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TecDAX: Wird das hier nochmal was?




24.04.23 10:30
LYNX Broker

Berlin (www.aktiencheck.de) - Zwei Wochen lang hatte der TecDAX (ISIN DE0007203275 / WKN 720327) unmittelbar unter dem im Februar erzielten, bisherigen Jahreshoch den Ausbruch nach oben versucht, jetzt fiel er zurück. Bedeutet das, dass die Bullen zu schwach sind, um den Ausbruch zu schaffen und die Bären gewonnen haben, fragt sich Marktexperte Ronald Gehrt in einer aktuellen Analyse des Währungspaares für den Online-Broker LYNX.

"Tagelang hatte der TecDAX an das bisherige Jahres-Verlaufshoch geklopft. Und eigentlich heißt es ja: Klopfet, so wird euch aufgetan. Die Bullen hatten es also in der Hand. Aber dann senkte Carl Zeiss Meditec seine Margen-Prognose, das bremste den Index aus. Und dann kam am Donnerstag eine überraschend schwache Bilanz von Sartorius. Beide Aktien sind im TecDAX hoch gewichtet. Das drückte auf den Index und entfernte ihn von der entscheidenden Widerstandslinie", fasse Gehrt die Lage zusammen.

Doch hätten die Bullen damit ihre Chance bereits vergeben? Laut Gehrt spreche das Chartbild zumindest vorerst nicht gegen sie, denn dass die Lage bei den beiden vorgenannten Medizintechnik-Unternehmen, beide im Index relativ hoch gewichtet, derzeit nicht allzu gut sei, sei zwar grundsätzlich ein Aspekt, der einen Ausbruch erschwere. Aber es mache ihn nicht unmöglich.

"Immerhin haben diese "bad news" nicht dazu geführt, dass die Anleger den gesamten Index als "Korb" verkauften, weil sie diese Meldungen als exemplarisch für die Situation der Gesamtwirtschaft einstuften. Das Minus im TecDAX insgesamt hielt sich so weit in Grenzen, dass aus charttechnischer Sicht bislang noch nichts angebrannt ist, sprich: ein erneuter Anlauf nach oben jederzeit möglich wäre", erkläre der Experte.

Der Chart zeige, dass der Index am Freitag bereits an der nächstgelegenen Supportzone 3.224/3.232 Punkte aufgefangen worden sei. Erst, wenn nicht nur dieser Bereich, sondern auch die Unterstützungszone 3.145/3.162 Punkte brechen würde, wäre ein Doppeltopp vollendet.

"Dann allerdings wäre für das Bullen-Lager wirklich etwas angebrannt, zumal das auch hieße, dass der Index wieder aus der mittel- bis langfristig relevanten Widerstandszone, die im Chart auf Monatsbasis zu sehen ist und die bis ins Jahr 2020 zurückreicht, nach unten herausgerutscht und die 1.000-Tage-Linie unterboten wäre. Solange das nicht passiert ist, hätten die Käufer noch alle Chancen. Allerdings dürfte den Bullen auch nicht entgangen sein, dass sie erst dann wirklich freie Bahn hätten, wenn das knapp über dem aktuell umkämpften Jahreshoch gelegene Hoch vom März 2022 bei 3.394 Zählern bezwungen ist. Leicht wird es für die Bullen also nicht, möglich hingegen ist der Befreiungsschlag auch jetzt noch." (24.04.2023/ac/a/m)








 
 
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