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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - HelloFresh-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thomas Bergmann vom Anlegermagazin nimmt die Aktie der HelloFresh SE (ISIN: DE000A161408, WKN: A16140, Ticker-Symbol: HFG) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Nach dem starken Kurseinbruch am vergangenen Freitag könne sich die HelloFresh nun schon den zweiten Tag in Folge erholen. Aus technischer Sicht sei eine kurzfristige Gegenreaktion durchaus im Bereich des Möglichen, doch der Ausblick des Unternehmens lasse Zweifel an der Dauerhaftigkeit aufkommen. Diese Unsicherheit spiegele sich auch in den jüngsten Analystenmeinungen wider.
Die britische Investmentbank Barclays beispielsweise habe zwar das Kursziel für HelloFresh gesenkt, mit 12 Euro liege dies aber immer noch weit über dem aktuellen Kurs (7,15 Euro). Der Kochboxenversender müsse nun zeigen, dass die Zeit der Gewinnwarnungen vorbei sei, habe Analystin Emily Johnson geschrieben. Die Expertin habe zudem ihre Schätzungen deutlich gekappt. Sie rechne mit einer langsamen Erholung der Marge in den kommenden Jahren und sehe den freien Barmittelzufluss nun besonders im Fokus. Nichtsdestotrotz bleibe Johnson bei ihrer Einstufung auf "overweight".
Die Analysten von Baader hingegen sähen die Aktienstory bei HelloFresh nicht mehr als gegeben und würden die Aktie doppelt von "kaufen" auf "verkaufen" herabstufen. Das Unternehmen entferne sich vom Kerngeschäft mit Kochboxen und fokussiere sich vermehrt auf seine Ready-to-eat-Produkte (RTE). Dies könne zwar kurzfristig für ein gewisses Wachstum sorgen, das Geschäft mit Fertiggerichten sei aber auch mit einem starken Wettbewerb konfrontiert.
"Die Wachstumsstory, die die Erfolgsgeschichte des Unternehmens während der Covid-Ära befeuert hatte, ist nicht mehr stichhaltig", so Baader. Die Umstellung der Strategie von der Gewinnung neuer Kunden auf die Stabilisierung bestehender Kunden im Kochboxen-Geschäft und die Fokussierung auf RTE stärke nur seine Meinung, so der zuständige Analyst. Hinzu komme, dass die RTE-Branche hart umkämpft sei, da Take-Away-Dienste, Online-Lebensmittelplattformen und traditionellere Supermärkte allesamt direkte Konkurrenten seien.
Baader habe seine EBITDA-Schätzung für 2024 um rund 46 Prozent auf rund 350 Millionen Euro gesenkt, was in etwa dem unteren Ende der Unternehmensprognose entspreche. Das Kursziel laute auf 5,52 Euro.
Die Tatsache, dass der Vorstand den Markt für HelloFresh falsch eingeschätzt habe, spreche Bände. Auch die Aussagen mancher Analysten, dass der Kochboxensender ganz schweren Zeiten entgegenlaufen könnte, mache wenig Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung der Aktie.
"Der Aktionär" bleibt daher dabei: Finger weg!, so Thomas Bergmann von "Der Aktionär" zur HelloFresh-Aktie. (Analyse vom 12.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze HelloFresh-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs HelloFresh-Aktie:
7,058 EUR +3,01% (12.03.2024, 14:12)
XETRA-Aktienkurs HelloFresh-Aktie:
7,074 EUR +3,15% (12.03.2024, 13:57)
ISIN HelloFresh-Aktie:
DE000A161408
WKN HelloFresh-Aktie:
A16140
Ticker-Symbol HelloFresh-Aktie:
HFG
Kurzprofil HelloFresh SE:
HelloFresh (ISIN: DE000A161408, WKN: A16140, Ticker-Symbol: HFG) ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin. Es wurde im Jahr 2011 gegründet. HelloFresh bietet so genannte "Kochboxen" für Verbraucher an: Pakete mit vorbereiteten Zutaten und einem Rezept, die im Abonnement erhältlich sind. Hauptaktionär der börsennotierten Aktiengesellschaft ist das Beteiligungsunternehmen Rocket Internet. (12.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Thomas Bergmann vom Anlegermagazin nimmt die Aktie der HelloFresh SE (ISIN: DE000A161408, WKN: A16140, Ticker-Symbol: HFG) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Nach dem starken Kurseinbruch am vergangenen Freitag könne sich die HelloFresh nun schon den zweiten Tag in Folge erholen. Aus technischer Sicht sei eine kurzfristige Gegenreaktion durchaus im Bereich des Möglichen, doch der Ausblick des Unternehmens lasse Zweifel an der Dauerhaftigkeit aufkommen. Diese Unsicherheit spiegele sich auch in den jüngsten Analystenmeinungen wider.
