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Wien (www.aktiencheck.de) - RWE-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Bank International AG (RBI), senkt das Kursziel für die Aktie der RWE AG (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF) um 10 EUR.
RWE habe im ersten Halbjahr 2024 13% weniger Strom als in 2023 erzeugt, was an der geringeren Nutzung der Braunkohlekraftwerke und aller anderer thermischen Anlagen gelegen habe. Die Erzeugung aus erneuerbaren Anlagen sei um 19% gestiegen, was dank guter Bedingungen über dem Nettozuwachs an Anlagenkapazität zu liegen gekommen sei. Auch wenn sich zentraleuropäischen Strompreise seit dem Tief gegen Ende Februar um 48% erholt hätten, so lägen sie immer noch 30% unter dem Niveau von Mitte 2023. Das liege nicht an den CO2-Preisen, sondern an den wieder gestiegenen Gaspreisen.
RWE plane in den Jahren 2024 bis 2030 EUR 55 Mrd. in mehr als 30 Gigawatt (netto) an neuen Kapazitäten zu investieren. Bis 2030 solle sich die installierte Leistung an Windkraftanlagen auf 24 Gigawatt verdoppeln und bei Solar wolle sich RWE auf 16 Gigawatt vervierfachen. Darüber hinaus sollten 6 Gigawatt an Batteriespeichern errichtet werden sowie 2 Gigawatt an Wasserstoff-Elektrolysen. Der größte Teil der Investitionen werde wohl der grünen Taxonomie entsprechen. Im H1 2024 habe RWE EUR 4,5 Mrd. investiert, wobei der größte Anteil in Offshore-Windkraftanlagen geflossen sei.
Kurz vor den Zahlen hätten Berichte in den Markt gedrungen, dass RWE an einer Minderheitsbeteiligung an einem US-amerikanischen Versorger interessiert sei. Dies wäre jedoch nur über eine Kapitalerhöhung finanzierbar. Auch wenn das Management diese Absicht sofort dementiert habe, liege nun der Schatten eines möglichen Aktienüberhangs über dem Titel.
RWE habe zum Q2 2024 ein bereinigtes EBITDA von EUR 2.899 Mio. berichtet, was einem Rückgang von 30% im Jahresvergleich entspreche. Im Vorjahr habe man noch stark von außergewöhnlichen Marktbedingungen bei der thermischen Erzeugung, deren Ergebnisbeitrag sich fast halbiert habe, sowie von einem hohen Handelsergebnis profitiert. Die erneuerbaren Energien hätten von guten Erzeugungsbedingungen profitiert, die vor allem auf das hohe Windaufkommen zurückzuführen gewesen seien.
Für 2024 peile RWE ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 5,2 und EUR 5,8 Mrd. bzw. einen bereinigten Nettogewinn von EUR 1,9 bis EUR 2,4 Mrd. an, wobei das Management operativ derzeit eher das untere Ende als realistisch ansehe. Einige Marktteilnehmer hätten zum Halbjahr auf eine Erhöhung gehofft, seien aber enttäuscht worden.
RWE bleibe bei seinen ambitionierten Ausbauzielen bei erneuerbaren Energien. Dieses Wachstum brauche Zeit, vor allem, wenn die Strompreise zwar volatil seien, aber nicht viel über die EUR 100/MWh ausschlagen würden. Die Analysten der RBI sähen nach wie vor gute Unterstützung für die langfristigen Ausbaupläne. Diese lägen jedoch noch zu weit in der Zukunft, als dass diese die Aktie jetzt stützen könnten. Zudem RWE sollte auch später als andere Versorger vom Wiedererstarken der Strompreise profitieren.
Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Bank International AG, bestätigt daher ihre "halten"-Empfehlung für die RWE-Aktie, senkt aber das Kursziel auf EUR 34 (vorher: EUR 44), da die Marktbewertungen für die Vergleichsunternehmen stark gefallen seien. (Analyse vom 19.08.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity
Börsenplätze RWE St.-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs RWE St.-Aktie:
31,19 EUR +0,61% (19.08.2024, 11:47)
XETRA-Aktienkurs RWE St.-Aktie:
31,17 EUR +0,52% (19.08.2024, 11:57)
ISIN RWE St.-Aktie:
DE0007037129
WKN RWE St.-Aktie:
703712
Ticker-Symbol RWE St.-Aktie:
RWE
NASDAQ OTC-Symbol RWE St.-Aktie:
RWNFF
Kurzprofil RWE AG:
RWE (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF) ist Gestalter und Schrittmacher der grünen Energiewelt. Mit einer umfassenden Investitions- und Wachstumsstrategie baut das Unternehmen seine leistungsstarke und grüne Erzeugungskapazität bis 2030 international auf 50 Gigawatt aus. Dafür investiert RWE in dieser Dekade mehr als 50 Milliarden Euro brutto. Das Portfolio basiert auf Offshore- und Onshore-Wind, Solar, Wasserkraft, Wasserstoff, Speichern, Biomasse und Gas. Der Energiehandel erstellt maßgeschneiderte Energielösungen für Großkunden. RWE verfügt über Standorte in den attraktiven Märkten Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum. Bis 2030 will das Unternehmen aus dem Energieträger Kohle aussteigen.
RWE beschäftigt weltweit rund 19.000 Menschen und hat ein klares Ziel: Klimaneutral bis 2040. Auf dem Weg dahin hat sich das Unternehmen ambitionierte Ziele für alle Aktivitäten gesetzt, die Treibhausgasemissionen verursachen. Die Ziele sind durch die Science Based Targets Initiative wissenschaftlich bestätigt und stehen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen. Ganz im Sinne des Purpose: Our energy for a sustainable life. (19.08.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Bank International AG (RBI), senkt das Kursziel für die Aktie der RWE AG (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF) um 10 EUR.
RWE habe im ersten Halbjahr 2024 13% weniger Strom als in 2023 erzeugt, was an der geringeren Nutzung der Braunkohlekraftwerke und aller anderer thermischen Anlagen gelegen habe. Die Erzeugung aus erneuerbaren Anlagen sei um 19% gestiegen, was dank guter Bedingungen über dem Nettozuwachs an Anlagenkapazität zu liegen gekommen sei. Auch wenn sich zentraleuropäischen Strompreise seit dem Tief gegen Ende Februar um 48% erholt hätten, so lägen sie immer noch 30% unter dem Niveau von Mitte 2023. Das liege nicht an den CO2-Preisen, sondern an den wieder gestiegenen Gaspreisen.
RWE plane in den Jahren 2024 bis 2030 EUR 55 Mrd. in mehr als 30 Gigawatt (netto) an neuen Kapazitäten zu investieren. Bis 2030 solle sich die installierte Leistung an Windkraftanlagen auf 24 Gigawatt verdoppeln und bei Solar wolle sich RWE auf 16 Gigawatt vervierfachen. Darüber hinaus sollten 6 Gigawatt an Batteriespeichern errichtet werden sowie 2 Gigawatt an Wasserstoff-Elektrolysen. Der größte Teil der Investitionen werde wohl der grünen Taxonomie entsprechen. Im H1 2024 habe RWE EUR 4,5 Mrd. investiert, wobei der größte Anteil in Offshore-Windkraftanlagen geflossen sei.
Kurz vor den Zahlen hätten Berichte in den Markt gedrungen, dass RWE an einer Minderheitsbeteiligung an einem US-amerikanischen Versorger interessiert sei. Dies wäre jedoch nur über eine Kapitalerhöhung finanzierbar. Auch wenn das Management diese Absicht sofort dementiert habe, liege nun der Schatten eines möglichen Aktienüberhangs über dem Titel.
RWE habe zum Q2 2024 ein bereinigtes EBITDA von EUR 2.899 Mio. berichtet, was einem Rückgang von 30% im Jahresvergleich entspreche. Im Vorjahr habe man noch stark von außergewöhnlichen Marktbedingungen bei der thermischen Erzeugung, deren Ergebnisbeitrag sich fast halbiert habe, sowie von einem hohen Handelsergebnis profitiert. Die erneuerbaren Energien hätten von guten Erzeugungsbedingungen profitiert, die vor allem auf das hohe Windaufkommen zurückzuführen gewesen seien.
