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PayPal Aktie: Sorgen bereiten Anlegern stärker als erwartet gestiegene Kosten
04.02.25 15:15
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - PayPal-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von PayPal Holdings Inc. (ISIN: US70450Y1038, WKN: A14R7U, Ticker-Symbol: 2PP, NASDAQ-Symbol: PYPLV) unter die Lupe.
PayPal habe am heutigen Dienstag die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2024 präsentiert. Zwar habe sich das operative Geschäft des Zahlungsdienstleisters zuletzt etwas besser entwickelt als erwartet, und CEO Alex Chriss habe seinem Unternehmen "starkes Momentum" attestiert. Die Anleger würden aber trotzdem enttäuscht reagieren.
Der Zahlungsdienstleister habe im vierten Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 8,37 Milliarden Dollar gestiegen und habe damit über den erwarteten 8,23 Milliarden Dollar gelegen. Der Gewinn pro Aktie auf GAAP-Basis sei zwar um 15 Prozent auf 1,11 Dollar zurückgegangen, habe damit aber immer noch über den Erwartungen von durchschnittlich 1,09 Dollar gelegen.
Für das Gesamtjahr 2024 habe das Unternehmen ein Umsatzplus von sieben Prozent auf 31,8 Milliarden Dollar ausgewiesen. Der Gewinn pro Aktie (GAAP-EPS) sei um vier Prozent auf 3,99 Dollar geklettert. Damit habe PayPal die eigenen Prognosen leicht übertroffen und die Erwartungen der Wall Street erfüllt.
Sorgen würden den Anlegern allerdings stärker als erwartet gestiegene Kosten bereiten. Die operative Marge sei in Q4 um 34 Basispunkte auf 18,0 Prozent gesunken. Zudem habe sich das Wachstum der vielbeachteten Transaktionsmarge im Vergleich zum Vorquartal etwas abgeschwächt.
Positiv habe sich indes das Geschäft der Bezahl-App Venmo entwickelt, deren Zahlungsvolumen im Jahresvergleich um zehn Prozent zugelegt habe. Namhafte Unternehmen wie DoorDash, Starbucks und Ticketmaster würden Venmo mittlerweile als Zahlungsmethode akzeptieren. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer der Venmo-Debitkarte sei 2024 um mehr als 30 Prozent gestiegen, während die "Pay with Venmo"-Funktion ein Nutzerwachstum von über 20 Prozent verzeichnet habe.
Der neue CEO Alex Chriss, der seit September 2023 an der Konzernspitze stehe, zeige sich mit der Entwicklung zufrieden. "Die Verbesserungen beim Branded Checkout, dem Peer-to-Peer-Geschäft und bei Venmo sowie unsere Fortschritte bei der Preis-Wert-Strategie spiegeln sich bereits in unseren Ergebnissen wider", habe Chriss erklärt.
"Die starke Dynamik, die wir geschaffen haben, ist eine gute Voraussetzung für das Jahr 2025, in dem es darum geht, die Akzeptanz zu steigern", so der CEO weiter. Konkrete Details dazu solle es beim diesjährigen Investorentag am 25. Februar geben.
Sein Optimismus spiegele sich aber bereits im Ausblick wider: Für das laufende erste Quartal 2025 erwarte PayPal einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 1,15 und 1,17 Dollar. Für das Gesamtjahr peile das Unternehmen einen Gewinn pro Aktie zwischen 4,95 und 5,10 Dollar an. Beides liege über den bisherigen Erwartungen der Wall Street.
Zusammen mit dem Zahlenwert sei außerdem ein neue Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 15 Milliarden Dollar bekannt gegeben worden. Bereits im Vorjahr habe PayPal für sechs Milliarden Dollar rund 92 Millionen eigene Aktien zurückgekauft.
Die PayPal-Aktie habe im vorbörsliche US-Handel zunächst mit einem kurzen Sprung nach oben reagiert, der anschließend jedoch rasch wieder abverkauft worden sei. Inzwischen notiere sie rund sechs Prozent tiefer.
Die Margen-Sorgen würden PayPal erhalten bleiben und einmal mehr für Enttäuschung bei den Anlegern sorgen. Daran könnten auch weitere Aktienrückkäufe und ein optimistischer Ausblick zunächst nichts ändern.
