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Essen (www.aktiencheck.de) - Die RWE AG zählt zu den fünf führenden Strom- und Gasanbietern in Europa. Mit ihrem Know-how bei der Förderung von Öl, Gas und Braunkohle, dem Bau und Betrieb von konventionellen und erneuerbaren Kraftwerken, dem Handel mit Commodities sowie dem Transport und der Vermarktung von Strom und Gas ist der Essener Energie-Konzern auf allen Wertschöpfungsstufen des Energiesektors tätig.
aktiencheck.de EXKLUSIV führte ein kurzes Interview mit Frau Brigitte Lambertz, der Pressesprecherin der RWE AG.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Der RWE-Konzern soll in ein paar Jahren nachhaltiger, internationaler und robuster werden. Hat die Energiewende und der Atomausstieg diesen Wandel erzwungen oder ihn lediglich beschleunigt?
Lambertz: Unsere Strategie, den Konzern nachhaltiger, internationaler und robuster aufzustellen haben wir bereits lange vor der Energiewende der deutschen Bundesregierung eingeschlagen. So haben wir z.B. bereits im Jahr 2008 unsere Tochtergesellschaft für erneuerbare Energien RWE Innogy gegründet. Der Kernenergieausstieg in Deutschland verbunden mit der Einführung der Brennelementesteuer hat diesen Wandel nicht beschleunigt. Im Gegenteil, er stellt eine erhebliche finanzielle Belastung dar, die die Neuausrichtung eher bremst als beschleunigt.
aktiencheck.de EXKLUSIV: RWE baut ihre Position in Zentralost- und Südosteuropa systematisch aus. Sehen Sie in diesen Regionen langfristig die größten Wachstumspotenziale für Ihr Geschäft oder schließen Sie damit lediglich nur eine Lücke in Ihrem europäischen Energienetz? Welche Länder sind für RWE in dieser Hinsicht besonders interessant und warum?
Lambertz: Im Rahmen unserer Strategie haben wir uns entschlossen, uns auf die europäischen Märkte zu konzentrieren. Hier kennen wir uns aus, hier gibt es attraktive Wachstumsperspektiven und hier haben wir Synergien zu unserem bestehenden Geschäft. In Zentralost- Südosteuropa einschließlich der Türkei sind die Wachstumsperspektiven für unser Kerngeschäft größer als in den angestammten Märkten Deutschland, Großbritannien und im BeNeLux-Raum. Von Interesse sind insbesondere die Märkte, die an unser bestehendes Geschäft angrenzen sowie der türkische Markt.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Zur Neuausrichtung Ihres Konzerns gehört auch die Veräußerung milliardenschwerer Beteiligungen. Hier erweist sich aber der Weg für RWE bisher als ziemlich steinig. Woran liegt das?
Lambertz: Wir haben immer gesagt, dass wir die Veräußerungen bis Ende 2013 umsetzen wollen. Somit liegen wir in unserem Zeitplan. Wir haben auch immer gesagt, dass wir nicht zu jedem Preis verkaufen, denn wir sind ja nicht in Liquiditätsproblemen, sondern wollen unsere Bilanzstruktur verbessern.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Im Vergleich zu vielen europäischen Konkurrenten besitzt RWE eine gute Kraftwerksflotte und auch im Hinblick auf das Potenzial bei den Erneuerbaren Energien sind Sie besser aufgestellt als zahlreiche Wettbewerber. Wann werden sich diese Vorteile auch in der Bewertung der RWE-Aktie niederschlagen?
Lambertz: Zunächst einmal hat sich unser Aktienkurs seit Beginn des Geschäftsjahres 2012 kräftig erholt, deutlich besser als der Durchschnitt der europäischen Versorgungsunternehmen (31.12.2011 bis 07.09.2012: RWE +37%, Dow Jones STOXX Utilities +10%). Das beantwortet bereits einen Teil Ihrer Frage. Der Aktienkurs wird aber von vielen Faktoren beeinflusst, einige davon lassen sich durch eine gute Unternehmensführung beeinflussen, andere sind makroökonomische Umstände, die man nicht beeinflussen kann.
aktiencheck.de EXKLUSIV: RWE hat 2012 die Ausschüttung an die Aktionäre deutlich reduziert. Ist es Ihr erklärtes Ziel so schnell wie möglich zur alten Dividendenstärke zurückzufinden?
