DEUTZ Aktie: Die Erwartungen an die Q3-Zahlen sind nicht wirklich hoch




30.10.24 22:08
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - DEUTZ-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der DEUTZ AG (ISIN: DE0006305006, WKN: 630500, Ticker-Symbol: DEZ) unter die Lupe.

Der Kölner Motorenhersteller habe wegen einer schwachen Nachfrage Anfang Oktober seine Jahresziele zusammengestrichen. Nach der Gewinnwarnung warte viel Arbeit auf den Vorstand, um das Vertrauen der Investoren wieder zu stärken. Der Anfang sei mit den eingeleiteten (Spar-)Maßnahmen und den entsprechenden Ausführungen auf dem Kapitalmarkttag gemacht. Am 7.November stünden die nächsten Zahlen zur Veröffentlichung an. Und die Erwartungen an die Q3-Zahlen seien nicht wirklich hoch.

Für das dritte Quartal dürfte ein Rückgang der Motorenverkäufe im Classic-Segment um etwa 40% im Jahresvergleich zu Buche stehen. Grund dafür seien ein dreiwöchiger Produktionsstopp im August und eine geringere Erholung im September. Die erstmalige Konsolidierung von Bluestar Systems und die in diesem Jahr übernommenen Rolls-Royce-Aktivitäten könnten diese Delle nicht kompensieren.

Angesichts der schleppenden Nachfrage wolle der Vorstand die Maßnahmen wie Kurzarbeit verschärfen. Mit strukturellen Maßnahmen wolle DEUTZ zudem die direkten und indirekten Kosten dauerhaft senken und die Effizienz steigern. Das geplante Kurzarbeiterprogramm dürfte im vierten Quartal Einsparungen i.H.v. 12 Mio. Euro ermöglichen, was voraussichtlich zu einer deutlichen Profitabilitätserholung führen werde.

Wieviel von der schleppenden Nachfrage mit der jüngsten Kursentwicklung eingepreist sei, sei fraglich. Nach der Gewinnwarnung warte viel Arbeit auf den DEUTZ-Vorstand, um das Vertrauen der Investoren wieder zu stärken. Der Anfang sei mit den eingeleiteten (Spar-)Maßnahmen und den entsprechenden Ausführungen auf dem Kapitalmarkttag gemacht.

Die DEUTZ-Aktie habe sich im Bereich um vier Euro stabilisieren können. Bekomme der Kölner Konzern die operative Kurve, dürfte sich der Kurs wieder nachhaltig von diesem Niveau lösen. Ein schneller Rebound sei dabei aber eher nicht zu erwarten. Anleger sollten die Entwicklung daher vorerst an der Seitenlinie abwarten, so Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 30.10.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (30.10.2024/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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