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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - VARTA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) unter die Lupe.
Die Aktie von VARTA habe sich am Freitag mit einem Kurssprung zurückgemeldet. Fast 20 Prozent sei es bei dem Papier nach oben gegangen, nachdem bekannt geworden sei, dass der Sportwagenbauer Porsche AG dem angeschlagenen Batteriekonzern sein Geschäft für Elektroautobatterien abkaufen wolle. Analysten würden sich aber zurückhaltend zeigen.
Derzeit befänden sich beide Konzerne in Verhandlungen über ein mögliches Mehrheitsinvestment in die Varta-Tochter V4Drive, habe VARTA in Ellwangen mitgeteilt. Hierzu hätten die Firmen bereits eine unverbindliche Absichtserklärung geschlossen. Zunächst solle die Varta-Tochter ausgelagert werden, dann würde sich die Volkswagen-Konzerntochter Porsche über eine Kapitalerhöhung beteiligen.
Die Privatbank Berenberg habe das Kursziel für VARTA von 22 auf 15 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "hold" belassen. Ein möglicher Deal mit der Porsche AG wäre für den Batteriekonzern kein "Game-Changer", so Analystin Yasmin Steilen am Sonntag in ihrem Kommentar zum Interesse des Sportwagenbauers am Geschäft für Elektroautobatterien. Die VARTA-Tochter V4Drive stecke noch in den Kinderschuhen.
DZ BANK-Analyst Holger Schmidt habe geschrieben, die V4Drive-Technologie befinde sich noch in der Entwicklung und brauche unter anderem eine Investition im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, um nötige Größenvorteile zu erreichen. Das könne Varta wegen der angespannten Finanzlage derzeit aber nicht leisten. Kommendes Jahr solle die V4Drive-Zelle dann in Serienproduktion gehen. Der Experte halte ein Zustandekommen des Deals für wahrscheinlich, obwohl die Gläubiger von Varta zustimmen müssten. Schließlich spüle eine Transaktion Geld in die Kasse, was für die erforderliche Sanierung von Varta eingesetzt werden könne.
Der Sportwagenbauer Porsche wolle ohnehin eine eigene Batteriezellproduktion mit Partnern auf die Beine stellen. Laut früheren Angaben würden die Zuffenhausener in den kommenden Jahren den Aufbau einer Produktion im Umfang von 10 bis 20 Gigawattstunden Zellkapazität jährlich planen. Das würde rechnerisch für bis zu rund 200.000 Autos mit einer Batteriekapazität von 100 Kilowattstunden reichen.
Die Aktie von VARTA habe mit dem jüngsten Kurssprung zwar den kurzfristigen Abwärtstrend beenden können, für den großen Befreiungsschlag müsse aber noch einiges folgen.
Die Aktie ist daher nur für sehr risikofreudige Anleger eine Spekulation wert, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". Auch die Aktie der Porsche AG habe sich zuletzt alles andere als erfreulich entwickeln könne. Derzeit arbeite das Papier an einer Bodenbildung. Ein erstes wichtiges positives Signal wäre der Sprung über die 38-Tage-Linie - abwarten. (Analyse vom 08.07.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche AG.
Börsenplätze VARTA-Aktie:
Xetra-Aktienkurs VARTA-Aktie:
10,59 EUR +19,06% (05.07.2024)
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
10,75 EUR -0,09% (08.07.2024, 08:55)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (08.07.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) unter die Lupe.
Die Aktie von VARTA habe sich am Freitag mit einem Kurssprung zurückgemeldet. Fast 20 Prozent sei es bei dem Papier nach oben gegangen, nachdem bekannt geworden sei, dass der Sportwagenbauer Porsche AG dem angeschlagenen Batteriekonzern sein Geschäft für Elektroautobatterien abkaufen wolle. Analysten würden sich aber zurückhaltend zeigen.
Derzeit befänden sich beide Konzerne in Verhandlungen über ein mögliches Mehrheitsinvestment in die Varta-Tochter V4Drive, habe VARTA in Ellwangen mitgeteilt. Hierzu hätten die Firmen bereits eine unverbindliche Absichtserklärung geschlossen. Zunächst solle die Varta-Tochter ausgelagert werden, dann würde sich die Volkswagen-Konzerntochter Porsche über eine Kapitalerhöhung beteiligen.
Die Privatbank Berenberg habe das Kursziel für VARTA von 22 auf 15 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "hold" belassen. Ein möglicher Deal mit der Porsche AG wäre für den Batteriekonzern kein "Game-Changer", so Analystin Yasmin Steilen am Sonntag in ihrem Kommentar zum Interesse des Sportwagenbauers am Geschäft für Elektroautobatterien. Die VARTA-Tochter V4Drive stecke noch in den Kinderschuhen.
DZ BANK-Analyst Holger Schmidt habe geschrieben, die V4Drive-Technologie befinde sich noch in der Entwicklung und brauche unter anderem eine Investition im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, um nötige Größenvorteile zu erreichen. Das könne Varta wegen der angespannten Finanzlage derzeit aber nicht leisten. Kommendes Jahr solle die V4Drive-Zelle dann in Serienproduktion gehen. Der Experte halte ein Zustandekommen des Deals für wahrscheinlich, obwohl die Gläubiger von Varta zustimmen müssten. Schließlich spüle eine Transaktion Geld in die Kasse, was für die erforderliche Sanierung von Varta eingesetzt werden könne.
Der Sportwagenbauer Porsche wolle ohnehin eine eigene Batteriezellproduktion mit Partnern auf die Beine stellen. Laut früheren Angaben würden die Zuffenhausener in den kommenden Jahren den Aufbau einer Produktion im Umfang von 10 bis 20 Gigawattstunden Zellkapazität jährlich planen. Das würde rechnerisch für bis zu rund 200.000 Autos mit einer Batteriekapazität von 100 Kilowattstunden reichen.
Die Aktie von VARTA habe mit dem jüngsten Kurssprung zwar den kurzfristigen Abwärtstrend beenden können, für den großen Befreiungsschlag müsse aber noch einiges folgen.
Die Aktie ist daher nur für sehr risikofreudige Anleger eine Spekulation wert, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". Auch die Aktie der Porsche AG habe sich zuletzt alles andere als erfreulich entwickeln könne. Derzeit arbeite das Papier an einer Bodenbildung. Ein erstes wichtiges positives Signal wäre der Sprung über die 38-Tage-Linie - abwarten. (Analyse vom 08.07.2024)
Mit Material von dpa-AFX
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche AG.
Börsenplätze VARTA-Aktie:
Xetra-Aktienkurs VARTA-Aktie:
10,59 EUR +19,06% (05.07.2024)
Tradegate-Aktienkurs VARTA-Aktie:
10,75 EUR -0,09% (08.07.2024, 08:55)
ISIN VARTA-Aktie:
DE000A0TGJ55
WKN VARTA-Aktie:
A0TGJ5
Ticker-Symbol VARTA-Aktie:
VAR1
Kurzprofil VARTA AG:
Die VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf das Mikrobatterien-, Lithium-Ionen-CoinPower-, Lithium-Ionen-Rundzellen (Lithium-Ion Large Cells) sowie auf das Lithium-Ionen-Batteriepack-Geschäft. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweite Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigen Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. (08.07.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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