Die britische Investmentbank Barclays beispielsweise habe zwar das Kursziel für HelloFresh gesenkt, mit 12 Euro liege dies aber immer noch weit über dem aktuellen Kurs (7,15 Euro). Der Kochboxenversender müsse nun zeigen, dass die Zeit der Gewinnwarnungen vorbei sei, habe Analystin Emily Johnson geschrieben. Die Expertin habe zudem ihre Schätzungen deutlich gekappt. Sie rechne mit einer langsamen Erholung der Marge in den kommenden Jahren und sehe den freien Barmittelzufluss nun besonders im Fokus. Nichtsdestotrotz bleibe Johnson bei ihrer Einstufung auf "overweight".
Die Analysten von Baader hingegen sähen die Aktienstory bei HelloFresh nicht mehr als gegeben und würden die Aktie doppelt von "kaufen" auf "verkaufen" herabstufen. Das Unternehmen entferne sich vom Kerngeschäft mit Kochboxen und fokussiere sich vermehrt auf seine Ready-to-eat-Produkte (RTE). Dies könne zwar kurzfristig für ein gewisses Wachstum sorgen, das Geschäft mit Fertiggerichten sei aber auch mit einem starken Wettbewerb konfrontiert.
"Die Wachstumsstory, die die Erfolgsgeschichte des Unternehmens während der Covid-Ära befeuert hatte, ist nicht mehr stichhaltig", so Baader. Die Umstellung der Strategie von der Gewinnung neuer Kunden auf die Stabilisierung bestehender Kunden im Kochboxen-Geschäft und die Fokussierung auf RTE stärke nur seine Meinung, so der zuständige Analyst. Hinzu komme, dass die RTE-Branche hart umkämpft sei, da Take-Away-Dienste, Online-Lebensmittelplattformen und traditionellere Supermärkte allesamt direkte Konkurrenten seien.
Baader habe seine EBITDA-Schätzung für 2024 um rund 46 Prozent auf rund 350 Millionen Euro gesenkt, was in etwa dem unteren Ende der Unternehmensprognose entspreche. Das Kursziel laute auf 5,52 Euro.
Die Tatsache, dass der Vorstand den Markt für HelloFresh falsch eingeschätzt habe, spreche Bände. Auch die Aussagen mancher Analysten, dass der Kochboxensender ganz schweren Zeiten entgegenlaufen könnte, mache wenig Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung der Aktie.
"Der Aktionär" bleibt daher dabei: Finger weg!, so Thomas Bergmann von "Der Aktionär" zur HelloFresh-Aktie. (Analyse vom 12.03.2024)
Börsenplätze HelloFresh-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs HelloFresh-Aktie:
7,058 EUR +3,01% (12.03.2024, 14:12)
XETRA-Aktienkurs HelloFresh-Aktie:
7,074 EUR +3,15% (12.03.2024, 13:57)
ISIN HelloFresh-Aktie:
DE000A161408
WKN HelloFresh-Aktie:
A16140
Ticker-Symbol HelloFresh-Aktie:
HFG
Kurzprofil HelloFresh SE:
HelloFresh (ISIN: DE000A161408, WKN: A16140, Ticker-Symbol: HFG) ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin. Es wurde im Jahr 2011 gegründet. HelloFresh bietet so genannte "Kochboxen" für Verbraucher an: Pakete mit vorbereiteten Zutaten und einem Rezept, die im Abonnement erhältlich sind. Hauptaktionär der börsennotierten Aktiengesellschaft ist das Beteiligungsunternehmen Rocket Internet. (12.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4,441 € | 4,346 € | 0,095 € | +2,19% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A161408 | A16140 | 11,13 € | 3,49 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
4,393 € | +0,50% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 4,491 € | +3,53% | 24.04.26 |
| Xetra | 4,441 € | +2,19% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 4,409 € | +1,33% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 4,387 € | +0,94% | 24.04.26 |
| Hamburg | 4,347 € | -3,46% | 24.04.26 |
| Hannover | 4,347 € | -3,46% | 24.04.26 |
| München | 4,373 € | -4,04% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 3,86 $ | -25,05% | 23.03.26 |
= Realtime
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