Stellantis Aktie: Geniestreich oder Fehleinschätzung?




08.04.25 21:19
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Stellantis-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Philipp Schleu vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Stellantis N.V. (ISIN: NL00150001Q9, WKN: A2QL01, Ticker-Symbol: 8TI, Euronext Paris-Symbol: STLA, NYSE-Symbol: STLA) unter die Lupe.

Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump stelle die globale Automobilindustrie vor neue Herausforderungen. Aber Stellantis, der Konzern hinter Marken wie Jeep, Chrysler und Maserati, zeige erste Reaktionen. Das Unternehmen habe angekündigt, einen Teil der durch die neuen Zölle entstehenden Kosten seiner Zulieferer zu übernehmen.

Ab kommendem Monat werde ein Einfuhrzoll von 25% auf Automobile die Kosten für Fahrzeuge in den USA deutlich in die Höhe treiben. Besonders betroffen seien Hersteller wie Stellantis, die in Nordamerika auf ein dichtes Netz von Zulieferern angewiesen seien. Laut einem Bericht von Bloomberg habe der Einkaufschef von Stellantis Nordamerika die Lieferanten vergangene Woche über die Pläne informiert, einen Teil der Zollbelastung abzufedern. Wie hoch der Beitrag des Konzerns ausfallen werde, bleibe allerdings unklar. "Es könnte eine Bewertung der Kritikalität der Teile geben oder die Möglichkeit, diese anders zu beziehen oder doppelt abzusichern", habe Mitch Zajac, ein auf Automobil- und Lieferkettenrecht spezialisierter Anwalt der Kanzlei Butzel Long in Detroit, gegenüber Bloomberg erklärt.

Ob Stellantis allen Zulieferern oder nur ausgewählten Partnern unter die Arme greife, sei ebenso wenig geklärt. Zajac habe zudem betont, dass es noch früh im Prozess sei und das Unternehmen seine Pläne möglicherweise wieder zurückziehen könnte.

Die Ankündigung komme zu einem Zeitpunkt, an dem Stellantis ohnehin unter Druck stehe. Erst vergangene Woche habe der Konzern die Produktion in seinen Werken in Mexiko und Kanada aufgrund der Zollankündigungen gestoppt und ein US-Werk mit hunderten Mitarbeitern vorübergehend stillgelegt.

Während Stellantis mit seiner Ankündigung versuche, die Wogen zu glätten, bleibe abzuwarten, ob andere Hersteller ähnliche Schritte unternehmen oder ob der Druck der Zölle zu einer umfassenden Neuordnung der globalen Produktion führe. Ein Einstieg bei der Stellantis-Aktie dränge sich derzeit nicht auf, so Philipp Schleu vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 08.04.2025)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Stellantis.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (08.04.2025/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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