"Der Aktionär" bleibt aber dennoch zuversichtlich und traut PayPal mittel- und langfristig eine Fortsetzung der im Vorjahr gestarteten Erholung zu, so Nikolas Kessler. (Analyse vom 04.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: PayPal.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: PayPal. (04.02.2025/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Nikolas Kessler vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von PayPal Holdings Inc. (ISIN: US70450Y1038, WKN: A14R7U, Ticker-Symbol: 2PP, NASDAQ-Symbol: PYPLV) unter die Lupe.
PayPal habe am heutigen Dienstag die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2024 präsentiert. Zwar habe sich das operative Geschäft des Zahlungsdienstleisters zuletzt etwas besser entwickelt als erwartet, und CEO Alex Chriss habe seinem Unternehmen "starkes Momentum" attestiert. Die Anleger würden aber trotzdem enttäuscht reagieren.
Der Zahlungsdienstleister habe im vierten Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 8,37 Milliarden Dollar gestiegen und habe damit über den erwarteten 8,23 Milliarden Dollar gelegen. Der Gewinn pro Aktie auf GAAP-Basis sei zwar um 15 Prozent auf 1,11 Dollar zurückgegangen, habe damit aber immer noch über den Erwartungen von durchschnittlich 1,09 Dollar gelegen.
Für das Gesamtjahr 2024 habe das Unternehmen ein Umsatzplus von sieben Prozent auf 31,8 Milliarden Dollar ausgewiesen. Der Gewinn pro Aktie (GAAP-EPS) sei um vier Prozent auf 3,99 Dollar geklettert. Damit habe PayPal die eigenen Prognosen leicht übertroffen und die Erwartungen der Wall Street erfüllt.
Sorgen würden den Anlegern allerdings stärker als erwartet gestiegene Kosten bereiten. Die operative Marge sei in Q4 um 34 Basispunkte auf 18,0 Prozent gesunken. Zudem habe sich das Wachstum der vielbeachteten Transaktionsmarge im Vergleich zum Vorquartal etwas abgeschwächt.
Positiv habe sich indes das Geschäft der Bezahl-App Venmo entwickelt, deren Zahlungsvolumen im Jahresvergleich um zehn Prozent zugelegt habe. Namhafte Unternehmen wie DoorDash, Starbucks und Ticketmaster würden Venmo mittlerweile als Zahlungsmethode akzeptieren. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer der Venmo-Debitkarte sei 2024 um mehr als 30 Prozent gestiegen, während die "Pay with Venmo"-Funktion ein Nutzerwachstum von über 20 Prozent verzeichnet habe.
Der neue CEO Alex Chriss, der seit September 2023 an der Konzernspitze stehe, zeige sich mit der Entwicklung zufrieden. "Die Verbesserungen beim Branded Checkout, dem Peer-to-Peer-Geschäft und bei Venmo sowie unsere Fortschritte bei der Preis-Wert-Strategie spiegeln sich bereits in unseren Ergebnissen wider", habe Chriss erklärt.
"Die starke Dynamik, die wir geschaffen haben, ist eine gute Voraussetzung für das Jahr 2025, in dem es darum geht, die Akzeptanz zu steigern", so der CEO weiter. Konkrete Details dazu solle es beim diesjährigen Investorentag am 25. Februar geben.
Zusammen mit dem Zahlenwert sei außerdem ein neue Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 15 Milliarden Dollar bekannt gegeben worden. Bereits im Vorjahr habe PayPal für sechs Milliarden Dollar rund 92 Millionen eigene Aktien zurückgekauft.
Die PayPal-Aktie habe im vorbörsliche US-Handel zunächst mit einem kurzen Sprung nach oben reagiert, der anschließend jedoch rasch wieder abverkauft worden sei. Inzwischen notiere sie rund sechs Prozent tiefer.
Die Margen-Sorgen würden PayPal erhalten bleiben und einmal mehr für Enttäuschung bei den Anlegern sorgen. Daran könnten auch weitere Aktienrückkäufe und ein optimistischer Ausblick zunächst nichts ändern.
"Der Aktionär" bleibt aber dennoch zuversichtlich und traut PayPal mittel- und langfristig eine Fortsetzung der im Vorjahr gestarteten Erholung zu, so Nikolas Kessler. (Analyse vom 04.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: PayPal.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: PayPal. (04.02.2025/ac/a/n)
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| 42,495 € | 42,285 € | 0,21 € | +0,50% | 17.04./07:46 |
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| US70450Y1038 | A14R7U | 70,78 € | 32,42 € | |
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