Lambertz: Ich glaube nicht, dass wir an Dividendenstärke eingebüßt haben. Wir sind der Meinung, dass die Dividende stets auch ein Ausdruck der aktuellen Ertragslage sein muss. Daher haben wir als Ziel eine Ausschüttungsquote von 50% bis 60% des nachhaltigen Nettoergebnisses. Dies entsprach einer Dividende von 2 EUR pro Aktie. Bezogen auf den Aktienkurs zum Ende des Geschäftsjahres 2011 ist dies eine Dividendenrendite von 7,4% für die Stammaktie und 7,9% für die Vorzugsaktie. Dies ist sowohl im Vergleich zu anderen "Dividenden-Aktien" als auch zu alternativen Anlagen in Staats- oder Unternehmensanleihen sehr attraktiv. Für das laufende Jahr haben wir ein Ergebnis in Vorjahreshöhe in Aussicht gestellt. Damit haben Sie bereits eine Richtung, wo die Dividende für 2012 liegen könnte.
aktiencheck.de EXKLUSIV bedankt sich für dieses Interview und wünscht der RWE AG weiterhin viel geschäftlichen Erfolg. (14.09.2012/ac/e/i)
Disclaimer
Diese Publikation wurde durch einen Redakteur der aktiencheck.de AG, erstellt. Die hierin geäußerten Ansichten stellen ausschließlich die Ansichten des Redakteurs und der aktiencheck.de AG dar. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen können ohne vorherige Ankündigung jederzeit geändert werden.
Diese Publikation stellt nur die persönliche Meinung des Redakteurs dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.
Diese Publikation stellt kein Verkaufsangebot für Wertpapiere dar und ist nicht Teil eines solchen und keine Aufforderung für ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren und ist nicht in diesem Sinne auszulegen; noch darf sie oder ein Teil davon als Grundlage für einen verbindlichen Vertrag, welcher Art auch immer, dienen oder in einem solchen Zusammenhang als verlässlich herangezogen werden. Eine Entscheidung im Zusammenhang mit einem voraussichtlichen Verkaufsangebot für Wertpapiere von der sollte ausschließlich auf der Grundlage von Informationen in Prospekten oder Angebotsrundschreiben getroffen werden, die in Zusammenhang mit einem solchen Angeboten herausgegeben werden.
Die Verfasser dieser Publikation stützen sich auf als zuverlässig und genau geltende Quellen und haben die größtmögliche Sorgfalt darauf verwandt, sicherzustellen, dass die verwendeten Fakten und dargestellten Meinungen angemessen und zutreffend sind. Gleichwohl sind die in diesem Dokument enthaltenen Informationen von der aktiencheck.de AG nicht gesondert geprüft worden, daher übernimmt die aktiencheck.de AG für die Angemessenheit, Genauigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen sowie für übersetzungsfehler keine Haftung oder Gewährleistung - weder ausdrücklich noch stillschweigend. Für unvollständige oder falsch wiedergegebene Meldungen sowie für redaktionelle Versehen in Form von Schreibfehlern, übersetzungsfehlern, falschen Kursangaben o.ä. wird ebenfalls keine Haftung übernommen. Wir übernehmen auch keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die angedeuteten Kursziele erreicht werden. Die aktiencheck.de AG übernimmt keine Haftung für Schäden, die auf Grund der Nutzung dieses Dokumentes oder seines Inhaltes oder auf andere Weise in diesem Zusammenhang entstehen. Wir geben zu bedenken, dass Investments in Aktien grundsätzlich mit Risiken verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
Diese Dokumentation ist Ihnen lediglich zur Information zugegangen. Sie darf zu keinem Zweck vollständig oder teilweise nachgedruckt, vervielfältigt, veröffentlicht oder an andere Personen weitergegeben werden.
aktiencheck.de EXKLUSIV führte ein kurzes Interview mit Frau Brigitte Lambertz, der Pressesprecherin der RWE AG.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Der RWE-Konzern soll in ein paar Jahren nachhaltiger, internationaler und robuster werden. Hat die Energiewende und der Atomausstieg diesen Wandel erzwungen oder ihn lediglich beschleunigt?