Für 2024 peile RWE ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 5,2 und EUR 5,8 Mrd. bzw. einen bereinigten Nettogewinn von EUR 1,9 bis EUR 2,4 Mrd. an, wobei das Management operativ derzeit eher das untere Ende als realistisch ansehe. Einige Marktteilnehmer hätten zum Halbjahr auf eine Erhöhung gehofft, seien aber enttäuscht worden.
RWE bleibe bei seinen ambitionierten Ausbauzielen bei erneuerbaren Energien. Dieses Wachstum brauche Zeit, vor allem, wenn die Strompreise zwar volatil seien, aber nicht viel über die EUR 100/MWh ausschlagen würden. Die Analysten der RBI sähen nach wie vor gute Unterstützung für die langfristigen Ausbaupläne. Diese lägen jedoch noch zu weit in der Zukunft, als dass diese die Aktie jetzt stützen könnten. Zudem RWE sollte auch später als andere Versorger vom Wiedererstarken der Strompreise profitieren.
Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Bank International AG, bestätigt daher ihre "halten"-Empfehlung für die RWE-Aktie, senkt aber das Kursziel auf EUR 34 (vorher: EUR 44), da die Marktbewertungen für die Vergleichsunternehmen stark gefallen seien. (Analyse vom 19.08.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity
Börsenplätze RWE St.-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs RWE St.-Aktie:
31,19 EUR +0,61% (19.08.2024, 11:47)
XETRA-Aktienkurs RWE St.-Aktie:
31,17 EUR +0,52% (19.08.2024, 11:57)
ISIN RWE St.-Aktie:
DE0007037129
WKN RWE St.-Aktie:
703712
Ticker-Symbol RWE St.-Aktie:
RWE
NASDAQ OTC-Symbol RWE St.-Aktie:
RWNFF
Kurzprofil RWE AG:
RWE (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, NASDAQ OTC-Symbol: RWNFF) ist Gestalter und Schrittmacher der grünen Energiewelt. Mit einer umfassenden Investitions- und Wachstumsstrategie baut das Unternehmen seine leistungsstarke und grüne Erzeugungskapazität bis 2030 international auf 50 Gigawatt aus. Dafür investiert RWE in dieser Dekade mehr als 50 Milliarden Euro brutto. Das Portfolio basiert auf Offshore- und Onshore-Wind, Solar, Wasserkraft, Wasserstoff, Speichern, Biomasse und Gas. Der Energiehandel erstellt maßgeschneiderte Energielösungen für Großkunden. RWE verfügt über Standorte in den attraktiven Märkten Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum. Bis 2030 will das Unternehmen aus dem Energieträger Kohle aussteigen.
RWE beschäftigt weltweit rund 19.000 Menschen und hat ein klares Ziel: Klimaneutral bis 2040. Auf dem Weg dahin hat sich das Unternehmen ambitionierte Ziele für alle Aktivitäten gesetzt, die Treibhausgasemissionen verursachen. Die Ziele sind durch die Science Based Targets Initiative wissenschaftlich bestätigt und stehen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen. Ganz im Sinne des Purpose: Our energy for a sustainable life. (19.08.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 55,90 € | 58,10 € | -2,20 € | -3,79% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007037129 | 703712 | 59,38 € | 30,94 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
55,78 € | -3,69% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 70,20 $ | +2,25% | 15.04.26 |
| Hannover | 57,78 € | -2,30% | 17.04.26 |
| Hamburg | 56,12 € | -2,81% | 17.04.26 |
| München | 56,46 € | -3,62% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 55,88 € | -3,66% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 55,56 € | -3,68% | 17.04.26 |
| Xetra | 55,90 € | -3,79% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 55,74 € | -3,86% | 17.04.26 |
= Realtime
Aktuell
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