VARTA Aktie: Wieder ein Spielball der Zocker




28.10.24 17:04
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - VARTA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Batterieherstellers VARTA AG (ISIN: DE000A0TGJ55, WKN: A0TGJ5, Ticker-Symbol: VAR1) unter die Lupe.

Fundamentale Neuigkeiten gebe es bei VARTA derzeit keine. Das werde sich im Rest des Jahres nicht mehr ändern. Ein Blick auf den aktualisierten Finanzkalender des angeschlagene Batterieherstellers zeige: Der noch fehlende Geschäftsbericht für das Jahr 2023 solle erst Ende Januar 2025 vorliegen. Auch die ausstehenden Quartalsberichte 2024 sollten dann vorgelegt werden.

Ursprünglich sei die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2023 am 28. März 2024 geplant gewesen. Eine Cyberattacke auf die IT-Systeme des Konzerns habe die unmöglich gemacht. Zuletzt habe VARTA die Veröffentlichung der testierten Zahlen 2023 für den 30. Oktober angekündigt. Angaben zum ersten Quartal 2024 sollten dann im November folgen.

Die erneute Verzögerung begründe ein Firmensprecher laut der Börsen-Zeitung mit der finanziellen Restrukturierung nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG). Ein Testat des Wirtschaftsprüfers PwC und damit eine Veröffentlichung seien demnach erst nach Abschluss dieses Sanierungsverfahrens möglich.

"Aktionär"-Leser würden wissen: Die Sanierungskonzept auf Grundlage des StaRUG sehe unter anderem eine vereinfachte Herabsetzung des Grundkapitals auf null Euro vor. Die Aktionäre würden dabei kompensationslos herausgedrängt, die Börsennotierung aufgegeben.

Als nächster Schritt im umstrittenen StaRUG-Verfahren dürfte der Restrukturierungsplan beim zuständigen Amtsgericht eingereicht werden. Sei dieser rechtskräftig, könnte Anfang des kommenden Jahres dem Vernehmen nach das Delisting der noch immer rege gehandelten Aktie folgen.

Und trotzdem werde die Aktie immer wieder zum Spielball der Zocker: Anfang Oktober sei die Aktie von 1,50 Euro innerhalb weniger Tage bis auf ein Hoch bei 6,85 Euro geklettert - ein Plus von mehr als 350 Prozent. Nach einer scharfen Korrektur gehe das Spiel in dieser Woche von vorne los. Nach einem Schlusskurs am Freitag bei 2,76 Euro steige die Aktie heute im Hoch erneut um über 25 Prozent im Hoch auf 3,48 Euro an - und das bei der aktuellen Meldungslage.

Das Fazit des "Aktionär" hat Bestand: Auch wenn die Aktie in den nächsten Tagen erneut gespielt wird, beobachten Anleger das wilde Treiben nur von der Seitenlinie, so Michael Schröder. (Analyse vom 28.10.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (28.10.2024/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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