bewerten. Die wirtschaftlichen Bedingungen würden sich verschärfen und nun verzögere sich auch noch die Veröffentlichung des Konzernabschlusses - eine Zerreißprobe für das Unternehmen.
Für die Aktie habe die Meldung in einem heftigen Kursverfall gemündet. Mit dem über 30-prozentigen Absturz sei die Aktie damit so günstig wie zuletzt im Jahr 2011. Sollte sich der Titel nicht innerhalb der nächsten Woche wieder über wichtigen 10-Euro-Marke stabilisieren, sehe es aus charttechnischer Sicht gar nicht gut aus. Dann seien weitere Rücksetzer bis zum Bereich um die 2010er Tiefs bei rund 8,50 Euro wahrscheinlich.
Die DZ BANK habe den fairen Wert für VARTA nach der Aktualisierung des Restrukturierungskonzepts von 17,00 auf 8,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "verkaufen" belassen. Die entsprechende Pflichtmitteilung des Batteriekonzerns skizziere die verschlechterte und komplexe Situation des Unternehmens, habe Analyst Holger Schmidt in einer am Freitag vorliegenden Studie geschrieben. Schwer zu bewältigen seien die schwächere Nachfrage, die volatile und wenig belastbaren Abnahmeprognosen einiger Kunden, der verschärfte Wettbewerb mit Preisdruck und nicht zuletzt die Auswirkungen der Cyberattacke, deren Folgen sich bis heute nicht vollumfänglich hätten einschätzen lassen. Die Risiken würden aktuell die Chancen überwiegen.
Während VARTA an einem überarbeiteten Sanierungsplan arbeite, bleibe abzuwarten, ob die neu ausgerichteten Maßnahmen den Konzern doch noch einmal wieder in ruhigere Fahrwasser führen könnten. Fakt sei, dass die Aktie auf einem neuen Rekordtief notiere.
Angesichts der negativen Gemengelage bleiben Anleger weiter an der Seitenlinie, so Timo Nützel von "Der Aktionär" zur VARTA-Aktie. (Analyse vom 12.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze VARTA-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
9,61 EUR -20,91% (12.04.2024, 20:45)
XETRA-Aktienkurs VARTA-Aktie:
9,75 EUR -31,05% (12.04.2024, 17:36)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (12.04.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Timo Nützel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Das sei ein düsterer Tag für die VARTA-Aktie gewesen. Donnerstagabend sei die Bombe geplatzt: Der angeschlagene Batteriehersteller habe gemeldet, sein Restrukturierungskonzept aktualisieren zu müssen. Die Aktie habe am heutigen Freitag 31 Prozent an Wert verloren. Schnell habe nun ein Analyst der DZ BANK den Rotstift angelegt und schraube das Kursziel enorm nach unten.
Vor einem Berg von Herausforderungen müsse VARTA ihr Restrukturierungskonzept neu bewerten. Die wirtschaftlichen Bedingungen würden sich verschärfen und nun verzögere sich auch noch die Veröffentlichung des Konzernabschlusses - eine Zerreißprobe für das Unternehmen.
Für die Aktie habe die Meldung in einem heftigen Kursverfall gemündet. Mit dem über 30-prozentigen Absturz sei die Aktie damit so günstig wie zuletzt im Jahr 2011. Sollte sich der Titel nicht innerhalb der nächsten Woche wieder über wichtigen 10-Euro-Marke stabilisieren, sehe es aus charttechnischer Sicht gar nicht gut aus. Dann seien weitere Rücksetzer bis zum Bereich um die 2010er Tiefs bei rund 8,50 Euro wahrscheinlich.
Die DZ BANK habe den fairen Wert für VARTA nach der Aktualisierung des Restrukturierungskonzepts von 17,00 auf 8,80 Euro gesenkt und die Einstufung auf "verkaufen" belassen. Die entsprechende Pflichtmitteilung des Batteriekonzerns skizziere die verschlechterte und komplexe Situation des Unternehmens, habe Analyst Holger Schmidt in einer am Freitag vorliegenden Studie geschrieben. Schwer zu bewältigen seien die schwächere Nachfrage, die volatile und wenig belastbaren Abnahmeprognosen einiger Kunden, der verschärfte Wettbewerb mit Preisdruck und nicht zuletzt die Auswirkungen der Cyberattacke, deren Folgen sich bis heute nicht vollumfänglich hätten einschätzen lassen. Die Risiken würden aktuell die Chancen überwiegen.
Während VARTA an einem überarbeiteten Sanierungsplan arbeite, bleibe abzuwarten, ob die neu ausgerichteten Maßnahmen den Konzern doch noch einmal wieder in ruhigere Fahrwasser führen könnten. Fakt sei, dass die Aktie auf einem neuen Rekordtief notiere.
Angesichts der negativen Gemengelage bleiben Anleger weiter an der Seitenlinie, so Timo Nützel von "Der Aktionär" zur VARTA-Aktie. (Analyse vom 12.04.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
9,61 EUR -20,91% (12.04.2024, 20:45)
XETRA-Aktienkurs VARTA-Aktie:
9,75 EUR -31,05% (12.04.2024, 17:36)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (12.04.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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