Lambertz: Unsere Strategie, den Konzern nachhaltiger, internationaler und robuster aufzustellen haben wir bereits lange vor der Energiewende der deutschen Bundesregierung eingeschlagen. So haben wir z.B. bereits im Jahr 2008 unsere Tochtergesellschaft für erneuerbare Energien RWE Innogy gegründet. Der Kernenergieausstieg in Deutschland verbunden mit der Einführung der Brennelementesteuer hat diesen Wandel nicht beschleunigt. Im Gegenteil, er stellt eine erhebliche finanzielle Belastung dar, die die Neuausrichtung eher bremst als beschleunigt.
aktiencheck.de EXKLUSIV: RWE baut ihre Position in Zentralost- und Südosteuropa systematisch aus. Sehen Sie in diesen Regionen langfristig die größten Wachstumspotenziale für Ihr Geschäft oder schließen Sie damit lediglich nur eine Lücke in Ihrem europäischen Energienetz? Welche Länder sind für RWE in dieser Hinsicht besonders interessant und warum?
Lambertz: Im Rahmen unserer Strategie haben wir uns entschlossen, uns auf die europäischen Märkte zu konzentrieren. Hier kennen wir uns aus, hier gibt es attraktive Wachstumsperspektiven und hier haben wir Synergien zu unserem bestehenden Geschäft. In Zentralost- Südosteuropa einschließlich der Türkei sind die Wachstumsperspektiven für unser Kerngeschäft größer als in den angestammten Märkten Deutschland, Großbritannien und im BeNeLux-Raum. Von Interesse sind insbesondere die Märkte, die an unser bestehendes Geschäft angrenzen sowie der türkische Markt.
Lambertz: Wir haben immer gesagt, dass wir die Veräußerungen bis Ende 2013 umsetzen wollen. Somit liegen wir in unserem Zeitplan. Wir haben auch immer gesagt, dass wir nicht zu jedem Preis verkaufen, denn wir sind ja nicht in Liquiditätsproblemen, sondern wollen unsere Bilanzstruktur verbessern.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Im Vergleich zu vielen europäischen Konkurrenten besitzt RWE eine gute Kraftwerksflotte und auch im Hinblick auf das Potenzial bei den Erneuerbaren Energien sind Sie besser aufgestellt als zahlreiche Wettbewerber. Wann werden sich diese Vorteile auch in der Bewertung der RWE-Aktie niederschlagen?
Lambertz: Zunächst einmal hat sich unser Aktienkurs seit Beginn des Geschäftsjahres 2012 kräftig erholt, deutlich besser als der Durchschnitt der europäischen Versorgungsunternehmen (31.12.2011 bis 07.09.2012: RWE +37%, Dow Jones STOXX Utilities +10%). Das beantwortet bereits einen Teil Ihrer Frage. Der Aktienkurs wird aber von vielen Faktoren beeinflusst, einige davon lassen sich durch eine gute Unternehmensführung beeinflussen, andere sind makroökonomische Umstände, die man nicht beeinflussen kann.
aktiencheck.de EXKLUSIV: RWE hat 2012 die Ausschüttung an die Aktionäre deutlich reduziert. Ist es Ihr erklärtes Ziel so schnell wie möglich zur alten Dividendenstärke zurückzufinden?
Lambertz: Ich glaube nicht, dass wir an Dividendenstärke eingebüßt haben. Wir sind der Meinung, dass die Dividende stets auch ein Ausdruck der aktuellen Ertragslage sein muss. Daher haben wir als Ziel eine Ausschüttungsquote von 50% bis 60% des nachhaltigen Nettoergebnisses. Dies entsprach einer Dividende von 2 EUR pro Aktie. Bezogen auf den Aktienkurs zum Ende des Geschäftsjahres 2011 ist dies eine Dividendenrendite von 7,4% für die Stammaktie und 7,9% für die Vorzugsaktie. Dies ist sowohl im Vergleich zu anderen "Dividenden-Aktien" als auch zu alternativen Anlagen in Staats- oder Unternehmensanleihen sehr attraktiv. Für das laufende Jahr haben wir ein Ergebnis in Vorjahreshöhe in Aussicht gestellt. Damit haben Sie bereits eine Richtung, wo die Dividende für 2012 liegen könnte.
aktiencheck.de EXKLUSIV bedankt sich für dieses Interview und wünscht der RWE AG weiterhin viel geschäftlichen Erfolg. (14.09.2012/ac/e/i)
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Diese Publikation wurde durch einen Redakteur der aktiencheck.de AG, erstellt. Die hierin geäußerten Ansichten stellen ausschließlich die Ansichten des Redakteurs und der aktiencheck.de AG dar. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen können ohne vorherige Ankündigung jederzeit geändert werden.
Diese Publikation stellt nur die persönliche Meinung des Redakteurs dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.
Diese Publikation stellt kein Verkaufsangebot für Wertpapiere dar und ist nicht Teil eines solchen und keine Aufforderung für ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren und ist nicht in diesem Sinne auszulegen; noch darf sie oder ein Teil davon als Grundlage für einen verbindlichen Vertrag, welcher Art auch immer, dienen oder in einem solchen Zusammenhang als verlässlich herangezogen werden. Eine Entscheidung im Zusammenhang mit einem voraussichtlichen Verkaufsangebot für Wertpapiere von der sollte ausschließlich auf der Grundlage von Informationen in Prospekten oder Angebotsrundschreiben getroffen werden, die in Zusammenhang mit einem solchen Angeboten herausgegeben werden.
Die Verfasser dieser Publikation stützen sich auf als zuverlässig und genau geltende Quellen und haben die größtmögliche Sorgfalt darauf verwandt, sicherzustellen, dass die verwendeten Fakten und dargestellten Meinungen angemessen und zutreffend sind. Gleichwohl sind die in diesem Dokument enthaltenen Informationen von der aktiencheck.de AG nicht gesondert geprüft worden, daher übernimmt die aktiencheck.de AG für die Angemessenheit, Genauigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen sowie für übersetzungsfehler keine Haftung oder Gewährleistung - weder ausdrücklich noch stillschweigend. Für unvollständige oder falsch wiedergegebene Meldungen sowie für redaktionelle Versehen in Form von Schreibfehlern, übersetzungsfehlern, falschen Kursangaben o.ä. wird ebenfalls keine Haftung übernommen. Wir übernehmen auch keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die angedeuteten Kursziele erreicht werden. Die aktiencheck.de AG übernimmt keine Haftung für Schäden, die auf Grund der Nutzung dieses Dokumentes oder seines Inhaltes oder auf andere Weise in diesem Zusammenhang entstehen. Wir geben zu bedenken, dass Investments in Aktien grundsätzlich mit Risiken verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 59,94 € | 60,60 € | -0,66 € | -1,09% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007037129 | 703712 | 60,70 € | 30,94 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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60,30 € | -0,33% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 71,546 $ | +2,74% | 23.04.26 |
| Hannover | 60,18 € | +0,37% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 59,98 € | -0,53% | 24.04.26 |
| Hamburg | 60,12 € | -0,56% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 60,08 € | -0,66% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 59,88 € | -0,73% | 24.04.26 |
| München | 59,80 € | -0,76% | 24.04.26 |
| Xetra | 59,94 € | -1,09% | 24.04.26 |
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